Diskutiert nie mit Ökonomen. Wir schneiden eure Realität an den Kanten unserer Annahmen ab und dann schlagen wir euch mit unserem Modell.
Aus ökonomischer Perspektive dienen Rechtsnormen dazu, die wirtschaftlichen Interaktionen verschiedener Individuen (resp. Unternehmen) möglichst komplikationslos zu gestalten. Ziel ist es aus wohlfahrtstheoretischem Blickwinkel, durch effiziente Transaktionen all jene Verträge zu Stande kommen zu lassen, die für alle Beteiligten einen Pareto-optimalen Zustand zur Folge haben. Eines der wichtigsten deutschen Instrumente für die optimale Allokation von Geldmitteln ist die Bürgschaftserklärung nach § 765 BGB.
Gesellschaften müssen sich an der Qualität ihres Rechtssystems messen lassen. Aber worin liegt eigentlich diese Qualität? Gewünscht ist oft eine Verhaltenssteuerung, die den Individuen ihre Freiheit nicht raubt. Gar nicht so einfach.
Kyoto, heiss gefeiert. Der 11. Dezember 1997 sollte zum Gezeitenwandel im globalen Kampf um den effektivsten Angriff auf das Weltklima werden. Kernpunkt: Alle reduzieren ihren Emissionsausstoß, wer besser ist als vom Protokoll verlangt, darf die überschüssigen Gasausstoßrechte meistbietend verticken. Die ganze Welt hat das bislang noch nicht gemacht. Die ganze Welt? Nicht ganz.
Wachstum muss sein. Das wissen wir. Wachstum muss allein schon deshalb sein, weil wir sonst unser eigenes Rentensystem vergessen können. Jetzt muss Wachstum aber auch sein, weil die Bundesregierung sonst unsere Staatsausgaben nicht mehr mit Steuereinnahmen gegenfinanzieren kann. Schon gar nicht, weil Staatsausgaben steigen und Steuereinahmen gesenkt werden sollen. Klingt nach Schulden? Ja. Es sei denn, wir haben ordentlich Wirtschaftswachstum und geben alle so viel Geld aus, dass so praktische Institutionen wie die Umsatzsteuer und so dem Staat ganz viel Geld bringen.
Das mach ich dann ab jetzt auch so. Read the rest of this entry »