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	<title>Comments for Isabell Prophet</title>
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	<description>bellum omnium contra omnes</description>
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		<title>Comment on Günter Grass, ein Zitat. by Sven</title>
		<link>http://blog.isabellprophet.net/2010/guenter-grass-zitat-zukunft.html/comment-page-1#comment-8902</link>
		<dc:creator>Sven</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jan 2010 21:03:00 +0000</pubDate>
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		<description>Ist mal an der Zeit nachzufragen: was macht dein Versuch auf Verzicht?

Ich merke, dass ich gerade in der Klausurphase eigentlich alles konsumiere was geht. Außer meinen Lernstoff :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ist mal an der Zeit nachzufragen: was macht dein Versuch auf Verzicht?</p>
<p>Ich merke, dass ich gerade in der Klausurphase eigentlich alles konsumiere was geht. Außer meinen Lernstoff <img src='http://blog.isabellprophet.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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	</item>
	<item>
		<title>Comment on Danke. Post. by Isa</title>
		<link>http://blog.isabellprophet.net/2009/post-dhl-goettingen.html/comment-page-1#comment-8459</link>
		<dc:creator>Isa</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Dec 2009 18:06:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.isabellprophet.net/?p=657#comment-8459</guid>
		<description>Ja, danke. Alles meine Schuld. Scheiß Kommerzkonsum.

Übrigens hat Amazon.de tatsächlich zwei Tage später schon das Geld zurückgebucht. Not bad.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, danke. Alles meine Schuld. Scheiß Kommerzkonsum.</p>
<p>Übrigens hat Amazon.de tatsächlich zwei Tage später schon das Geld zurückgebucht. Not bad.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Comment on Danke. Post. by Sven</title>
		<link>http://blog.isabellprophet.net/2009/post-dhl-goettingen.html/comment-page-1#comment-8457</link>
		<dc:creator>Sven</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Dec 2009 12:36:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.isabellprophet.net/?p=657#comment-8457</guid>
		<description>Anstatt du es versuchst positiv zu nehmen. 

Es hätten auch Rechnungen sein können und du hast was für die Figur getan. Immerhin stecken wir ja schon in der Adventszeit, da tut jedem von uns ein jeder Meter zu viel gut :)

Vielleicht solltest du aber auch einfach nicht über die Dächer Göttingens ziehen, um die Heinzelmännchen bei der Post nicht abzuschrecken :P

Mir würden jetzt bestimmt auch noch ein halbes Dutzend anderer Gründe einfallen. Ich würde mich bestimmt ganz gut machen, in einem Unternehmen wie der Post oder der Telekom. Zumindest wie man Kundenwünsche gekonnt abtut, hab ich verstanden... :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Anstatt du es versuchst positiv zu nehmen. </p>
<p>Es hätten auch Rechnungen sein können und du hast was für die Figur getan. Immerhin stecken wir ja schon in der Adventszeit, da tut jedem von uns ein jeder Meter zu viel gut <img src='http://blog.isabellprophet.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Vielleicht solltest du aber auch einfach nicht über die Dächer Göttingens ziehen, um die Heinzelmännchen bei der Post nicht abzuschrecken <img src='http://blog.isabellprophet.net/wp-includes/images/smilies/icon_razz.gif' alt=':P' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Mir würden jetzt bestimmt auch noch ein halbes Dutzend anderer Gründe einfallen. Ich würde mich bestimmt ganz gut machen, in einem Unternehmen wie der Post oder der Telekom. Zumindest wie man Kundenwünsche gekonnt abtut, hab ich verstanden&#8230; <img src='http://blog.isabellprophet.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Comment on Abgeschalten &#8211; Tag zwei: Nun.Ja. by Sven</title>
		<link>http://blog.isabellprophet.net/2009/abschalten2.html/comment-page-1#comment-8306</link>
		<dc:creator>Sven</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Dec 2009 17:24:18 +0000</pubDate>
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		<description>Du beschäftigst dich mit dem Lissabon-Vertrag? 
Hast du ihn schon verstanden?^^

Und den ganzen Tag mal abschalten, ist gar nicht so schwer. Einfach vorstellen, was die Leute vor 50 Jahren den lieben langen Tag gemacht haben. Die hatten einen Fernseher wenns gut bei ihnen lief...

... und die 24 Stunden trotzdem irgendwie voll gekriegt.

