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	<title>Südnorddeutsche. &#187; Bildung</title>
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		<title>Meine Schulform war die beste!</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jun 2011 19:36:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In meinem Klassenraum in der Grundschule gab es eine Spielecke. Pädagogisch war das damals ungefähr das geilste. In dieser Ecke habe ich das 1 mal 13 gelernt und das konnte ich verdammt gut. Ich habe einen Tennisball hochgeworfen und ihn wieder aufgefangen und mir vorgestellt, ich sei eine Prinzessin (warum habe ich einen Tennisball mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In meinem Klassenraum in der Grundschule gab es eine Spielecke. Pädagogisch war das damals ungefähr das geilste. In dieser Ecke habe ich das 1 mal 13 gelernt und das konnte ich verdammt gut. Ich habe einen Tennisball hochgeworfen und ihn wieder aufgefangen und mir vorgestellt, ich sei eine Prinzessin (warum habe ich einen Tennisball mit Prinzessinnen assoziiert?). Übrigens war ich total scheiße in der Grundschule. Außer in Sachkunde. Das Fach führten die Politiker ein, als ich in der Dritten war. Danach schafften sie es wieder ab. Verdammt.<span id="more-795"></span></p>
<p>War aber egal, es war die Zeit der Orientierungsstufe, etwas, das heute weder Jüngeren noch Älteren etwas sagt. Damals lief das so: Jeder ging da nach der vierten Klasse da hin, zwei Jahre lang. In der Fünften haben die Lehrer uns in Mathe (örks), Englisch (joa) und Deutsch (omfg) bewertet. In der Sechsten lernten wir in diesen Fächern bei Lehrern von jener Schulform, zu der die Pädagogen der Orientierungsstufe uns später gern schicken wollten. A-, B- und C-Kurse nannte man das. Zur Halbzeit haben sie die Einordnung korrigiert oder es bleiben lassen.</p>
<p>Heute würde ich das Gremium als Rating-Agentur für Schulleistungen in  Streberfächern verunglimpfen, aber das ganze Konzept gibt&#8217;s  schon seit Jahren nicht mehr.</p>
<p>Bei mir lief&#8217;s weiterhin örks, joa und omfg, aber dass ich mich in diesen drei Fächern ein klein wenig anstrengen sollte, sah ich ein. Es reichte nach der Sechsten fürs Gymnasium und nach der Dreizehnten für VWL und Wirtschaftsrecht (joa, örks) und Journalismus (omfg). Spielecken gab es auf dem Gymnasium nicht mehr, dafür gab es Nachmittage. Zwar nicht mehr fünf sondern drei, aber wir hatten ja auch noch das Wochenende. Wir machten Hausaufgaben oder eben nicht. Am nächsten Tag schimpfte uns der Lehrer nicht aus oder eben doch. Niemandem fiel es damals ein, jeden Tag für die Schule zu lernen. Total abwegig, heute: unökonomisch, weil beim Lernen der Grenznutzen sinkt, kurz &#8211; Bullshit.</p>
<p>Als ich in der Siebten war, verließ uns ein Schüler. Einer von dreißig. In der Achten ging noch einer. Einer von neunundzwanzig. Ich glaube, das wars. Irgendwann zog noch einer weg, aber der zählt nicht. Der Punkt ist: Meine Schulform war die beste.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Heute läuft das anders. Dazu dieser <a title="Liebe Marie" href="http://www.zeit.de/2011/22/DOS-G8" target="_blank">Text</a> von Henning Sußebach bei ZEIT ONLINE. Lest ihn, es lohnt sich.</p>
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		<title>Masterplätze: Es tut sich was</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Jul 2009 12:16:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was momentan Deutschlandweit zur kritischen Diskussion steht, wurde an der Universität Paderborn jetzt verwirklicht: Unbegrenzte Masterstudienplätze für jeden, der einen haben will &#8211; aber Notenabhängig. So hab ich mir das gewünscht. Dem deutschen Bundestag liegt eine Petition zu dem Thema vor. Besonders Lehramtstudenten protestierten schon Bundesweit für unbegrenzte Masterstudienplätze. Gerade in der Einstellungsflaute der Wirtschaftskrise [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.isabellprophet.net/wp-content/uploads/2009/07/uni-logo1.jpg"><img class="size-medium wp-image-530 alignright" title="uni-logo1" src="http://blog.isabellprophet.net/wp-content/uploads/2009/07/uni-logo1-300x79.jpg" alt="uni-logo1" width="300" height="79" /></a>Was momentan Deutschlandweit zur kritischen Diskussion steht, wurde an der Universität Paderborn jetzt verwirklicht: Unbegrenzte Masterstudienplätze für jeden, der einen haben will &#8211; aber Notenabhängig. So hab ich mir das gewünscht.</p>
