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	<title>Nordbaldsüddeutsche. &#187; Hochschule</title>
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		<title>Studieren.</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 15:25:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Eigentlich sollte man sich ja schämen. Einfach so studieren. Sowas. Studieren bedeutet unter der Armutsgrenze zu leben. Studieren bedeutet, dass Krankheit kein Argument ist. Studieren bedeutet, dass man in seinem &#8220;Arbeitsumfeld&#8221; immer der Unterste ist. Studieren bedeutet, dass man von dem Geld, dass man kaum oder gar nicht verdienen kann, noch die Studiengebühren zusammen sparen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich sollte man sich ja schämen. Einfach so studieren. Sowas.<span id="more-763"></span></p>
<p>Studieren bedeutet unter der Armutsgrenze zu leben.<br />
Studieren bedeutet, dass Krankheit kein Argument ist.<br />
Studieren bedeutet, dass man in seinem &#8220;Arbeitsumfeld&#8221; immer der Unterste ist.<br />
Studieren bedeutet, dass man von dem Geld, dass man kaum oder gar nicht verdienen kann, noch die Studiengebühren zusammen sparen muss.<br />
Studieren bedeutet im ständigen Kampf mit einer Bürokratie zu stehen.<br />
Studieren bedeutet für viele, täglich unter starkem psychischen Druck zu stehen.<br />
Studieren bedeutet ständig als Sozialschmarotzer dargestellt zu werden.<br />
Studieren bedeutet sich acht Monate im Jahr als Arbeitsloser zu fühlen.<br />
Das. ist. zum. Kotzen.</p>
<p><em>Aber:</em><br />
Studieren bedeutet ausdauernd zu werden.<br />
Studieren bedeutet sein Weltbild zu erweitern.<br />
Studieren bedeutet klüger zu werden.<br />
Studieren bedeutet mit Menschen und Meinungen umgehen zu lernen.</p>
<p><em>Liebe Gesellschaft, ich habe es absolut satt, dass wir uns permanent dafür schämen müssen, noch nicht fertig mit der Ausbildung zu sein.<br />
</em></p>
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		<title>Masterplätze: Es tut sich was</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Jul 2009 12:16:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was momentan Deutschlandweit zur kritischen Diskussion steht, wurde an der Universität Paderborn jetzt verwirklicht: Unbegrenzte Masterstudienplätze für jeden, der einen haben will &#8211; aber Notenabhängig. So hab ich mir das gewünscht. Dem deutschen Bundestag liegt eine Petition zu dem Thema vor. Besonders Lehramtstudenten protestierten schon Bundesweit für unbegrenzte Masterstudienplätze. Gerade in der Einstellungsflaute der Wirtschaftskrise [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.isabellprophet.net/wp-content/uploads/2009/07/uni-logo1.jpg"><img class="size-medium wp-image-530 alignright" title="uni-logo1" src="http://blog.isabellprophet.net/wp-content/uploads/2009/07/uni-logo1-300x79.jpg" alt="uni-logo1" width="300" height="79" /></a>Was momentan Deutschlandweit zur kritischen Diskussion steht, wurde an der Universität Paderborn jetzt verwirklicht: Unbegrenzte Masterstudienplätze für jeden, der einen haben will &#8211; aber Notenabhängig. So hab ich mir das gewünscht.</p>
<p><span id="more-529"></span></p>
<p>Dem deutschen Bundestag liegt eine <a title="Masterstudienplätze für alle" href="http://blog.isabellprophet.net/2009/masterstudienplatz-fuer-alle.html" target="_blank">Petition</a> zu dem Thema vor. Besonders Lehramtstudenten protestierten schon Bundesweit für unbegrenzte Masterstudienplätze. Gerade in der Einstellungsflaute der Wirtschaftskrise verlassen Studenten nur ungern den sicheren Uni-Hafen. Warum die Masterstudienplätze wirklich unabhängig von der Endnote des Bachelorabschlusses sein sollen, bleibt weiter unklar. Die <a title="wiwi.upb.de" href="http://wiwi.uni-paderborn.de" target="_blank">wirtschaftswissenschaftliche Fakultät</a> an der Universität Paderborn hat jetzt einen Schritt nach vorne gemacht.</p>
