Leidtgedanken keiner Historikerin, keiner Ökonomin, keiner Wirtschaftsjuristin und keiner Ökonometrikerin bei rotem Mond über den Dächern von Göttingen, die irgendwie ganz viel weiß, nichts kann aber am Ende wenigstens schlauer ist als vorher.
Die richtige Mischung aus Quantität und Qualität in den Aussagen und ein paar schöne Klausuren, die Benotung von Schülern lässt dem Mythos vom engagierten Lehrer viel Spielraum für faire Notenvergabe. Wer dann den Fehler macht und sich nicht aus dem Bildungsdschungel in Richtung Arbeitsmarkt verabschiedet, für den hat sich die Bewertung auf vernünftiger Grundlage endgültig erledigt.
Es gibt nichts, das nicht irgendwen diskriminiert. Das dreigliedrige Schulsystem diskriminiert weniger intelligente Kinder. Die Trennung nach dem vierten/sechsten Schuljahr diskriminiert sozial schwache Kinder. Sport diskriminiert die unsportlichen, Kunst die unkünstlerischen. Der fehlende Türkisch-Unterricht diskriminiert die Einwanderer und Lehrerinnen mit Kopftuch diskriminieren sich einfach mal selbst. Wen das Abitur diskriminiert weiss ich zwar nicht, aber danach geht es direkt wieder weiter: Konkurrenzbetonte Aufnahmeprüfungen diskriminieren…
Frauen. So ein Pech.
Denn wer eine Gefahrenquelle schaft muss diese auch überwachen, oder wie war das mit der Verkehrssicherungspflicht? Gut… für diese ist es dann meistens irgendwie zu spät und diese Meinung scheinen heute viele Eltern zu teilen.
Alle paar Monate läuft ein Aufschrei durch die Medien und sogar ein kleiner Teil der Bevölkerung (der, der die Nachrichten schaut oder liest) schreit sogar mit. Immer dann, wenn wieder ein Kind sterben musste weil es das Pech hatte in die falsche Familie geboren zu werden und das Jugendamt dies nicht verhindern konnte verhindert hat.
Bildung hat eine Rendite von 8%. Das habe ich im zweiten Semester in Makroökonomie gelernt, hat mir in der Klausur jetzt zwar nicht unbedingt geholfen, aber zumindest das Gefühl war ganz gut. Trotzdem gibt es natürlich Unterschiede. Die sind allerdings manchmal sogar noch kleiner, als sie eigentlich sein sollten.