<p><span id="more-529"></span></p>
<p>Dem deutschen Bundestag liegt eine <a title="Masterstudienplätze für alle" href="http://blog.isabellprophet.net/2009/masterstudienplatz-fuer-alle.html" target="_blank">Petition</a> zu dem Thema vor. Besonders Lehramtstudenten protestierten schon Bundesweit für unbegrenzte Masterstudienplätze. Gerade in der Einstellungsflaute der Wirtschaftskrise verlassen Studenten nur ungern den sicheren Uni-Hafen. Warum die Masterstudienplätze wirklich unabhängig von der Endnote des Bachelorabschlusses sein sollen, bleibt weiter unklar. Die <a title="wiwi.upb.de" href="http://wiwi.uni-paderborn.de" target="_blank">wirtschaftswissenschaftliche Fakultät</a> an der Universität Paderborn hat jetzt einen Schritt nach vorne gemacht.</p>
<p>Die Masterstudiengänge in Wirtschaftswissenschaften, International Economics, International Business, Wirtschaftspädagogik und Wirtschaftsinformatik werden von nun an jedem <a title="Mitteilung der Fak-WW" href="http://pbfb5www.uni-paderborn.de/www/fb5/wiwi-web.nsf/id/962E3DE69C686CE6C12575FB00259E36" target="_blank">zugänglich</a> sein, der den Bachelor unter den besten 35% seines Jahrgangs abgeschlossen hat oder besser als 2,3 (bzw. 2,7 bei Winfo und Wipäd) ist.</p>
<p>Schön <img src='http://blog.isabellprophet.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Jetzt müssen das nur noch ganz viele andere Universitäten nachmachen.</p>
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		<title>Masterstudienplatz für alle?</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Jul 2009 10:48:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf der Petitionsseite des Deutschen Bundestags gibt es eine neue Petition zum Thema Masterstudienplätze für alle. Ich halte es weiterhin für einen riesen Fehler, Masterstudienplätze unabhängig von Noten vergeben zu wollen und die Phrase &#8220;unabhängig von Note, Herkunft und sozialem Stand&#8221; ist nichts weiter als deplazierte Polemik. Trotzdem sollte es in meinen Augen möglich sein, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Petitionsseite des Deutschen Bundestags gibt es eine neue Petition zum Thema Masterstudienplätze für alle.</p>
<p><a href="http://blog.isabellprophet.net/wp-content/uploads/2009/07/bundestag.jpg"><img class="size-full wp-image-503" title="bundestag" src="http://blog.isabellprophet.net/wp-content/uploads/2009/07/bundestag.jpg" alt="Deutscher Bundestag, ePetitionen" width="277" height="106" /></a></p>
<p><span id="more-502"></span></p>
<p>Ich halte es weiterhin für einen riesen Fehler, Masterstudienplätze unabhängig von Noten vergeben zu wollen und die Phrase &#8220;unabhängig von Note, <em>Herkunft und sozialem Stand</em>&#8221; ist nichts weiter als deplazierte Polemik.</p>
<p>Trotzdem sollte es in meinen Augen möglich sein, dass jeder Student, der gewisse Vorleistungen erbracht hat, auch einen Masterstudienplatz erhält. Insbesondere in Bezug auf die Lehrerausbildung bleibt dies unumgänglich.</p>
<p>Daher, und weils ja irgendwie im Sinne aller ist und bleibt:</p>
<h2>Die Petition im Wortlaut:</h2>
<blockquote>
<div class="normaltext">Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass jeder Bachelorabsolvent einen Masterstudienplatz erhält, unabhängig von Note, Herkunft und sozialem Stand.</div>
<p><em>Begründung</em></p>