<p>Die Masterstudiengänge in Wirtschaftswissenschaften, International Economics, International Business, Wirtschaftspädagogik und Wirtschaftsinformatik werden von nun an jedem <a title="Mitteilung der Fak-WW" href="http://pbfb5www.uni-paderborn.de/www/fb5/wiwi-web.nsf/id/962E3DE69C686CE6C12575FB00259E36" target="_blank">zugänglich</a> sein, der den Bachelor unter den besten 35% seines Jahrgangs abgeschlossen hat oder besser als 2,3 (bzw. 2,7 bei Winfo und Wipäd) ist.</p>
<p>Schön <img src='http://blog.isabellprophet.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Jetzt müssen das nur noch ganz viele andere Universitäten nachmachen.</p>
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		<title>Untrivialer Blödsinn</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Jul 2009 11:59:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;So ein Psychopath&#8230; Ich studiere hier Wirtschaft und nicht Physik!&#8221; zwischte ein legendärer Student im Fahrstuhl der Universität Paderborn. Der meinte zwar nicht Prof. Dr. Dr. Andreas Löffler vom Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbs. Finanzierung und Investition, trotzdem brach dieser am 22. Juli 2009 mal eine Lanze für die geplagte Studentenschaft der Wirtschaftswissenschaften. Am Mittwoch hielt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_518" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-518" title="loeffler" src="http://blog.isabellprophet.net/wp-content/uploads/2009/07/loeffler-300x213.jpg" alt="Prof. Dr. Andreas Löffler" width="300" height="213" /><p class="wp-caption-text">Prof. Dr. Dr. Andreas Löffler (Foto: UPB)</p></div>
<p>&#8220;So ein Psychopath&#8230; Ich studiere hier Wirtschaft und nicht Physik!&#8221; zwischte ein legendärer Student im Fahrstuhl der Universität Paderborn. Der meinte zwar nicht Prof. Dr. Dr. Andreas <a title="Löfflers Homepage auf den Seiten der Universität Paderborn" href="http://groups.uni-paderborn.de/loeffler/" target="_blank">Löffler</a> vom Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbs. Finanzierung und Investition, trotzdem brach dieser am 22. Juli 2009 mal eine Lanze für die geplagte Studentenschaft der Wirtschaftswissenschaften.</p>
<p>Am Mittwoch hielt András Gábor Löffler, wie er eigentlich mal hieß, seine Antrittsvorlesung in Paderborn zum Thema &#8220;Zeitdiskrete und Zeitstetige Modelle in der Unternehmensbewertung&#8221;. Klingt ganz furchtbar? War es eigentlich gar nicht.</p>
<p><span id="more-517"></span></p>
<p>Dabei hätte der gebührtige Ungar sogar die besten Voraussetzungen, die Studenten nach Strich und Faden zu quälen, hat er schließlich 1993 in Mathematik promoviert. 1995 hatte er den Weg ins Licht dann doch noch gefunden und schob einen zweiten Titel in Wirtschaftswissenschaften hinterher.</p>
<p>Statt die versammelte Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät mit Formeln und hochkomplexen, aber auch hochmodernen Modellen zu beladen, warf Löffler die Frage auf, was diese Modelle eigentlich bringen. Warum hat man ein zeitstetiges Modell für die Kursberechnung &#8211; das heisst jetzt soviel wie in jedem Augenblick tut sich da was, auch zwischen den Augenblicken, und dazwischen, und so weiter &#8211; wenn die Börse nur zehnmal in der Sekunde tickert? Klingt, als wär das ziemlich oft. Aber zwischen unendlich oft und zehnmal in der Sekunde gibt es eben doch noch einen Unterschied. Modelle, die diesen Umstand berücksichtigen, sind <em>trivial</em>. So urteilen zumindest die beliebten A-Journals.</p>
