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	<title>Südnorddeutsche. &#187; Pressefreiheit</title>
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		<title>Pressefreiheit: Zeitlos schön.</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 17:33:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
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		<description><![CDATA[Eine Zensur findet nicht statt. Der Satz ist weder allgemein noch zeitlos gültig, trotzdemimmer wieder gern gesehen. Das fand auch der Philosoph Georg Christoph Lichtenberg. Zum 1788er Edikt gegen die Pressfrechheit sagte er: Alle schwache Regierungen gründen sich darauf, daß sie dem klügeren Teil der Nation ein Schloß oder Klebpflaster auf den Mund werfen. Geklaut [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><em>Eine Zensur findet nicht statt.</em></p>
<p>Der Satz ist weder allgemein noch zeitlos gültig, trotzdemimmer wieder gern gesehen. Das fand auch der Philosoph Georg Christoph Lichtenberg. Zum 1788er Edikt gegen die <em>Pressfrechheit </em>sagte er:</p>
<blockquote><p>Alle schwache Regierungen gründen sich darauf, daß sie dem klügeren Teil der Nation ein Schloß oder Klebpflaster auf den Mund werfen.</p></blockquote>
<address><span id="more-633"></span><br />
</address>
<address>Geklaut aus Rudolf Stöbers &#8220;Deutsche Pressegeschichte&#8221;, S. 113.<br />
</address>
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		<title>An der Grenze zur Fiktion&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Jan 2009 20:10:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Pressefreiheit]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Da wird der Leser doch auf gut-Deutsch verarscht&#8221;, sagte mein Bekannter zu mir, und ich musste schlucken. Realen Personen erfundene Geschichten aufdrücken empfand ich als verwerflich. Über den umgekehrten Fall, irgendwie reale  Geschichten auf erfundene Personen zu schneidern, hatte ich mir nie Gedanken gemacht. &#8220;Das ist doch schon an der Grenze zur Fiktion!&#8221; Wie weit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Da wird der Leser doch auf gut-Deutsch verarscht&#8221;, sagte mein Bekannter zu mir, und ich musste schlucken. <a title="nicht klicken" href="http://www.bild.de" target="_blank">Realen Personen erfundene Geschichten aufdrücken</a> empfand ich als verwerflich. <img class="alignright" style="margin: 0px;" title="Zeitung" src="http://img79.imageshack.us/img79/4770/1474165vy9.jpg" alt="Zeitung" width="240" height="162" /><br />
Über den umgekehrten Fall, irgendwie reale  Geschichten auf erfundene Personen zu schneidern, hatte ich mir nie Gedanken gemacht. &#8220;Das ist doch schon an der Grenze zur Fiktion!&#8221;<br />
Wie weit dürfen Journalisten eigentlich gehen, wenn sie sich noch guten Gewissens so nennen wollen?</p>
<p><span id="more-327"></span></p>
<p><em>*nur mal laut gedacht&#8230;</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Einfach mal die Fresse halten?</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Jan 2009 06:07:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ökonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Pressefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Prognose]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Menge Leute sehen eine Menge Sachen kommen. Und wenn genügend Leute da sind, hat auch immer irgendwer Recht, böse Zungen nennen dieses Phänomen &#8220;das Gesetz der großen Zahl&#8221; oder &#8220;auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn&#8220;. Eigentlich wäre das egal. Mal geht es bergauf, mal geht es bergab&#8230; und durch die inflationäre Berieselung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Menge Leute sehen eine Menge Sachen <a title="9. Dezember: Kommen gesehen?" href="http://blog.isabellprophet.net/2008/kommen-gesehen-prognose.html" target="_blank">kommen</a>. Und wenn genügend Leute da sind, hat auch immer irgendwer Recht, böse Zungen nennen dieses Phänomen &#8220;<em>das Gesetz der großen Zahl</em>&#8221; oder &#8220;<em>auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn</em>&#8220;. Eigentlich wäre das egal. Mal geht es bergauf, mal geht es bergab&#8230; und durch die inflationäre Berieselung der Massen mit allerlei Konjunkturprognosen haben diese eigentlich fast nur noch Horoskopcharakter.</p>