<div class="normaltext">Mit der jetzigen Regel, bei der es so organisiert ist, dass nicht alle einen Masterplatz erhalten, steigt der Konkurrenzkampf unter den Studenten. Es geht nur noch darum gute Noten zu erzielen, um einen Masterstudienplatz zu erhalten. Die Möglichkeit Interessen auch innerhalb des Studiums zu vertiefen bleibt aus. Der Bachelor ist meist nicht berufsqualifizierend, sodass die übrig gebliebenen Studenten kaum etwas mit dem Abschluss erreichen können. Zunehmend wird die Qualität sinken durch das angestrebte Ziel, dass die Studenten möglichst schnell das Studium beendet haben müssen. Dies alles ist nicht tragbar, wenn ein Studium interessant sein soll und auf den Beruf vorbereiten soll!</div>
</blockquote>
<div class="normaltext">Und nochmal der <a title="ePetitionen für den Deutschen Bundestag" href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=5178" target="_blank">Link</a>.</div>
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		<title>Fürs Leben lernen?</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 00:27:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Leidtgedanken keiner Historikerin, keiner Ökonomin, keiner Wirtschaftsjuristin und keiner Ökonometrikerin bei rotem Mond über den Dächern von  Göttingen, die irgendwie ganz viel weiß, nichts kann aber am Ende wenigstens  schlauer ist als vorher. Vielleicht werde ich mal professionelle Klausurenschreiberin. Eine andere Zukunft erscheint mir morgens, halb drei in Göttingen, zwei Wochen bevor in 15 Stunden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lei<span style="text-decoration: line-through;">d</span><del datetime="2009-07-01T00:12:15+00:00"></del>tgedanken keiner Historikerin, keiner Ökonomin, keiner Wirtschaftsjuristin und keiner Ökonometrikerin bei rotem Mond über den Dächern von  Göttingen, die irgendwie ganz viel weiß, nichts kann aber am Ende wenigstens  schlauer ist als vorher.</p>
<p><span id="more-422"></span></p>
<p>Vielleicht werde ich mal professionelle Klausurenschreiberin. Eine andere Zukunft erscheint mir morgens, halb drei in Göttingen, zwei Wochen bevor in 15 Stunden die letzte Prüfung dieses Semesters geschrieben ist, kaum denkbar.</p>
<p>Vielleicht werde ich mal Buchautorin, dann kann ich meine Geschichtskenntnisse in historischen Romanen verwerten&#8230; aber wer sollte ausgerechnet meine Bücher schon lesen wollen?</p>
<p>Vielleicht werde ich mal Wissenschaftlerin in der Ökonomie, mit dem Methodenwissen würde es mir wohl nicht so schwer fallen, interessant wäre es jeden Tag und Frustration bin ich ja schon gewohnt&#8230; aber wer würde ausgerechnet mich schon dafür bezahlen wollen, Sachen rauszufinden und wie sollte ich es schaffen, Aufsätze publiziert zu kriegen?</p>
<p>Vielleicht werde ich mal Wissenschaftlerin in der Geschichtsforschung und erfosche spannende Ereignisse&#8230; aber wie sollte ausgerechnet ich mich in einem so umkämpften Feld durchsetzen, in dem Wahrheit immer nur Mehrheitsmeinung zu sein scheint?</p>
<p>Vielleicht werde ich mal Wirtschaftspolitik-Journalistin und setze mich mit Politikern über ihre Maßnahmen auseinander&#8230; aber wieso sollten ausgerechnet meine Texte &amp; Kommentare von den Verlagen für lesenswerter als die anderer Autoren angesehen werden?</p>
<p>Vielleicht werde ich mal Dozentin und veranstalte mit interessierten Studenten kreative Seminare&#8230; aber wieso sollte man ausgerechnet mir eine Stelle geben und wie um Gottes Willen soll man davon leben?</p>
<p>Vielleicht werde ich mal Lehrbuchautorin und erkläre zukünftigen Generationen, wie die Volkswirtschaft funktioniert&#8230; aber wieso sollte jemand ausgerechnet mein Buch benutzen wollen?</p>
<p>Vielleicht werde ich mal Polit&#8230; nein.</p>
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		<title>Grundwissen für Masterstudenten</title>
		<link>http://blog.isabellprophet.net/2009/grundwissen-fuer-masterstudenten-propaedeutik.html</link>