<p>Modelle, die diesen Umstand nicht berücksichtigen, sind vielleicht nicht trivial. Allerdings sind sie leider realitätsfern. Jetzt muss man sich halt entscheiden. Die Universitäten haben sich natürlich längst entschieden. So sieht Löffler in den komplexen Modellen vor allem eine Eintrittsbarriere für Ph.D (die Ami-Version vom Dr.) und Professoren-Aspiranten. Allerdings haben sie sich damit auch entschieden, dass man ohne fundierte mathematische Ausbildung &#8211; Löffler schätzt mindestens zwei Semester reine Mathematik als realistisch ein &#8211; eben nicht mehr forschen darf. Zumindest kriegt man keine Stelle und keine Aufmerksamkeit (also Geld) dafür. Warum? Warum auch immer. Es ist halt so.</p>
<p>Bleibt zu hoffen, dass einige der Paderborner Entscheidungsträger in der vergangenen Nacht über Löfflers Argumenten wach gelegen haben. Die neuen Professoren sind zwar hochqualifiziert und forschungsaktiv &#8211; aber sie sind auch zu einem großen Teil Mathematiker. Das geht zu Lasten der Studenten, die dieses Niveau dann von Anfang an abbekommen. Warum? Warum wenn überhaupt nicht erst im Masterstudium? Warum auch immer&#8230;</p>
<p>Ich war immer für ein hohes Studienniveau, aber nicht im ersten Jahr. Viele der heutigen Bachelorstudenten wollen nur eins &#8211; arbeiten. Und wenn die Forschung sich selbst nur noch infinitesimal interessant macht, können sich die Wirtschaftswissenschaftler ihren Nachwuchs bald wirklich nur noch unter den Mathematikern suchen.</p>
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		<title>Masterstudienplatz für alle?</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Jul 2009 10:48:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf der Petitionsseite des Deutschen Bundestags gibt es eine neue Petition zum Thema Masterstudienplätze für alle. Ich halte es weiterhin für einen riesen Fehler, Masterstudienplätze unabhängig von Noten vergeben zu wollen und die Phrase &#8220;unabhängig von Note, Herkunft und sozialem Stand&#8221; ist nichts weiter als deplazierte Polemik. Trotzdem sollte es in meinen Augen möglich sein, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Petitionsseite des Deutschen Bundestags gibt es eine neue Petition zum Thema Masterstudienplätze für alle.</p>
<p><a href="http://blog.isabellprophet.net/wp-content/uploads/2009/07/bundestag.jpg"><img class="size-full wp-image-503" title="bundestag" src="http://blog.isabellprophet.net/wp-content/uploads/2009/07/bundestag.jpg" alt="Deutscher Bundestag, ePetitionen" width="277" height="106" /></a></p>
<p><span id="more-502"></span></p>
<p>Ich halte es weiterhin für einen riesen Fehler, Masterstudienplätze unabhängig von Noten vergeben zu wollen und die Phrase &#8220;unabhängig von Note, <em>Herkunft und sozialem Stand</em>&#8221; ist nichts weiter als deplazierte Polemik.</p>
<p>Trotzdem sollte es in meinen Augen möglich sein, dass jeder Student, der gewisse Vorleistungen erbracht hat, auch einen Masterstudienplatz erhält. Insbesondere in Bezug auf die Lehrerausbildung bleibt dies unumgänglich.</p>
<p>Daher, und weils ja irgendwie im Sinne aller ist und bleibt:</p>
<h2>Die Petition im Wortlaut:</h2>
<blockquote>
<div class="normaltext">Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass jeder Bachelorabsolvent einen Masterstudienplatz erhält, unabhängig von Note, Herkunft und sozialem Stand.</div>
