…sind der Sozialismus der Nahrungsmittelindustrie.
Notwendig, um alles andere in sich besser zu machen.
Aber nicht wirklich das, was die Gesellschaft eigentlich will.
Einkaufen nach 18 Uhr, super Sache. Nach 20 Uhr, geil. Samstag Nachmittag, ab und zu sogar am Sonntag, schön-schön. Richtig spannend wird es trotzdem erst an jenen Feiertagen, die auch Werktage sind. Völlig unvorbereitet trifft uns in jedem Jahr der Ostermontag, auch Weihnachten kommt plötzlich. Und wenn Neujahr mal wieder auf den 1. Januar fällt und der wiederum auf einen Werktag – Hilfe. Hochkomplex. Am liebsten wäre es uns doch sowieso, wenn wir einfach immer einkaufen gehen könnten, dann müsste auch niemand großartig drüber nachsinnieren.
Zwei Flaschen Ginger Ale und eine Rispe Kirschtomaten an Heiligabend brachten mich dazu, es doch mal zu tun.
Eigentlich war die Sache ja gegessen. Eigentlich. Uneigentlich bekommen die Bauern nun aber wieder weniger für den Liter Milch, als sie eigentlich gefordert haben. Gefordert sind 43 ct, ausgehandelt 40, gezahlt werden derzeit 30 bis maximal 32 Cents. Da lohnt sich die Produktion von Milch nicht mehr wirklich… Konsequenz?
Natürlich, man produziert einfach noch mehr.
Zugegeben, die Überschrift ist denkbar unkreativ. Bietet sich aber auch irgendwie an, oder nicht? Nach dem mit BSE, Schweinepest, Vogelgrippe und Gammelfleisch die Fleischfresser unter uns hinreichend abgegrast wurden sind jetzt auch die Vegetarier fällig, Käseskandal.