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	<title>Südnorddeutsche. &#187; Knappheit</title>
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	<description>bellum omnium contra omnes</description>
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		<title>Crisis, what (&#039;s a) crisis?</title>
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		<pubDate>Wed, 13 May 2009 12:24:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nichts als Probleme in der Welt. Hypothekenkrise, Bankenkrise, Finanzmarktkrise, Wirtschaftskrise&#8230; Weltkrise? Lässt sich ja alles noch steigern. Aber wo fängt eine Krise an? Und gibts eigentlich auch irgendwann mal keine Krise? Keine Krise. Wann gab es das mal? Börsenkrise herrscht eigentlich immer, wenn die Kurse einige Tage abwärts tendieren. Nahrungsmittelkrisen gibt es schon mein ganzes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nichts als Probleme in der Welt. Hypothekenkrise, Bankenkrise, Finanzmarktkrise, <em>Wirtschaftskrise</em>&#8230; Weltkrise? Lässt sich ja alles noch steigern. Aber wo fängt eine Krise an? Und gibts eigentlich auch irgendwann mal keine Krise?</p>
<p><span id="more-366"></span></p>
<p>Keine Krise. Wann gab es das mal? Börsenkrise herrscht eigentlich immer, wenn die Kurse einige Tage abwärts tendieren. Nahrungsmittelkrisen gibt es schon mein ganzes Leben lang: BSE, Pflanzengift, Schweinepest, Geflügelpest, Geflügelgrippe, Schweinegrippe. Eigentlich kann niemand von mir erwarten, dass ich überhaupt noch etwas anderes als Schokolade zu mir nehme.</p>
<p>Ist auf den ersten Blick keine Krise erkennbar, findet sich meistens schnell eine: Mindestens für eine Klimakrise ist mitlerweile sowieso schon egal, welches Wetter gerade herrscht. Ansonsten ist es halt die Saure-Gurken-Zeit, auch irgendwie eine Krise. Generell scheint der Begriff  &#8220;Krise&#8221; heute synonym zu &#8220;Gegenwart&#8221; verwendet zu werden.</p>
<p>Die Medizin begreift die Krise übrigens als jene Phase, in der unklar ist, ob der Patient leben oder sterben wird. Im Krisenbegriff geht es eigentlich um eine finale Zuspitzung zweier Extreme, von denen zwangsläufig eines eintreten wird. Dem kann man eigentlich Intuitiv zustimmen&#8230; warten wir also ab, ob es nach der aktuellen <em>Krise </em>noch eine <em>Wirtschaft </em>geben wird &#8211; oder nicht.</p>
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		<title>Der Tag, an dem das Öl versiegt&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Jul 2008 23:18:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
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		<description><![CDATA[Steht schon fest. Okay, jetzt nicht konkret oder so. Aber er wird kommen! So habe ich das zumindet in der Schule gelernt. Ursprünglich für den Jahrtausendwechsel angekündigt verschob sich das ganze dann aber doch noch etwas nach hinten, 2010, 2025, je nach Schätzung auch mal eher und mal später, das letzte was ich gehört habe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Steht schon fest. Okay, jetzt nicht konkret oder so. Aber er wird kommen! So habe ich das zumindet in der Schule gelernt. Ursprünglich für den Jahrtausendwechsel angekündigt verschob sich das ganze dann aber doch noch etwas nach hinten, 2010, 2025, je nach Schätzung auch mal eher und mal später, das letzte was ich gehört habe war jetzt 2050. Lässt ja hoffen, bis dahin wird mir der Führerschein wahrscheinlich sowieso schon entzogen worden sein.</p>
<p><span id="more-12"></span></p>
<h3>Schwarzes Gold</h3>
<p>Eigentlich ist das ja auch gar nicht schlimm. Erneuerbare Energien wie die Brennstoffzelle stehen vor der Tür, Gasautos machen schon heute jede Taxifahrt in der Türkei zu einer adäquaten Selbstmordoption und der Umwelt zu Liebe sollten wir doch eigentlich sowieso nicht soviel herumfahren.</p>
<p>Leider ist das so nicht ganz richtig. Denn einzelne Fragmente des Erdöls sind heute so ziemlich überall drin. In der Tastatur auf der ich gerade schreibe, in dem Monitor auf den die geneigten Leser gerade schauen, wenn Sie es ausgedruckt haben eventuell auch in der Tinte. Wahrscheinlich hab ich mir heute auch schon Bestandteile davon ins Gesicht geschmiert.</p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://blog.isabellprophet.net/pictures/chart.png" alt="Grafik der Ölpreisentwicklung laut WTI - Quelle: http://www.finanzen.net/rohstoffe/oelpreis" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">Grafik der Ölpreisentwicklung laut WTI - Quelle: http://www.finanzen.net/rohstoffe/oelpreis</p></div>
<p>Ohne Öl sieht es also grundsätzlich erstmal etwas unglücklich für uns aus.</p>
<h3>Teures Gold</h3>