<p><em>Begründung</em></p>
<div class="normaltext">Mit der jetzigen Regel, bei der es so organisiert ist, dass nicht alle einen Masterplatz erhalten, steigt der Konkurrenzkampf unter den Studenten. Es geht nur noch darum gute Noten zu erzielen, um einen Masterstudienplatz zu erhalten. Die Möglichkeit Interessen auch innerhalb des Studiums zu vertiefen bleibt aus. Der Bachelor ist meist nicht berufsqualifizierend, sodass die übrig gebliebenen Studenten kaum etwas mit dem Abschluss erreichen können. Zunehmend wird die Qualität sinken durch das angestrebte Ziel, dass die Studenten möglichst schnell das Studium beendet haben müssen. Dies alles ist nicht tragbar, wenn ein Studium interessant sein soll und auf den Beruf vorbereiten soll!</div>
</blockquote>
<div class="normaltext">Und nochmal der <a title="ePetitionen für den Deutschen Bundestag" href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=5178" target="_blank">Link</a>.</div>
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		</item>
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		<title>Positiv Denken.</title>
		<link>http://blog.isabellprophet.net/2009/positiv-denken.html</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 11:01:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[Optimismus]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich bin eine Optimistin. Okay, wer mich dieser Tage erlebt wird sich vermutlich ein wenig wundern. Aber abgesehen mal von jenen zwei Phasen im Jahr, an denen mich die Universität verachtenswerterweise zum Schreiben von Klausuren zwingt, gehöre ich auf jeden Fall zum positiv geladenem Teil der Menschheit. Da braucht jetzt auch niemand neidisch seinn denn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin eine Optimistin. Okay, wer mich dieser Tage erlebt wird sich vermutlich ein wenig wundern. Aber abgesehen mal von jenen zwei Phasen im Jahr, an denen mich die Universität <strong>verachtenswerterweise </strong>zum Schreiben von Klausuren zwingt, gehöre ich auf jeden Fall zum positiv geladenem Teil der Menschheit. Da braucht jetzt auch niemand neidisch seinn denn <em>hey</em>, positives Denken kann man doch lernen! Nein. Kann man nicht. Sorry Leute.</p>
<p><span id="more-446"></span>Psychologen der Universitäten Waterloo und Brunswick haben stattdessen <a title="Abstract bei Wiley Interscience" href="http://www3.interscience.wiley.com/journal/122399441/abstract?CRETRY=1&amp;SRETRY=0" target="_blank">rausgefunden</a>, dass eher pessimistische Menschen sich bei dem Versuch der Selbstmotivation sogar noch schlechter fühlen, als wenn sie einfach ihrem gewohnten Trott nachgehen.</p>
<p>Im Versuch wurde eine Gruppe von Probanden, je nach Ausprägung des persönlichen Selbstbewusstseins, in zwei Gruppen eingeteilt. Dann wurden ihnen Fragen zu ihren Gedanken und Gefühlen gestellt, und ob sie gerne bei einigen Freizeitunternehmungen dabei wären. Einem Teil der Versuchspersonen wurde dabei alle 15 Sekunden ein Gong vorgespielt. Sobald er erklang, sollten sie laut &#8220;ich bin eine liebenswerte Person&#8221; sagen.</p>
<p>Resultat?  Die Probanden aus der pessimistischen Kohorte waren nach einiger Zeit sogar noch negativer eingestellt, als ohne den Versuch der Selbstmotivation. Die Forscher vermuten, dass der Satz die Testpersonen eher darauf aufmerksam machen könnte, dass sie sich eigentlich als überhaupt nicht liebenswert empfinden.</p>
