Es gibt nichts, das nicht irgendwen diskriminiert. Das dreigliedrige Schulsystem diskriminiert weniger intelligente Kinder. Die Trennung nach dem vierten/sechsten Schuljahr diskriminiert sozial schwache Kinder. Sport diskriminiert die unsportlichen, Kunst die unkünstlerischen. Der fehlende Türkisch-Unterricht diskriminiert die Einwanderer und Lehrerinnen mit Kopftuch diskriminieren sich einfach mal selbst. Wen das Abitur diskriminiert weiss ich zwar nicht, aber danach geht es direkt wieder weiter: Konkurrenzbetonte Aufnahmeprüfungen diskriminieren…
Frauen. So ein Pech.
Windows 3.1. Schön, damit konnte ich ja noch ganz gut Leben. Allerdings war ich da auch erst sieben Jahre alt. Fünfzehn Jahre später artet die Sache aber doch langsam aus. Web 2.0, während sich regelmäßig Firmen damit brüsten, schon längst auf dem Weg zu 3.0 und darüber hinaus zu sein, 2.0, Business 2.0, Energie 2.0 und Nachwuchs 2.0.x. Und dann halt noch das jeweilige Zweinull des Tages…
Und wenn alles sich sooo stark verändert – und bei laufender Notation kann man das jetzt ja wunderbar verfolgen – darf eines aber auf gar keinen Fall fehlen: Eine ganz neue Business Culture mit dem dazu gehörigem Managementconcept. Da möchte man bei der Aufforderung Stirb Langsam 4.0 am liebsten sagen: “Ist gut, and thanks for all the fish”…