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		<pubDate>Wed, 13 May 2009 16:39:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Grundlagen der Grundlagen, es gibt Dinge, die muss man einfach wissen. Besondes als Wirtschaftssonderling im Geschichtsmaster merke ich jetzt, wie mir besonders die speziellen Arbeitstechniken einfach total neu sind. Exzerpt? Nie gebraucht. Abstract? Gibts im Internet. Buch? Aber mein Dozent hat Verständnis: Meine Damen und Herren, dies &#8211; ist ein Buch. Es hat Seiten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Grundlagen der Grundlagen, es gibt Dinge, die muss man einfach wissen. Besondes als Wirtschaftssonderling im Geschichtsmaster merke ich jetzt, wie mir besonders die speziellen Arbeitstechniken einfach total neu sind. Exzerpt? Nie gebraucht. Abstract? Gibts im Internet. <em>Buch</em>?</p>
<p><span id="more-374"></span>Aber mein Dozent hat Verständnis:</p>
<blockquote><p>Meine Damen und Herren, dies &#8211; ist ein Buch.</p>
<p>Es hat Seiten, man kann es öffnen &#8211; und darin blättern.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Noten kriegen.</title>
		<link>http://blog.isabellprophet.net/2009/noten-kriegen-bildung-hochschule-professur-ranking-vwl.html</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Feb 2009 11:46:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die richtige Mischung aus Quantität und Qualität in den Aussagen und ein paar schöne Klausuren &#8211; der engagierte Lehrer hat jede Menge Spielraum, wenn er seine Schüler bewertet. Wer dann den Fehler macht, sich nach dem Abi nicht aus dem Bildungsdschungel in Richtung Arbeitsmarkt zu verabschieden, für den hat sich die Hoffnung, auf vernünftiger Grundlage [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die richtige Mischung aus Quantität und Qualität in den Aussagen und ein paar schöne Klausuren &#8211; der engagierte Lehrer hat jede Menge Spielraum, wenn er seine Schüler bewertet. Wer dann den Fehler macht, sich nach dem Abi nicht aus dem Bildungsdschungel in Richtung Arbeitsmarkt zu verabschieden, für den hat sich die Hoffnung, auf vernünftiger Grundlage beurteilt zu werden, endgültig erledigt.</p>
<p><span id="more-347"></span>Studieneignung auf Grundlage von Durchschnittsnoten, Modulergebnisse als Multiple-Choice Ratespielchen. Und wer sich dann selbst den fragwürdigen Gefallen einer Universitätslaufbahn getan hat, steht am Ende auf einer Berufungsliste, die sich nach der Anzahl der Publikationen richtet und einer <a title="Handelsblatt Zeitschriften Ranking (Ökonomie)" href="http://www.handelsblatt.com/_t=dgtool,id=15,obj=1;singleclip" target="_blank">qualitativen Bewertung</a> &#8211; nicht des Papers selbst: des Journals.</p>
<p>Ob der Kandidat vernünftig lehrt spielt übrigens eine untergeordnete Rolle. Klar, für Multiple-Choice-Klausuren lernt man als Student sowieso am besten harte Fakten. Zuhause. Von Karteikarten. Zusammenhänge begreifen und Situationen interpretieren oder <em>bewerten </em>lernen muss man ja als Berufseinsteiger noch genug.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Auslaufmodell Mittelschicht?</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Jan 2009 04:44:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es war eines der ganz großen Themen im vergangenen Jahr: Die Mittelschicht schrumpft. Au weia. Für sich genommen wäre das ja eigentlich egal, das Problem liegt eher in der wachsenden Gruppe der Armen. Und die wird nicht nur größer &#8211; die wird vor allem auch ärmer. Das ist der Preis für etwas, das wir leider [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war eines der ganz großen Themen im vergangenen Jahr: Die Mittelschicht schrumpft. Au weia. Für sich genommen wäre das ja eigentlich egal, das Problem liegt eher in der wachsenden Gruppe der Armen. Und die wird nicht nur größer &#8211; die wird vor allem auch ärmer. Das ist der Preis für etwas, das wir leider nicht ändern können &#8211; und mit gehobener Sicherheit auch <em>nicht </em>ändern wollen.</p>
<p><span id="more-300"></span></p>
<h2>Kalter Kaffee</h2>