<p><em>Aber mal ehrlich&#8230; wenn ich alle 15 Sekunden auf ein Gongsignal mit &#8220;ich bin eine liebenswerte Person&#8221; reagieren müsste, wäre auch ziemlich schnell ziemlich schlecht drauf.</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Fürs Leben lernen?</title>
		<link>http://blog.isabellprophet.net/2009/fuers-leben-lernen.html</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 00:27:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Leidtgedanken keiner Historikerin, keiner Ökonomin, keiner Wirtschaftsjuristin und keiner Ökonometrikerin bei rotem Mond über den Dächern von  Göttingen, die irgendwie ganz viel weiß, nichts kann aber am Ende wenigstens  schlauer ist als vorher. Vielleicht werde ich mal professionelle Klausurenschreiberin. Eine andere Zukunft erscheint mir morgens, halb drei in Göttingen, zwei Wochen bevor in 15 Stunden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lei<span style="text-decoration: line-through;">d</span><del datetime="2009-07-01T00:12:15+00:00"></del>tgedanken keiner Historikerin, keiner Ökonomin, keiner Wirtschaftsjuristin und keiner Ökonometrikerin bei rotem Mond über den Dächern von  Göttingen, die irgendwie ganz viel weiß, nichts kann aber am Ende wenigstens  schlauer ist als vorher.</p>
<p><span id="more-422"></span></p>
<p>Vielleicht werde ich mal professionelle Klausurenschreiberin. Eine andere Zukunft erscheint mir morgens, halb drei in Göttingen, zwei Wochen bevor in 15 Stunden die letzte Prüfung dieses Semesters geschrieben ist, kaum denkbar.</p>
<p>Vielleicht werde ich mal Buchautorin, dann kann ich meine Geschichtskenntnisse in historischen Romanen verwerten&#8230; aber wer sollte ausgerechnet meine Bücher schon lesen wollen?</p>
<p>Vielleicht werde ich mal Wissenschaftlerin in der Ökonomie, mit dem Methodenwissen würde es mir wohl nicht so schwer fallen, interessant wäre es jeden Tag und Frustration bin ich ja schon gewohnt&#8230; aber wer würde ausgerechnet mich schon dafür bezahlen wollen, Sachen rauszufinden und wie sollte ich es schaffen, Aufsätze publiziert zu kriegen?</p>
<p>Vielleicht werde ich mal Wissenschaftlerin in der Geschichtsforschung und erfosche spannende Ereignisse&#8230; aber wie sollte ausgerechnet ich mich in einem so umkämpften Feld durchsetzen, in dem Wahrheit immer nur Mehrheitsmeinung zu sein scheint?</p>
<p>Vielleicht werde ich mal Wirtschaftspolitik-Journalistin und setze mich mit Politikern über ihre Maßnahmen auseinander&#8230; aber wieso sollten ausgerechnet meine Texte &amp; Kommentare von den Verlagen für lesenswerter als die anderer Autoren angesehen werden?</p>
<p>Vielleicht werde ich mal Dozentin und veranstalte mit interessierten Studenten kreative Seminare&#8230; aber wieso sollte man ausgerechnet mir eine Stelle geben und wie um Gottes Willen soll man davon leben?</p>
<p>Vielleicht werde ich mal Lehrbuchautorin und erkläre zukünftigen Generationen, wie die Volkswirtschaft funktioniert&#8230; aber wieso sollte jemand ausgerechnet mein Buch benutzen wollen?</p>
<p>Vielleicht werde ich mal Polit&#8230; nein.</p>
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		<title>Grundwissen für Masterstudenten</title>
		<link>http://blog.isabellprophet.net/2009/grundwissen-fuer-masterstudenten-propaedeutik.html</link>
