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	<title>Südnorddeutsche. &#187; Frauen</title>
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	<description>bellum omnium contra omnes</description>
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		<title>Suchanzeige.</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 17:37:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Celle]]></category>
		<category><![CDATA[Cellesche Zeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Papenhorst]]></category>
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		<category><![CDATA[Tiere]]></category>

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		<description><![CDATA[Da war dieses Rascheln im Haus meines Bekannten. Seine Frau: „Tu was.“ Er: Tat was. Er suchte. Einige Nächte lang stöberte er dem unliebsamen Geräusch nach und, ganz patent, fand den Grund auch bald: Es war eine Ratte, er steckte sie in einen Karton. Sie: „IEEEH!“ Also: Das possierliche Tierchen musste sterben. Dachte sich mein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da war dieses Rascheln im Haus meines Bekannten. Seine Frau: „Tu was.“ Er: Tat was. Er suchte. Einige Nächte lang stöberte er dem unliebsamen Geräusch nach und, ganz patent, fand den Grund auch bald: Es war eine Ratte, er steckte sie in einen Karton. Sie: „IEEEH!“ Also: Das possierliche Tierchen musste sterben.</p>
<p>Dachte sich mein Bekannter.</p>
<p>So sah seine Frau das dann aber doch nicht mehr: „OOOH!“ und ein trauriger Blick dazu. Das possierliche Tierchen musste doch nicht sterben, die Frau meines Bekannten fütterte es erst einmal.</p>
<p>Das Ende des Rattenlebens? Ist mir persönlich nicht bekannt. Aus ihrem urgemütlichen Karton mit Vollpension flog sie jedenfalls alsbald raus: Mein Bekannter fuhr sie nach Papenhorst und setzte sie am Waldrand aus. Dies ist eine Suchanzeige. Wer die Ratte gesehen hat, die Frau meines Bekannten hätte sie gern zurück. Isabell Prophet</p>
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		<title>Wattebäuschchenpädagogikkuschelgesellschaft?</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Aug 2008 20:52:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
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		<description><![CDATA[Es gibt nichts, das nicht irgendwen diskriminiert. Das dreigliedrige Schulsystem diskriminiert weniger intelligente Kinder. Die Trennung nach dem vierten/sechsten Schuljahr diskriminiert sozial schwache Kinder. Sport diskriminiert die unsportlichen, Kunst die unkünstlerischen. Der fehlende Türkisch-Unterricht diskriminiert die Einwanderer und Lehrerinnen mit Kopftuch diskriminieren sich einfach mal selbst. Wen das Abitur diskriminiert weiss ich zwar nicht, aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt nichts, das nicht irgendwen diskriminiert. Das dreigliedrige Schulsystem diskriminiert weniger intelligente Kinder. Die Trennung nach dem vierten/sechsten Schuljahr diskriminiert sozial schwache Kinder. Sport diskriminiert die unsportlichen, Kunst die unkünstlerischen. Der fehlende Türkisch-Unterricht diskriminiert die Einwanderer und Lehrerinnen mit Kopftuch diskriminieren sich einfach mal selbst. Wen das Abitur diskriminiert weiss ich zwar nicht, aber danach geht es direkt wieder weiter: Konkurrenzbetonte Aufnahmeprüfungen diskriminieren&#8230;</p>
<p>Frauen. So ein Pech.</p>
<p><span id="more-143"></span></p>
<h2>Frauen unter Druck</h2>
<p>So in etwa lässt sich das Ergebnis der Studie <a href="http://www.cepr.org/pubs/new-dps/dplist.asp?dpno=6891.asp" target="_blank"><em>Performance Gender-Gap: Does Competition Matter?</em></a> zusammen fassen. Das Problem stellt hier jedoch weniger die mangelnde fachliche Eignung dar, auch eine Geringschätzung durch Personalverantwortliche findet nicht statt. Vielmehr sind Frauen schlichtweg nicht in der Lage,  ihre durchaus vorhandenen Fähigkeiten in Konkurrenzsituationen auch zu zeigen. Statistisch betrachtet schneiden Frauen in konkurrenzfreien Tests sogar besser ab. Müssen sie sich jedoch gegen andere Bewerber durchsetzen landet ein Großteil der Frauen im Mittelfeld, während die Zahl der männlichen Konkurrenten sowohl im besten als auch im schlechtesten Viertel dominiert.</p>
<h2>Diskriminierende Prüfungssituationen</h2>
<p>Natürlich geht es auch noch weiter. Mündliche Prüfungen und Einstellungsgespräche diskriminieren auch wieder Menschen mit sozial-schwächerem Hintergrund, Personalchefs diskriminieren generell jede Randgruppe aus der sie keinen einstellen, fachbezogene Zugangsbeschränkungen diskriminieren einfach jeden dessen Leistungen nicht ausreichen. Und so weiter halt.</p>
<p>Einen Haken hat auch das Ergebnis dieser Studie noch: Wenn Frauen in Konkurrenzsituationen schlechter abschneiden als in reinen Leistungstests wie dem Abitur, es bei Männern jedoch umgekehrt ist&#8230; wie soll man das denn diskriminierungsfrei lösen? Und wie genau sollen Personaler eigentlich ihre Mitarbeiter finden, wenn sie jetzt nicht mal mehr vergleichen dürfen?</p>
<p>Eigentlich kommt man in dieser Gesellschaft gar nicht mehr um Diskriminierung herum. Aber wenn das der Kern des Problems ist, wo ist dann das Problem?</p>
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