<p>Wohl eines der wichtigsten Themen in den letzten zwei Monaten. Anfang diesen Jahres schockte uns noch die US$ 100 pro Barrel (=159 Liter Öl) Grenze. Im Mai schockten uns dann US$ 130. In diesem Moment steht der Preis bei US$ 144,55 und mich persönlich schockt eigentlich gar nichts mehr. Der Wert macht in etwa 200% des Preises vor 12 Monaten aus. Analog stieg der Spritpreis auf &gt; 1,60 pro Liter Super. Der Index der Verbraucherpreise stieg auf 3,3% &#8211; Energiepreisbereinigt liegt er bei 1,7%. Die Grafik zeigt die Ölpreisentwicklung laut WTI und ist von <a title="Webseite zum Thema Ölpreise auf: http://www.finanzen.net/" href="http://www.finanzen.net/rohstoffe/oelpreis" target="_blank">finanzen.net</a> geklaut</p>
<h2>&#8230;wird niemals kommen</h2>
<p>Stimmt nicht? Stimmt wohl! Und eigentlich müsste man da auch selbst drauf kommen. Da wir das aber nicht getan haben hat Mike Moffat das in seinem Blog About:Economics für uns <a title="Mike Moffats englischsprachiger Blogartikel zum Thema" href="http://economics.about.com/cs/macroeconomics/a/run_out_of_oil.htm" target="_blank">übernommen</a>. Der hat übrigens in der Schule das gleiche gehört wie ich, restliche Menge vom Öl / Jahresverbrauch = bald wars das. Aber wenn das so wäre, warum haben wir dann überhaupt noch Öl? Wir hatten doch eigentlich mal ausgerechnet, dass es schon längst weg sein müsste..?</p>
<h3>Aus der Not folgt die Tugend</h3>
<p>Erstens verändert sich die Welt ja Gott sei Dank. Während wir also einerseits immer weniger verbrauchen können die bösen Konzerne heute viel mehr fördern als das noch vor einigen Jahren überhaupt denkbar gewesen wäre. Stichwort Off-Shore. Die technologische Entwicklung gibt uns jetzt also erstmal ein klein wenig Zeit, danke Ingenieurswissenschaften.</p>
<p>Gleichzeitig werden wir mehr oder weniger zum Recyceln gezwungen und regelmäßig daran erinnert, das Auto auch einmal stehen zu lassen. Anstatt die Rohstoffe also einfach Stapelweise auf Müllkippen und Partikelweise in der Luft abzulagern gehen wir vorsichtiger mit dem um, was wir haben. Danke Politikwissenschaften.</p>
<h3>&#8230;und der Markt wirds schon richten</h3>
<p>Und nein, natürlich ändert das nichts an der Tatsache, dass es sich um ein begrenztes Gut handelt. Aber wie war denn das mit den Gütern und dem Preis? Großes Angebot, niedriger Preis, starke Nachfrage.  Wird das Öl knapper, die Konkurrenz um dieses Gut also stärker, steigt der Preis. Dadurch fällt jedoch ein beträchtlicher Teil an Kundschaft schlicht weg, weil das Öl einfach nicht mehr erschwinglich für sie ist: Es sinkt die Nachfrage. Danke Volkswirtschaftslehre, denn eines ist sicher &#8211; alle wird das Öl auf diesem Weg so schnell wohl nicht werden. Oder ist das Gold vielleicht weg?</p>
<p>Der echte <em>Bedarf</em> an Öl wird sich somit weiterhin decken lassen, es wird nur ziemlich teuer werden. Fragt sich halt, ob man im Fall von Benzin langfristig wirklich von einem <em>Bedarf</em> sprechen sollte.</p>
<h2>Wohin die Reise geht</h2>
<p>Spätestens wenn der Ölpreis sowohl die Kosten- &amp; Aufwands- als auch den Todesangst-Faktor des Bahnfahrens langfristig überholt hat wird man es sich wohl überlegen müssen, ob das Auto nicht lieber zuhause bleiben sollte. Gleichzeitig will der bequeme Mensch aber viel lieber ein Auto nutzen &#8211; die Nachfrage nach alternativen, günstigeren Antriebsarten steigt. Autokonzerne wären verrückt dem Drängen der Kundschaft nicht nachzugeben (wer mir jetzt mit die-Ölbosse-verhindern-Elektroautos kommt wird vor die Wand gestellt^^), versprechen Autos mit günstigeren Haltungskosten doch erhebliche Gewinne und insbesondere eine gesteigerte Rate im Neuwagen-Absatz. Wird hierdurch die technologische Entwicklung weiter voran getrieben kann die Gesellschaft eigentlich nur gewinnen.</p>
<p>Auf lange Sicht. Bis dahin wirds wohl doch noch ein bisschen weh tun, denn soweit sind wir einfach noch nicht. Moffat erinnert aber auch daran, dass hier nicht analog zu 1970 ein künstlich regulierter Preisschock eintreten wird. Im Gegenteil, während damals die Fördermengen reduziert wurden (geringere Menge, höherer Preis und so) wird momentan sogar regelmäßig über Erhöhungen verhandelt. Daran gewöhnen müssen wir uns erstmal trotzdem.</p>
<h3>Benzinpreis &amp; Ökosteuer</h3>
<p>Ob deshalb die Forderung nach Halbierung der Ökosteuer gerechtfertigt ist kann mag man sich als Leser jetzt gerne selbst überlegen. Hier nur ein paar Fakten am Beispiel Benzin:</p>
<p>Höhe: 65,45 ct/L</p>
<p>Das wars auch eigentlich schon an nennenswerten Aspekten. Die Ökosteuer ist ein konstanter Betrag, der nicht vom Benzinpreis abhängt &#8211; wie es zum Beispiel die Mehrwertsteuer als relativer Aufschlag von 19% tut. Halbiert man die Ökosteuer nun, sänke der Preis auf in etwa 1,30 €/L. Und stiege dann im gleichen Maße wie vorher weiter an.</p>
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