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		<pubDate>Wed, 13 May 2009 16:39:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Göttingen]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Grundlagen der Grundlagen, es gibt Dinge, die muss man einfach wissen. Besondes als Wirtschaftssonderling im Geschichtsmaster merke ich jetzt, wie mir besonders die speziellen Arbeitstechniken einfach total neu sind. Exzerpt? Nie gebraucht. Abstract? Gibts im Internet. Buch? Aber mein Dozent hat Verständnis: Meine Damen und Herren, dies &#8211; ist ein Buch. Es hat Seiten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Grundlagen der Grundlagen, es gibt Dinge, die muss man einfach wissen. Besondes als Wirtschaftssonderling im Geschichtsmaster merke ich jetzt, wie mir besonders die speziellen Arbeitstechniken einfach total neu sind. Exzerpt? Nie gebraucht. Abstract? Gibts im Internet. <em>Buch</em>?</p>
<p><span id="more-374"></span>Aber mein Dozent hat Verständnis:</p>
<blockquote><p>Meine Damen und Herren, dies &#8211; ist ein Buch.</p>
<p>Es hat Seiten, man kann es öffnen &#8211; und darin blättern.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Noten kriegen.</title>
		<link>http://blog.isabellprophet.net/2009/noten-kriegen-bildung-hochschule-professur-ranking-vwl.html</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Feb 2009 11:46:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die richtige Mischung aus Quantität und Qualität in den Aussagen und ein paar schöne Klausuren, die Benotung von Schülern lässt dem Mythos vom engagierten Lehrer viel Spielraum für faire Notenvergabe. Wer dann den Fehler macht und sich nicht aus dem Bildungsdschungel in Richtung Arbeitsmarkt verabschiedet, für den hat sich die Bewertung auf vernünftiger Grundlage endgültig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die richtige Mischung aus Quantität und Qualität in den Aussagen und ein paar schöne Klausuren, die Benotung von Schülern lässt dem Mythos vom engagierten Lehrer viel Spielraum für faire Notenvergabe. Wer dann den Fehler macht und sich nicht aus dem Bildungsdschungel in Richtung Arbeitsmarkt verabschiedet, für den hat sich die Bewertung auf vernünftiger Grundlage endgültig erledigt.</p>
<p><span id="more-347"></span>Studieneignung auf Grundlage von Durchschnittsnoten, Modulergebnisse als Multiple-Choice Ratespielchen. Und wer sich dann selbst den fragwürdigen Gefallen einer Universitätslaufbahn getan hat steht am Ende auf einer Berufungsliste, die sich nach der Anzahl der Publikationen richtet und der <a title="Handelsblatt Zeitschriften Ranking (Ökonomie)" href="http://www.handelsblatt.com/_t=dgtool,id=15,obj=1;singleclip" target="_blank">qualitativen Bewertung</a> &#8211; nicht des Papers selbst &#8211; des Journals.</p>
<p>Die Fähigkeit zur Lehre spielt übrigens eine untergeordnete Rolle. Klar, für Multiple-Choice-Klausuren lernt man als Student sowieso am besten harte Fakten. Zusammenhänge begreifen und Situationen interpretieren oder bewerten kann man ja als Berufseinsteiger noch früh genug lernen.</p>
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		<title>Wattebäuschchenpädagogikkuschelgesellschaft?</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Aug 2008 20:52:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
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		<description><![CDATA[Es gibt nichts, das nicht irgendwen diskriminiert. Das dreigliedrige Schulsystem diskriminiert weniger intelligente Kinder. Die Trennung nach dem vierten/sechsten Schuljahr diskriminiert sozial schwache Kinder. Sport diskriminiert die unsportlichen, Kunst die unkünstlerischen. Der fehlende Türkisch-Unterricht diskriminiert die Einwanderer und Lehrerinnen mit Kopftuch diskriminieren sich einfach mal selbst. Wen das Abitur diskriminiert weiss ich zwar nicht, aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt nichts, das nicht irgendwen diskriminiert. Das dreigliedrige Schulsystem diskriminiert weniger intelligente Kinder. Die Trennung nach dem vierten/sechsten Schuljahr diskriminiert sozial schwache Kinder. Sport diskriminiert die unsportlichen, Kunst die unkünstlerischen. Der fehlende Türkisch-Unterricht diskriminiert die Einwanderer und Lehrerinnen mit Kopftuch diskriminieren sich einfach mal selbst. Wen das Abitur diskriminiert weiss ich zwar nicht, aber danach geht es direkt wieder weiter: Konkurrenzbetonte Aufnahmeprüfungen diskriminieren&#8230;</p>