<p><span id="more-313"></span>Dabei haben Konjunkturprognosen den Horoskopen etwas entscheidendes &#8211; vielleicht überraschendes &#8211; voraus: Sie betreffen nicht wahllos ein Zwölftel der Bevölkerung. Sie betreffen einzelne Gruppen. Anleger. Unternehmer. Arbeitnehmer. Sowas halt, Gruppen eben. Gruppen mit (mehr oder auch weniger) Geld, Gruppen, die Zeitung lesen und Nachrichten anschauen. Und an dieser Stelle wird es problematisch, denn die Medien stehen auch in Konkurrenz. Und wenn die Krise angekündigt ist? Jeder weiß bescheid, keiner ist mehr geschockt, Wind aus den Segeln, das wars.</p>
<p>Damit verkauft man aber seine Nachrichten nicht. Neuigkeiten müssen her. Aber die <em>Krise </em>ist interessant. Und so lange nicht irgendwo wieder ein Markt zusamenbricht, woher die Neuigkeiten nehmen? Es bleibt eigentlich überhaupt gar nichts anderes übrig: Ein Ökonom muss her, der in unendlicher Weisheit erkannt hat, dass alles <em>noch </em>schlimmer wird, als befürchtet. Katastrophenjournalismus, die Recherche kann in diesem Fall direkt durch ein &#8220;Deutschland sucht den Superquengler&#8221;-Casting ersetzt werden.</p>
<p>Konsequenz? Angst. Angst in der Bevölkerung, Angst unter den Unternehmern, Angst unter den Anlegern.</p>
<p>Stillstand in den Märkten.</p>
<p>Auch dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung <a title="Pressemitteilung des DIW" href="http://www.diw.de/deutsch/pressemitteilungen/92839.html" target="_blank">reicht es</a> damit jetzt. Präsident Klaus Zimmermann schlägt sogar vor, auf unbestimmte Zeit keine Prognosen mehr zu veröffentlichen &#8211; eben so lange, wie auch niemand wirklich sagen kann, wie schlimm die Finanzmarktkrise denn nun wirklich werden wird. Das hätte auch den entscheidenden Vorteil, dass keine pessimistischen Erwartungen mehr ausgelöst werden &#8211; und die Situation damit zumindest nicht schlimmer wird.</p>
<p>Eigentlich irgendwie zynisch. Denn Prognosen beeinflussen per se das Verhalten der Marktteilnehmer nicht &#8211; wenn sie denn nur <em>stimmen</em>. Und davon, dass die eigene Prognose stimmt, wird wohl jeder Ökonom ausgehen.</p>
<p>Und wann darf man wieder Prognosen abgeben? Wenn sie positiv ausfallen? Ich glaube, dafür gibt es ein Wort, auch wenn es leider irgendwie negativ klingt:</p>
<p>Zensur.</p>
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		<title>Meinungsfreiheit, Pressefreiheit&#8230; (?) !</title>
		<link>http://blog.isabellprophet.net/2008/meinungsfreiheit-pressefreiheit-ein-widerspruch.html</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Oct 2008 20:16:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Bild]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gerechtigkeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Presse]]></category>
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		<description><![CDATA[Geschichten. Sie versüßen uns, je nach Medium und Empfänger, den Feierabend, den Fernsehnachmittag, die lange Mittagspause oder den Frühstückskaffee. Wahre Geschichten, erfundene Geschichten und all jene, die irgendwo dazwischen liegen. Wie wahr die Geschichten nun wirklich sind, variiert dabei recht stark. Von Medium zu Medium, von Autor zu Autor. Meist stehts dann ja im Vorspann, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Geschichten.</p>
<p>Sie versüßen uns, je nach Medium und Empfänger, den Feierabend, den Fernsehnachmittag, die lange Mittagspause oder den Frühstückskaffee. Wahre Geschichten, erfundene Geschichten und all jene, die irgendwo dazwischen liegen.</p>
<p><span id="more-158"></span></p>
<p>Wie wahr die Geschichten nun wirklich sind, variiert dabei recht stark. Von Medium zu Medium, von Autor zu Autor. Meist stehts dann ja im Vorspann, <em>wie </em>wahr eine Geschichte ist. Bei den Unterschieden zwischen verschiedenen Ländern und innerhalb bestimmter Mediensparten ist das dann schon nicht mehr so einfach.  Unrühmliches Beispiel ist &#8211; und bleibt &#8211; immer wieder China. Gewalt, Armut, Unterdrückung, reden wir nicht drüber, sie selber tuns ja auch nicht.</p>
