Einer aus dieser Kategorie. Gefunden in einer OECD Studie von Thomas Liebig.
Read the rest of this entry »
Paul A. Samuelson: Economics. An Introductory Analysis
Mindestlöhne und Sozialhilfe sollen ein Instrument zur Erreichung sozialer Gerechtigkeit sein. Die Umverteilung von Umsätzen von den Kapitalerträgen hin zu den Arbeitnehmereinkommen führt bei fallender Konsumquote zu höheren Konsumausgaben, argumentieren Ökonomen. Mindestlöhne sorgen aber auch für Ausweichreaktionen auf andere Produktionsfaktoren als menschliche Arbeit und erhöhen den Markteintrittspreis der Produzenten, argumentieren andere Ökonomen. Im Extremfall können so Arbeitsplätze vernichtet und das Volkseinkommen verringert werden, beweisen Studien. Auf der anderen Seite kann bei höheren Stundenlöhnen auch die Wahl zwischen Freizeit und Arbeit beeinflusst werden – ebenfalls in beide Richtungen. Doch staatliche Markteingriffe unterliegen nicht nur den Gesetzen der ökonomischen Theorie, auch die praktische Umsetzung birgt ihre Probleme.
Read the rest of this entry »
Leidtgedanken keiner Historikerin, keiner Ökonomin, keiner Wirtschaftsjuristin und keiner Ökonometrikerin bei rotem Mond über den Dächern von Göttingen, die irgendwie ganz viel weiß, nichts kann aber am Ende wenigstens schlauer ist als vorher.
Nichts als Probleme in der Welt. Hypothekenkrise, Bankenkrise, Finanzmarktkrise, Wirtschaftskrise… Weltkrise? Lässt sich ja alles noch steigern. Aber wo fängt eine Krise an? Und gibts eigentlich auch irgendwann mal keine Krise?
Die richtige Mischung aus Quantität und Qualität in den Aussagen und ein paar schöne Klausuren – der engagierte Lehrer hat jede Menge Spielraum, wenn er seine Schüler bewertet. Wer dann den Fehler macht, sich nach dem Abi nicht aus dem Bildungsdschungel in Richtung Arbeitsmarkt zu verabschieden, für den hat sich die Hoffnung, auf vernünftiger Grundlage beurteilt zu werden, endgültig erledigt.
Es war eines der ganz großen Themen im vergangenen Jahr: Die Mittelschicht schrumpft. Au weia. Für sich genommen wäre das ja eigentlich egal, das Problem liegt eher in der wachsenden Gruppe der Armen. Und die wird nicht nur größer – die wird vor allem auch ärmer. Das ist der Preis für etwas, das wir leider nicht ändern können – und mit gehobener Sicherheit auch nicht ändern wollen.
Es gibt nichts, das nicht irgendwen diskriminiert. Das dreigliedrige Schulsystem diskriminiert weniger intelligente Kinder. Die Trennung nach dem vierten/sechsten Schuljahr diskriminiert sozial schwache Kinder. Sport diskriminiert die unsportlichen, Kunst die unkünstlerischen. Der fehlende Türkisch-Unterricht diskriminiert die Einwanderer und Lehrerinnen mit Kopftuch diskriminieren sich einfach mal selbst. Wen das Abitur diskriminiert weiss ich zwar nicht, aber danach geht es direkt wieder weiter: Konkurrenzbetonte Aufnahmeprüfungen diskriminieren…
Frauen. So ein Pech.
Bildung hat eine Rendite von 8%. Das habe ich im zweiten Semester in Makroökonomie gelernt, hat mir in der Klausur jetzt zwar nicht unbedingt geholfen, aber zumindest das Gefühl war ganz gut. Trotzdem gibt es natürlich Unterschiede. Die sind allerdings manchmal sogar noch kleiner, als sie eigentlich sein sollten.
Windows 3.1. Schön, damit konnte ich ja noch ganz gut Leben. Allerdings war ich da auch erst sieben Jahre alt. Fünfzehn Jahre später artet die Sache aber doch langsam aus. Web 2.0, während sich regelmäßig Firmen damit brüsten, schon längst auf dem Weg zu 3.0 und darüber hinaus zu sein, 2.0, Business 2.0, Energie 2.0 und Nachwuchs 2.0.x. Und dann halt noch das jeweilige Zweinull des Tages…
Und wenn alles sich sooo stark verändert – und bei laufender Notation kann man das jetzt ja wunderbar verfolgen – darf eines aber auf gar keinen Fall fehlen: Eine ganz neue Business Culture mit dem dazu gehörigem Managementconcept. Da möchte man bei der Aufforderung Stirb Langsam 4.0 am liebsten sagen: “Ist gut, and thanks for all the fish”…
Wir leben in einer ungleichen Gesellschaft, zweifellos. Der Staat ist dafür da, das abzufedern, dafür bezahlen wir ihn. Klappt nicht wirklich gut, wir haben es tatsächlich geschafft, gleichzeitig eine hohe Arbeitslosigkeit, Lehrstellen- und Fachkräftemangel zu bekommen. Außerdem wird die Gesellschaft immer älter, es gibt immer weniger Bürger, die in die staatlichen Töpfe einzahlen können, die Armutsstatistiken gehen immer weiter hoch…
Aber die Arbeitslosenzahlen runter? Hä?