Ein tolles Gespräch zwischen Lina Timm (Lübecker Nachrichten), Anna Lampert (Rhein-Zeitung) und mir (Cellesche Zeitung) zur Tragödie bei der Loveparade in Duisburg.
Dreimal Nachwuchs hat heute viel gelernt.
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Eine Zensur findet nicht statt.
Der Satz ist weder allgemein noch zeitlos gültig, trotzdemimmer wieder gern gesehen. Das fand auch der Philosoph Georg Christoph Lichtenberg. Zum 1788er Edikt gegen die Pressfrechheit sagte er:
Read the rest of this entry »Alle schwache Regierungen gründen sich darauf, daß sie dem klügeren Teil der Nation ein Schloß oder Klebpflaster auf den Mund werfen.
Spiegel, Focus, Stern… die großen drei, aber wöchentliche Zeitschriften gibts viele. Das war vor der Wirtschafts-, Anzeigen, Medienkrise natürlich noch viel schlimmer. 1775 ist nicht unbedingt das Jahr, dass generell mit größere Medienvielfalt in Verbindung gebracht wird. Trotzdem sah eine Frauenzeitschrift schon damals allen Grund zur Klage:
Meine lieblings-StudiVZ-Gruppe ist ja “Ich mache keine Rechtschreibfehler, ich bin ein paar Reformen weiter”, aber bei den Lesern von Heute kommt man mit dem Argument auch nicht immer weiter.
Ich war zwar nicht einmal gemeint, musste mich aber trotzdem vor etwa einem Jahr der Frage einer interessierten Lerserin stellen: “Deutschunterricht… hatten Sie das in der Schule gar nicht?”
Das Problem ist alles Andere als neu.
war ich noch nicht geboren. Schade.
82 Millionen Deutsche.
62,2 Millionen Wahlberechtigte.
35 Millionen Wahlwillige.
Und dank 1 Schlagzeile vielleicht doch noch ein paar mehr:
Mal wieder was Produktives tun: Von heute an schiebe ich wieder ein wenig Aushilfsdienst bei der Celleschen Zeitung. Daher auch der Link in der Leiste da rechts, als offizielle Entschuldigung fürs mal-weniger-bloggen.
Gibt ja auch gewisse farbenfrohe Blogger, die das auch ohne Ausrede totaaal vernachlässigen *ichsagnix*
Der Wahlkampf wird wichtiger. Nichtmal mehr 50% der Deutschen wählen aus “Tradition”, besser gesagt, Parteibindung. Heute zählen die Inhalte. Was genau das nun eigentlich sein soll, wer weiß das schon? Aber wichtig sind sie, das hat jeder verstanden. Auch nicht ganz uninteressant: Die Kandidaten. Aber wie gewinnt man den jetzt eigentlich so eine Wahl? Am besten mit ganz ganz viel Schlamm.
Nichts als Probleme in der Welt. Hypothekenkrise, Bankenkrise, Finanzmarktkrise, Wirtschaftskrise… Weltkrise? Lässt sich ja alles noch steigern. Aber wo fängt eine Krise an? Und gibts eigentlich auch irgendwann mal keine Krise?
Überschriften finden ist echt ganz schön schwierig. Wie habe ich andere immer beneidet. “Nimm doch einfach nen Dreiklang”, oder “da muss ein Verb rein” – “egal wie”. Na gut, ich überleg nochmal… Soviel steht fest, die BILD wird mich vermutlich niemals einstellen. Mit guten Überschriften gewinnt man nicht nur Leser, man kann auch ganze Wahlen gewinnen. Mit der richtigen Überschrift braucht man nicht mal einen aktuellen Aufmacher, hat man erstmal zwei bis drei wirklich gute Titel zu einem Thema gefunden, kann man denselben Text gut und gerne alle paar Wochen mal bringen. Praktisch, sowas.