<p>Frauen. So ein Pech.</p>
<p><span id="more-143"></span></p>
<h2>Frauen unter Druck</h2>
<p>So in etwa lässt sich das Ergebnis der Studie <a href="http://www.cepr.org/pubs/new-dps/dplist.asp?dpno=6891.asp" target="_blank"><em>Performance Gender-Gap: Does Competition Matter?</em></a> zusammen fassen. Das Problem stellt hier jedoch weniger die mangelnde fachliche Eignung dar, auch eine Geringschätzung durch Personalverantwortliche findet nicht statt. Vielmehr sind Frauen schlichtweg nicht in der Lage,  ihre durchaus vorhandenen Fähigkeiten in Konkurrenzsituationen auch zu zeigen. Statistisch betrachtet schneiden Frauen in konkurrenzfreien Tests sogar besser ab. Müssen sie sich jedoch gegen andere Bewerber durchsetzen landet ein Großteil der Frauen im Mittelfeld, während die Zahl der männlichen Konkurrenten sowohl im besten als auch im schlechtesten Viertel dominiert.</p>
<h2>Diskriminierende Prüfungssituationen</h2>
<p>Natürlich geht es auch noch weiter. Mündliche Prüfungen und Einstellungsgespräche diskriminieren auch wieder Menschen mit sozial-schwächerem Hintergrund, Personalchefs diskriminieren generell jede Randgruppe aus der sie keinen einstellen, fachbezogene Zugangsbeschränkungen diskriminieren einfach jeden dessen Leistungen nicht ausreichen. Und so weiter halt.</p>
<p>Einen Haken hat auch das Ergebnis dieser Studie noch: Wenn Frauen in Konkurrenzsituationen schlechter abschneiden als in reinen Leistungstests wie dem Abitur, es bei Männern jedoch umgekehrt ist&#8230; wie soll man das denn diskriminierungsfrei lösen? Und wie genau sollen Personaler eigentlich ihre Mitarbeiter finden, wenn sie jetzt nicht mal mehr vergleichen dürfen?</p>
<p>Eigentlich kommt man in dieser Gesellschaft gar nicht mehr um Diskriminierung herum. Aber wenn das der Kern des Problems ist, wo ist dann das Problem?</p>
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		<title>Mehr Studenten sind weniger Studenten&#8230; oder so&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Jul 2008 19:19:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Bachelor]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[Studienbedingungen]]></category>
		<category><![CDATA[Studiengebühren]]></category>

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		<description><![CDATA[Nein, verstanden hab ich das jetzt selber auch nicht. Eigentlich haben wir ja echt miese Studienbedingungen, volle Hörsäle und so. Jetzt sind es aber auf einmal zu wenig Studenten weil die Zugangsbeschränkungen zu groß sind? Da frag ich mich doch irgendwie, wo die noch hingesteckt werden sollen..? Schlechte Studienbedingungen Es mag ein halbes Jahr her [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, verstanden hab ich das jetzt selber auch nicht. Eigentlich haben wir ja echt miese Studienbedingungen, volle Hörsäle und so. Jetzt sind es aber auf einmal zu wenig Studenten weil die Zugangsbeschränkungen zu groß sind? Da frag ich mich doch irgendwie, wo die noch hingesteckt werden sollen..?</p>
<p><span id="more-97"></span></p>