<p>Nein, dieses Thema ist nicht neu. Es ist vielleicht aktuell, aber wenn, dann ist es das auch schon ziemlich lange. Über die letzten zehn Jahre hinweg war der traurige Trend bereits zu beobachten, im Oktober 2008 schockte dann das deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (<a title="diw.de" href="http://www.diw.de" target="_blank">DIW</a>) mit neuen <a title="DIW zur schrumpfenden Mittelschicht (.pdf)" href="http://www.diw.de/documents/publikationen/73/79586/08-10-1.pdf" target="_blank">Zahlen</a>: Die Mittelschicht schrumpft. Die Armen werden Ärmer, die Reichen reicher. Die Mittelschichtler rutschen ab, kaum jemand steigt auf. &#8220;Die Schere geht auf&#8221;, metaphorisiert das Problem auf ganz hübsche Weise, man könnte aber auch ganz einfach sagen &#8220;die Gesellschaft bricht auseinander.&#8221;</p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 405px"><img title="Einkommensschichtung in Deutschland1 1984 bis 2006" src="http://img205.imageshack.us/img205/7849/einkommensschichtungzf1.jpg" alt="Einkommensschichtung in Deutschland1 1984 bis 2006" width="395" height="453" /><p class="wp-caption-text">Einkommensschichtung in Deutschland 1984 bis 2006</p></div>
<h2>Warum?</h2>
<p>Für diese Entwicklung gibt es viele Gründe und eigentlich kennt die auch jeder. Warum? So isses halt. Darum.</p>
<p>Es gibt eine viel spannendere Frage:</p>
<h2>Warum nicht?</h2>
<p>Wer sagt eigentlich, dass diese Entwicklung nicht ganz natürlich ist? Verteufelter Sozialdarwinismus hin oder her &#8211; wird sich das Ende der Mittelschicht langfristig überhaupt verhindern lassen? &#8220;Verhindern&#8221; in diesem Fall hieße vor allem, jenen Teil der &#8220;Armen&#8221; davor zu bewahren, so richtig-<em>richtig </em>arm zu werden. Und es hieße, den Anteil der Armen klein zu halten. Ersteres lässt sich aus Sicht des Staates durch Umverteilung durchaus bewerkstelligen &#8211; so lange Letzteres gegeben ist.</p>
<p>Nur so, als Gedankenspiel &#8211; wie sollte das aussehen? Ein großter Teil der &#8220;neuen&#8221; Armen im vergangenen Jahr waren Alleinerziehende &#8211; das werden durch den gesellschaftlichen Wandel mehr werden, klar. Trotzdem gibt es eine Obergrenze, die sich immerhin noch an der heimatlichen Bevölkerungszahl misst. Der andere, noch größere, Teil liegt ganz wo anders. Nämlich bei den Einwanderern. Und das ist eine Zahl, die sich in der Globalisierung <em>nicht </em>mehr so leicht begrenzen lässt. Beide Faktoren drücken auf den Arbeitsmarkt, die <em>Bildungskrise </em>(na liebe BILD, wär das nicht ne 72pt wert?) tritt direkt nochmal nach: Viele gering qualifizierte &#8211; günstige &#8211; Arbeitskräfte, die viele &#8211; aber nicht <em>so</em> viele &#8211; Jobs haben wollen. Und schon muss sogar auf die Arbeitnehmer umverteilt werden.</p>
<p>Ausbeutung? Nein. Markt. Kapitalismus? Sicher. <em>Naturgesetz</em>.</p>
<h2>Lösung?</h2>
<p>Ich überleg mir was, versprochen. Aber da es halb 6 am Morgen ist habe ich außer &#8220;Geburtenkontrolle&#8221; und &#8220;Grenzen schließen&#8221; leider nichts anzubieten. Wir können stolz auf unsere liberale, weltoffene Gesellschaft sein. Aber wir müssen auch mit ihr leben. Und wenn wir viele Arbeitskräfte ins Land lassen, dann sinken die Löhne. So ist das nämlich an einem Markt. Wenn viele Kartoffelchips da sind, werden die ja auch billiger und keiner beschwert sich. Und wenn Menschen, die in ihrer Partnerschaft nicht glücklich sind, diese dann beenden&#8230; was soll dabei denn rauskommen? Sollte es anders laufen?</p>
<p>Ja. Nein. <em>Vielleicht</em>. Keine Ahnung wie.</p>
