Einer für alle – alle für einen? Aber nicht doch. Lieber alle für alles, statt einer für ein bisschen was. Wo möchte das deutsche Volk hin, mit seiner Demokratie? Klingt sinnfrei? Finde ich auch. Trotzdem wird in der modernen Gesellschaft der Ruf nach etwas, das die moderne Welt eigentlich längst hinter sich gelassen hatte, immer lauter. Und so stieß der französische Staatspräsident mit seinem Vorstoß, bestimmte Unternehmen teilweise verstaatlichen zu wollen, nicht auf die tauben Ohren, die man hätte erwarten sollen.
Die Bankenkrise nervt. Irgendwie scheint sich das liebe Schicksal auch vertan zu haben: Etwas mehr als elf Monate sind es noch, dann findet am 27. September 2009 die nächste Bundestagswahl in Deutschland statt. Was soll das also jetzt schon? Oder denkt da eine lenkende Kraft nur an die US-Wahl? Wie auch immer, auch unsere heimischen Parteien fühlen sich berufen, die Patentlösung zur Rettung der Opfer des Kapitalismus zu bieten, alles wird gut.