…aber sie habens ja immerhin einmal versucht.
Ja, ich weiß. Kein Alkohol in Metronom-Zügen, das ist irgendwie nichts Neues mehr. Neu für mich sind aber die spaßig gemeinten Ortsansagen, die laut Presse-Zentrum potentielle Randalierer beruhigen sollen.
Ding. Dong. Aha, mein Paket. Das ging ja schön schnell. Tür aufgemacht, schnell angezogen, der gute Mann kann kommen. So langsam. Jetzt aber. Nein? Dann halt nicht. Dafür fand sich später ein nettes oranges Kärtchen im Postkasten. Und und so wurde ich zur Rentnerin.
Gesellschaften müssen sich an der Qualität ihres Rechtssystems messen lassen. Aber worin liegt eigentlich diese Qualität? Gewünscht ist oft eine Verhaltenssteuerung, die den Individuen ihre Freiheit nicht raubt. Gar nicht so einfach.
Das ist einer dieser Fälle, in denen ich vielleicht auf meine Mutter hätte hören sollen. Die hat nämlich immer schon dazu geraten, einen möglichst großen Bogen um Online-Käufe zu machen. Aber nein, ich konnte ja nicht hören.

Ups. Da war es passiert. Nein, nicht ohne Ticket unterwegs, das wäre zu einfach. Also okay. Ich war natürlich ohne Ticket unterwegs, aber das war nicht das Kernproblem.
Gar nicht so einfach, sich wirklich dafür zu entscheiden, die Polizei oder Feuerwehr zu rufen, wenn wirklich mal etwas passiert ist. Jeder kennt das. Beschwert man sich nun? Oder macht das nur Ärger? Offensichtlich ist in der Nacht von Samstag auf Sonntag im großen und ganzen GAR nichts im Idunazentrum in Göttingen passiert. Die Feuerwehr wurde trotzdem gerufen. Wegen nem Küchenbrand? Warum auch immer. Auf jeden Fall war einiges los im Maschmühlenweg 4-6 in Göttingen. Blogger MrOrange saß auf ein Gläslein Weißwein bei mir und sorgte für einiges an wirklich gelungenen Bildern. Besser als nichts.
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Leidtgedanken keiner Historikerin, keiner Ökonomin, keiner Wirtschaftsjuristin und keiner Ökonometrikerin bei rotem Mond über den Dächern von Göttingen, die irgendwie ganz viel weiß, nichts kann aber am Ende wenigstens schlauer ist als vorher.
Hab ich eigentlich erwähnt, was für eine geile Wohnung ich doch habe? Vierzehnter Stock über Göttingen, da sieht man dann am Abend schonmal sowas:
Eigentlich sieht man sowas sogar so gut wie jeden Abend ![]()
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Der Wahlkampf wird wichtiger. Nichtmal mehr 50% der Deutschen wählen aus “Tradition”, besser gesagt, Parteibindung. Heute zählen die Inhalte. Was genau das nun eigentlich sein soll, wer weiß das schon? Aber wichtig sind sie, das hat jeder verstanden. Auch nicht ganz uninteressant: Die Kandidaten. Aber wie gewinnt man den jetzt eigentlich so eine Wahl? Am besten mit ganz ganz viel Schlamm.
Is this guy nuts? He’s got data for 1491?
Well… probably not. I’m just guessing.
Was der rennomierte Harvard-Forscher Jeffrey Williamson am 14. Mai 2009 an der Universität Göttingen vorstellte war vielleicht wirklich nur gut geraten. Vor allem aber war es der “Take-Off” für einen Richtungswechsel in der Ungleichheitsforschung. Sein Ergebnis: Persistent inequality in Latin America is a myth!