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		<title>Wattebäuschchenpädagogikkuschelgesellschaft?</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Aug 2008 20:52:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es gibt nichts, das nicht irgendwen diskriminiert. Das dreigliedrige Schulsystem diskriminiert weniger intelligente Kinder. Die Trennung nach dem vierten/sechsten Schuljahr diskriminiert sozial schwache Kinder. Sport diskriminiert die unsportlichen, Kunst die unkünstlerischen. Der fehlende Türkisch-Unterricht diskriminiert die Einwanderer und Lehrerinnen mit Kopftuch diskriminieren sich einfach mal selbst. Wen das Abitur diskriminiert weiss ich zwar nicht, aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt nichts, das nicht irgendwen diskriminiert. Das dreigliedrige Schulsystem diskriminiert weniger intelligente Kinder. Die Trennung nach dem vierten/sechsten Schuljahr diskriminiert sozial schwache Kinder. Sport diskriminiert die unsportlichen, Kunst die unkünstlerischen. Der fehlende Türkisch-Unterricht diskriminiert die Einwanderer und Lehrerinnen mit Kopftuch diskriminieren sich einfach mal selbst. Wen das Abitur diskriminiert weiss ich zwar nicht, aber danach geht es direkt wieder weiter: Konkurrenzbetonte Aufnahmeprüfungen diskriminieren&#8230;</p>
<p>Frauen. So ein Pech.</p>
<p><span id="more-143"></span></p>
<h2>Frauen unter Druck</h2>
<p>So in etwa lässt sich das Ergebnis der Studie <a href="http://www.cepr.org/pubs/new-dps/dplist.asp?dpno=6891.asp" target="_blank"><em>Performance Gender-Gap: Does Competition Matter?</em></a> zusammen fassen. Das Problem stellt hier jedoch weniger die mangelnde fachliche Eignung dar, auch eine Geringschätzung durch Personalverantwortliche findet nicht statt. Vielmehr sind Frauen schlichtweg nicht in der Lage,  ihre durchaus vorhandenen Fähigkeiten in Konkurrenzsituationen auch zu zeigen. Statistisch betrachtet schneiden Frauen in konkurrenzfreien Tests sogar besser ab. Müssen sie sich jedoch gegen andere Bewerber durchsetzen landet ein Großteil der Frauen im Mittelfeld, während die Zahl der männlichen Konkurrenten sowohl im besten als auch im schlechtesten Viertel dominiert.</p>
<h2>Diskriminierende Prüfungssituationen</h2>
<p>Natürlich geht es auch noch weiter. Mündliche Prüfungen und Einstellungsgespräche diskriminieren auch wieder Menschen mit sozial-schwächerem Hintergrund, Personalchefs diskriminieren generell jede Randgruppe aus der sie keinen einstellen, fachbezogene Zugangsbeschränkungen diskriminieren einfach jeden dessen Leistungen nicht ausreichen. Und so weiter halt.</p>
<p>Einen Haken hat auch das Ergebnis dieser Studie noch: Wenn Frauen in Konkurrenzsituationen schlechter abschneiden als in reinen Leistungstests wie dem Abitur, es bei Männern jedoch umgekehrt ist&#8230; wie soll man das denn diskriminierungsfrei lösen? Und wie genau sollen Personaler eigentlich ihre Mitarbeiter finden, wenn sie jetzt nicht mal mehr vergleichen dürfen?</p>
<p>Eigentlich kommt man in dieser Gesellschaft gar nicht mehr um Diskriminierung herum. Aber wenn das der Kern des Problems ist, wo ist dann das Problem?</p>
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		<title>Mehr Studenten sind weniger Studenten. Oder so.</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Jul 2008 19:19:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
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		<description><![CDATA[Nein, verstanden hab ich das jetzt selber auch nicht. Eigentlich haben wir ja echt miese Studienbedingungen, volle Hörsäle und so. Jetzt sind es aber auf einmal zu wenig Studenten weil die Zugangsbeschränkungen zu groß sind? Da frag ich mich doch irgendwie, wo die noch hingesteckt werden sollen..? Schlechte Studienbedingungen Es mag ein halbes Jahr her [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, verstanden hab ich das jetzt selber auch nicht. Eigentlich haben wir ja echt miese Studienbedingungen, volle Hörsäle und so. Jetzt sind es aber auf einmal zu wenig Studenten weil die Zugangsbeschränkungen zu groß sind? Da frag ich mich doch irgendwie, wo die noch hingesteckt werden sollen..?</p>
<p><span id="more-97"></span></p>
<h2>Schlechte Studienbedingungen</h2>
<p>Es mag ein halbes Jahr her sein, da war die Diskussion wieder ganz groß: Überfüllte Hörsäle, volle Seminare, viel zu wenig Professoren haben keine Zeit für die Betreuung von viel zu vielen Studenten, die Regelstudienzeiten können nicht eingehalten werden weil Pflicht-Fächer nicht mit ausreichenden Plätzen angeboten werden. Gerade der letzte Punkt ist gravierend &#8211; weil teuer.</p>
