Die richtige Mischung aus Quantität und Qualität in den Aussagen und ein paar schöne Klausuren – der engagierte Lehrer hat jede Menge Spielraum, wenn er seine Schüler bewertet. Wer dann den Fehler macht, sich nach dem Abi nicht aus dem Bildungsdschungel in Richtung Arbeitsmarkt zu verabschieden, für den hat sich die Hoffnung, auf vernünftiger Grundlage beurteilt zu werden, endgültig erledigt.
Überschriften finden ist echt ganz schön schwierig. Wie habe ich andere immer beneidet. “Nimm doch einfach nen Dreiklang”, oder “da muss ein Verb rein” – “egal wie”. Na gut, ich überleg nochmal… Soviel steht fest, die BILD wird mich vermutlich niemals einstellen. Mit guten Überschriften gewinnt man nicht nur Leser, man kann auch ganze Wahlen gewinnen. Mit der richtigen Überschrift braucht man nicht mal einen aktuellen Aufmacher, hat man erstmal zwei bis drei wirklich gute Titel zu einem Thema gefunden, kann man denselben Text gut und gerne alle paar Wochen mal bringen. Praktisch, sowas.
Geschichten.
Sie versüßen uns, je nach Medium und Empfänger, den Feierabend, den Fernsehnachmittag, die lange Mittagspause oder den Frühstückskaffee. Wahre Geschichten, erfundene Geschichten und all jene, die irgendwo dazwischen liegen.
Es gibt nichts, das nicht irgendwen diskriminiert. Das dreigliedrige Schulsystem diskriminiert weniger intelligente Kinder. Die Trennung nach dem vierten/sechsten Schuljahr diskriminiert sozial schwache Kinder. Sport diskriminiert die unsportlichen, Kunst die unkünstlerischen. Der fehlende Türkisch-Unterricht diskriminiert die Einwanderer und Lehrerinnen mit Kopftuch diskriminieren sich einfach mal selbst. Wen das Abitur diskriminiert weiss ich zwar nicht, aber danach geht es direkt wieder weiter: Konkurrenzbetonte Aufnahmeprüfungen diskriminieren…
Frauen. So ein Pech.
Es gibt immer zwei Seiten, klar. Normalerweise geht man aber auf der einen Seite des Berges rauf und auf der anderen wieder runter. Nicht so bei Wikipedia. Ein schönes Beispiel für das was passiert, wenn zu viele Menschen an ein und dem selben Artikel schreiben und jeder eigentlich nur mal seine Meinung loswerden will.
Ich meine diese Frage durchaus ernst, wenn jemand was Näheres weiss, bitte melden.
Heute habe ich mal nachgefragt und wurde auf die Geschichte der Krankenversicherungen verwiesen, also werfen wir mal einen Blick darauf. Ich habe nur die dunkle Befürchtung, wenn ich fertig bin werde ich immer noch nicht wissen, wieso es sie jetzt gibt…
Interessant zum Thema Bildung und Einstiegsgehälter ist auch die aktuelle Debatte über Armut und Reichtum. Was ist denn nun eigentlich Reichtum? Kann man bei einem überdurchschnittlichen Gehalt wirklich schon das Wort “Reich” einstreuen? Natürlich, 4000€ sind viel mehr als die als Durchschnitt bezeichneten 1000€. Aber wo bliebe denn nun die Fairness, wenn dem nicht so wäre?
Bildung hat eine Rendite von 8%. Das habe ich im zweiten Semester in Makroökonomie gelernt, hat mir in der Klausur jetzt zwar nicht unbedingt geholfen, aber zumindest das Gefühl war ganz gut. Trotzdem gibt es natürlich Unterschiede. Die sind allerdings manchmal sogar noch kleiner, als sie eigentlich sein sollten.