<p>In der schönen Heimat zensieren wir recht ungern, zu stolz sind wir auf unsere Pressefreiheit. Wobei es manchmal natürlich nicht anders geht. Bücher, die auf<a title="Günter Wallraff - der Aufmacher" href="http://www.amazon.de/Aufmacher-Mann-Bild-Hans-Esser/dp/3462026631/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1224013300&amp;sr=8-1"> traurige Wahrheiten</a> gewisser Chefredakteure hinweisen, kann man schließlich auch nicht so stehen lassen. Fotos einer gewissen Moderatorin, deren Namen zu nennen mich auf Jahre ruinieren würde, dürfen nicht gezeigt werden, &#8220;belanglose Situation&#8221;. Was davon wohl die vielen <span style="text-decoration: line-through;">Straftäter</span> unverurteilten Verdächtigen, deren Antlitze von Bild in ganz Deutschland publiziert wurden, halten? Okay, bei einer Verhaftung oder vor Gericht kann man von &#8220;belanglos&#8221; auch nicht mehr sprechen, seh ich ein, Pressefreiheit. Die Frau (wer auch immer sie war), die ihr Briefkastenschild in 4c als Aufmacherbild wiederfand..? Belanglos? Pressefreiheit? Hä? Katja Riemann mit ihrem &#8220;Porno-Freund&#8221; wieder nicht so? Okay, macht Sinn. Pressefreiheit, Meinungsfreiheit!</p>
<p>Nein, was die Wahrheit angeht, haben wir es in Deutschland nicht so leicht. Privatpersonen schon gar nicht und &#8220;Prominente&#8221; nur bedingt. Trauriger Höhepunkt war da wohl die Häme der Bildzeitung über die Veröffentlichung eines &#8220;Todes-Fotos&#8221; Prinzessin Dianas. Mit Anschauungsobjekt natürlich. Danke für Ihre Meinung, eine schöne Geschichte&#8230; Pressefreiheit.</p>
<p>Und weil Geschichten eben nicht vom Himmel fallen muss man sie manchmal <em>wo anders</em> rausziehen. &#8220;Frosch vergewaltigt Goldfisch&#8221; ist da noch eher harmlos, die beiden Tierchen werden es wohl hoffentlich niemals erfahren. Pressefreiheit nenne ich das jetzt mal nicht, aber ne Meinung kann ja jeder haben wie er will. Ein Bild-Chefredakteur, der sein Zitat in einem Aufsehen erregenden Buch wiederfindet, ist eben doch eine schützenswerte Persönlichkeit. Immer schön an den Frühstückskaffee denken, nicht jeder hat die Zeit, seine tägliche Ration Volksverdummung aus den Nachmittag(-stalk-)show-/-realitäts-/-lebenshilfesendungen ziehen zu können, wir sind auf sie angewiesen, die lieben Onkels und Tanten aus der <span style="text-decoration: line-through;">Märchen-</span> äh Newsredaktion mein ich.</p>
<blockquote>
<h2>Art. 5 Abs. 1, 2 GG</h2>
<p><em>Jeder</em> hat das Recht, seine <em>Meinung</em> in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten.</p>
<p>Die Pressefreiheit und die Freiheit der <em>Berichterstattung</em> durch Rundfunk und Film werden gewährleistet.</p>
<p>Eine Zensur findet <em>nicht</em> statt.</p>
<p>Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der <em>persönlichen Ehre</em>.</p></blockquote>
<p>Na, aber Gott sei Dank ist das so. Denn wo wären wir, ohne Meinungen &amp; Geschichten? <em>In der Realität.</em> Wie langweilig. <span style="text-decoration: line-through;">Pressefreiheit</span>, Meinungsfreiheit. Genauso hatte besagter ehemalige Chefredakteur in seiner von den Bild-Anwälten so teuer zensierten Aussage doch auch nur eine Meinung getätigt&#8230; und das ist ja bekanntlich erlaubt. Aber Publikation geht dann wohl doch zu weit.</p>
<p>Und wessen Ehre ist dann jetzt genau gemeint?</p>
<blockquote>
<h2><span class="jnenbez">Art 3 Abs. 1 GG<br />
</span></h2>
<p>Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.</p></blockquote>
<p>Achso.</p>
<p>Und wenn es doch mal Lichtblicke gibt? Dann gnade ihnen das <a title="Ich rate dringend davon ab, diesen Mist zu lesen." href="http://dcrs-online.com/schlimmer-als-in-china-deutscher-zensur-irrsinn-jetzt-auch-bei-deutschland-sucht-den-superstar-und-dieter-bohlen-200829409" target="_blank">Internet</a>.</p>
<p>Nur eins verstehe ich nicht&#8230;</p>
<h3>WER VON EUCH VOLLIDIOTEN DA DRAUSSEN KAUFT DIE SCHEISSE EIGENTLICH??!</h3>
<address>Ich wollte eigentlich ein paar schöne Beispiel-Bild-Geschichten raussuchen, aber mein Browser ist auf deren Internetseite direkt abgestürzt. Kluges kleines Ding, hat ne eigene Meinung.<br />
</address>
]]></content:encoded>
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