<p>Verschlimmert wurde die Lage durch die Umstellung von Diplom auf Bachelor. Vielerorts werden Schwerpunkt-übergreifende Fächer einfach zusammengeschmissen &#8211; mit ca 800 anderen Studenten aus Wirtschaftsinformatik, -wissenschaften, -pädagogik, -ingenieurswissenschaften und anderen Fachbereichen gemeinsam in einem auf 600 Personen ausgelegten Hörsaal sitzen und sich in 90 Minuten pro Woche &#8220;Grundzüge aller Art&#8221; anzuhören war auch eines der Highlights meines Studienlebens. 800 Studenten waren das aber auch nur, weil Gott sei Dank genügend Leute keine Lust auf ihr Studium haben und wegbleiben. Danke nochmal an dieser Stelle.</p>
<h2>Hohe Zugangsvoraussetzungen</h2>
<p>Wer zur Uni will muss erstmal einige Voraussetzungen mitbringen. Das sieht der <a title="Spiegel-Online" href="http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,568609,00.html" target="_blank">Spiegel </a>auch so. Erstmal braucht man natürlich Geld. Neben dem Bachelorstudium lässt sich immer schlechter arbeiten weil es auf Vollzeit ausgelegt ist.</p>
<p>Ein weiteres Problem sind die Studiengebühren. Dass man für diese einen günstigen Kredit bekommt wird bei der Argumentation jedoch geschickt <a title="Vollbeschäftigung trotz Klassengesellschaft?" href="http://blog.isabellprophet.net/2008/vollbeschaeftigung-trotz-klassengesellschaft.html" target="_blank">unterschlagen</a>. Würde ja auch nicht ins traurige Bild passen.</p>
<p>Was das Chaos bei der Einschreibung angeht kann ich mich getrost anschließen. Ich selbst habe es nach dem Grundsatz &#8220;Wer mich das Formular nicht finden lässt hat mich auch nicht verdient&#8221; gehalten&#8230; allerdings ist es wohl doch eher umgekehrt. Das junge Menschen nicht studieren, weil sie im Internet kein Bewerbungsformular finden &#8211; und nichtmal ne Telefonnummer zum nachfragen? &#8211; erscheint mir etwas <em>sehr </em>weit hergeholt.</p>
<p>Kern der Kritik soll aber auch die &#8220;Entmachtung der ZVS&#8221; sein. Für mich sei es mal dahingestellt, ob persönlichere Auswahlverfahren, bei denen immer häufiger Motivationsschreiben vorausgesetzt werden, wirklich zu einer unfairen Auswahl führen. Wenn sich hier jedoch die Auswahl nach Abiturnote gewünscht wird, was hat die <a title="F.A.Z. Artikel" href="http://berufundchance.fazjob.net/s/Rub1A09F6EF89FE4FD19B3755342A3F509A/Doc~EDF753F52FD984F6BBA31C808BD9C9C90~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">F.A.Z.</a> dann gegen die angeblich so hohen Numerus Clausus Werte?</p>
<p>Und wie passt eigentlich die Forderung nach einem erleichterten <em>fachlichen </em>Zugang mit den überfüllten Hörsälen und überfordertem Lehrpersonal zusammen?</p>
<h2>Ich fordere auch!</h2>
<p>Und zwar kleinere Hörsäle, höhere NCs und noch persönlichere Auswahlverfahren.</p>
<p>Viele Studenten sehen ihren Studiengang nur als Sprungbrett in ein schickes Büro und den passenden Nadelstreifenanzug. Von mir aus, aber dafür kann man auch vernünftig arbeiten. Wobei diese Forderung wieder mit Chancengleichheit in der schulischen Bildung verknüpft wäre &#8211; und damit zu viel verlangt ist.</p>
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		<title>Kleine Sprünge oder große Hüpfer?</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Jul 2008 20:48:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
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		<description><![CDATA[Bildung hat eine Rendite von 8%. Das habe ich im zweiten Semester in Makroökonomie gelernt, hat mir in der Klausur jetzt zwar nicht unbedingt geholfen, aber zumindest das Gefühl war ganz gut. Trotzdem gibt es natürlich Unterschiede. Die sind allerdings manchmal sogar noch kleiner, als sie eigentlich sein sollten. Die Stufen Im Schnitt verdienen Menschen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bildung hat eine Rendite von 8%. Das habe ich im zweiten Semester in Makroökonomie gelernt, hat mir in der Klausur jetzt zwar nicht unbedingt geholfen, aber zumindest das Gefühl war ganz gut.  Trotzdem gibt es natürlich Unterschiede. Die sind allerdings manchmal sogar noch kleiner, als sie eigentlich sein sollten.</p>