<h2>Schlechte Studienbedingungen</h2>
<p>Es mag ein halbes Jahr her sein, da war die Diskussion wieder ganz groß: Überfüllte Hörsäle, volle Seminare, viel zu wenig Professoren haben keine Zeit für die Betreuung von viel zu vielen Studenten, die Regelstudienzeiten können nicht eingehalten werden weil Pflicht-Fächer nicht mit ausreichenden Plätzen angeboten werden. Gerade der letzte Punkt ist gravierend &#8211; weil teuer.</p>
<p>Verschlimmert wurde die Lage durch die Umstellung von Diplom auf Bachelor. Vielerorts werden Schwerpunkt-übergreifende Fächer einfach zusammengeschmissen &#8211; mit ca 800 anderen Studenten aus Wirtschaftsinformatik, -wissenschaften, -pädagogik, -ingenieurswissenschaften und anderen Fachbereichen gemeinsam in einem auf 600 Personen ausgelegten Hörsaal sitzen und sich in 90 Minuten pro Woche &#8220;Grundzüge aller Art&#8221; anzuhören war auch eines der Highlights meines Studienlebens. 800 Studenten waren das aber auch nur, weil Gott sei Dank genügend Leute keine Lust auf ihr Studium haben und wegbleiben. Danke nochmal an dieser Stelle.</p>
<h2>Hohe Zugangsvoraussetzungen</h2>
<p>Wer zur Uni will muss erstmal einige Voraussetzungen mitbringen. Das sieht der <a title="Spiegel-Online" href="http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,568609,00.html" target="_blank">Spiegel </a>auch so. Erstmal braucht man natürlich Geld. Neben dem Bachelorstudium lässt sich immer schlechter arbeiten weil es auf Vollzeit ausgelegt ist.</p>
<p>Ein weiteres Problem sind die Studiengebühren. Dass man für diese einen günstigen Kredit bekommt wird bei der Argumentation jedoch geschickt <a title="Vollbeschäftigung trotz Klassengesellschaft?" href="http://blog.isabellprophet.net/2008/vollbeschaeftigung-trotz-klassengesellschaft.html" target="_blank">unterschlagen</a>. Würde ja auch nicht ins traurige Bild passen.</p>
<p>Was das Chaos bei der Einschreibung angeht kann ich mich getrost anschließen. Ich selbst habe es nach dem Grundsatz &#8220;Wer mich das Formular nicht finden lässt hat mich auch nicht verdient&#8221; gehalten&#8230; allerdings ist es wohl doch eher umgekehrt. Das junge Menschen nicht studieren, weil sie im Internet kein Bewerbungsformular finden &#8211; und nichtmal ne Telefonnummer zum nachfragen? &#8211; erscheint mir etwas <em>sehr </em>weit hergeholt.</p>
<p>Kern der Kritik soll aber auch die &#8220;Entmachtung der ZVS&#8221; sein. Für mich sei es mal dahingestellt, ob persönlichere Auswahlverfahren, bei denen immer häufiger Motivationsschreiben vorausgesetzt werden, wirklich zu einer unfairen Auswahl führen. Wenn sich hier jedoch die Auswahl nach Abiturnote gewünscht wird, was hat die <a title="F.A.Z. Artikel" href="http://berufundchance.fazjob.net/s/Rub1A09F6EF89FE4FD19B3755342A3F509A/Doc~EDF753F52FD984F6BBA31C808BD9C9C90~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">F.A.Z.</a> dann gegen die angeblich so hohen Numerus Clausus Werte?</p>
<p>Und wie passt eigentlich die Forderung nach einem erleichterten <em>fachlichen </em>Zugang mit den überfüllten Hörsälen und überfordertem Lehrpersonal zusammen?</p>
<h2>Ich fordere auch!</h2>
<p>Und zwar kleinere Hörsäle, höhere NCs und noch persönlichere Auswahlverfahren.</p>
<p>Viele Studenten sehen ihren Studiengang nur als Sprungbrett in ein schickes Büro und den passenden Nadelstreifenanzug. Von mir aus, aber dafür kann man auch vernünftig arbeiten. Wobei diese Forderung wieder mit Chancengleichheit in der schulischen Bildung verknüpft wäre &#8211; und damit zu viel verlangt ist.</p>
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