<p><span id="more-18"></span></p>
<h2>Die Stufen</h2>
<p>Im Schnitt verdienen Menschen mit Berufsausbildung etwa 20% (es handelt sich um Durchschnittswerte) mehr als solche ohne. Ob es sich dabei um Arbeitnehmer oder um Personen allgemein geht bleibt uns der <a title="F.A.Z. Artikel vom 3. Juli 2008 " href="http://www.faz.net/s/Rub1A09F6EF89FE4FD19B3755342A3F509A/Doc~E9F4EEDFB233A4922999E25153688C7EE~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">F.A.Z.-Artikel</a> leider schuldig, aber schon rein intuitiv wird klar, dass der Unterschied doch durchaus etwas größer sein könnte.</p>
<p>Menschen mit einer höheren beruflichen Ausbildung haben ein zwischen 35% und 41% höheres Gehalt als Menschen ohne jede Ausbildung, zumindest in Relation zu den Ausgebildeten leuchtet das schon ein.</p>
<p>Akademiker resp. Personen mit Hochschulabschluss bekommen etwa 63-67% mehr. Während Berufsausbildungen für gewöhnlich mit Gehaltszahlungen einhergehen, handelt es sich hier jedoch um die Gruppe, mit den höchsten Bildungsausgaben, zunächst mal ein reines Verlustgeschäft. Insbesondere die neuen Bachelorstudenten hören heute bereits zu Anfang des Studiums, dass die Studiengänge nicht darauf ausgerichtet sind, Nebenjobs zu ermöglichen.</p>
<h2>Mehr Bildung&#8230;</h2>
<p>Der Bologna-Prozess (oder auch &#8220;Bologna-Scheisse&#8221;, wie ein ehemaliger Dozent von mir es nannte) brachte uns nun noch mehr Abstufungen. Zum Diplom (eigentlich 4,5 Jahre, gerne mehr) kommt der darunter angesiedelte Bachelor (idR 3 Jahre) und der darüber liegende Master-Abschluss (5 Jahre). Während Diplomanden den Bachelor gerne vom Grundsatz her kritisieren und Bachelorstudenten sich über die anders geartete Arbeitseinstellung wundern scheint den Arbeitgebern im Großen und Ganzen ziemlich egal zu sein, was die Studierendenschaft so treibt.</p>
<h2>&#8230;gleiches Gehalt?</h2>
<p>Der <a title="Spiegel Artikel vom 20. Dezember 2005 " href="http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,391357,00.html" target="_self">Spiegel</a> sah das 2005 noch etwas optimistischer, die damaligen Master-Studenten kamen jedoch auch zumeist aus dem Ausland, hatten also ein Diplom <strong>und </strong>einen Masterabschluss. Die Spanne von Bachelor bis zum Master lag damals bei 7.000€. Die <a title="F.A.Z. Artikel vom 7. Mai 2008 " href="http://berufundchance.fazjob.net/s/Rub1A09F6EF89FE4FD19B3755342A3F509A/Doc~E5D79959D0C934906ADB6336857B53D0D~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">F.A.Z.</a> setzt die aktuelle Differenz der Gehälter von Bachelor- und Masterabsolventen auf ca 2.000€ fest &#8211; aufs Jahr gerechnet.</p>
<h2>&#8230;oder mehr Ausgaben?</h2>
<p>Ein Ausweg mag durchaus wieder im Auslandsmaster liegen. Im Gegensatz zum günstigen deutschen Studiengebührensystem ist man da jedoch in den beliebten Ländern mit 1.600€ (zum Beispiel Holland) noch gut dabei &#8211; in den noch beliebteren Ländern (Beispiel Großbritannien) geht es an einigen Universitäten bei 12.000€ (University of Leeds, 1-Jähriges Masterstudienprogramm) los. Spätestens da meldet sich dann die Armutsdebatte, denn <strong>das </strong>ist beim besten Willen für sozial-schwache Familien vollkommen undenkbar.</p>
<h2>Wasn nun?</h2>
<p>Wer eine Laufbahn in der freien Wirtschaft anstrebt wird mit einem Bachelor immer gut beraten sein. Ist ein Master gewünscht kann dieser auch nach dem Berufstieg gemacht werden, zeitliche Beschränkungen gibt es in der Regel nicht.</p>
<p>Für wissenschaftliche Laufbahnen führt am Master kein Weg vorbei, aber wer das anstrebt darf auch eigentlich keinen Gedanken an sein Gehalt verschwenden.</p>
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