Die andere Frage die aufkommt, ist, ob man es sich überhaupt noch leisten kann eine Insel der Ruhe zu sein, wenn um einen herum nur Sturm zu herrschen scheint...

... ich halte das für ziemlich aussichtslos, will man nicht von der Landkarte verschwinden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Du beschäftigst dich mit dem Lissabon-Vertrag?<br />
Hast du ihn schon verstanden?^^</p>
<p>Und den ganzen Tag mal abschalten, ist gar nicht so schwer. Einfach vorstellen, was die Leute vor 50 Jahren den lieben langen Tag gemacht haben. Die hatten einen Fernseher wenns gut bei ihnen lief&#8230;</p>
<p>&#8230; und die 24 Stunden trotzdem irgendwie voll gekriegt.</p>
<p>Die andere Frage die aufkommt, ist, ob man es sich überhaupt noch leisten kann eine Insel der Ruhe zu sein, wenn um einen herum nur Sturm zu herrschen scheint&#8230;</p>
<p>&#8230; ich halte das für ziemlich aussichtslos, will man nicht von der Landkarte verschwinden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Comment on Abgeschalten. by mom</title>
		<link>http://blog.isabellprophet.net/2009/abschalten.html/comment-page-1#comment-8294</link>
		<dc:creator>mom</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 15:23:18 +0000</pubDate>
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		<description>...ich arbeite dran ist gut. Aber wie so oft bei geliebten und gelebten Gewohnheiten, steht am Anfang einer Änderung immer der Entzug. Nur nicht entmutigne lassen:)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;ich arbeite dran ist gut. Aber wie so oft bei geliebten und gelebten Gewohnheiten, steht am Anfang einer Änderung immer der Entzug. Nur nicht entmutigne lassen:)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Comment on Recht ökonomisch? by Isa</title>
		<link>http://blog.isabellprophet.net/2009/recht-oekonomisch-analyse-bizer-gubaydullina-goettingen.html/comment-page-1#comment-8281</link>
		<dc:creator>Isa</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 17:13:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.isabellprophet.net/?p=621#comment-8281</guid>
		<description>Hallo Hans-Werner,

mit dem &quot;Standard-Objekt der Ökonomik&quot; (Subjekt?) meinst du den Homo Oeconomicus? Denn genau um den ging es in dem Vorschlag von Bizer/Gubaydullina schließlich. Er ist in der Tat nicht flexibel genug. Deswegen haben sie die Erweiterungen vorgenommen, die ich im Text wiedergegeben habe.

Viel wichtiger ist in meinen Augen jedoch, dass man keine (gar keine) wissenschaftliche Disziplin jemals dogmatisch sehen sollte. Kaum ein Ökonom würde wohl behaupten, Gesellschaften funktionierten nur über ökonomisch analysierte Zusammenhänge. Soweit ist die Ökonomik noch lange nicht. Aber sie arbeitet eben daran. Sie beobachtet, dann macht sie Prognosen. Die sind dann manchmal eben falsch. Das sind normative / ideologisch gepräge Vorhersagen aber auch manchmal.

Was die Rechengrößen angeht: Meistens lässt es sich vermeiden zu rechnen. Dann reicht es schon zu sagen, ob eine Veränderung besser oder schlechter ist, als eine andere Veränderung resp. dem Ausgangszustand. Gerade in diesem Punkt sind Ökonomie und Sozialwissenschaft sehr sehr dicht beeinander - gut so, finde ich. 

In meinem Text (bzw. dem genannten Modell) geht es übrigens genau um deine Kritikpunkte. Das Ziel kann die Ökonomie kritisieren - muss sie aber nicht. Wichtiger sind die Kernfragen: Wird es erreicht (Geeignetheit), was erreicht das Ziel mit geringsten Einschränkungen (Erforderlichkeit), sind Wirkungen zu befürchten, die über das angestrebte Ziel hinausgehen (Angemessenheit)?. 

Gesetze lassen sich niemals ausrechnen (iSv finden). 
Sie lassen sich aber sehr gut bewerten (isv untersuchen).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Hans-Werner,</p>
<p>mit dem &#8220;Standard-Objekt der Ökonomik&#8221; (Subjekt?) meinst du den Homo Oeconomicus? Denn genau um den ging es in dem Vorschlag von Bizer/Gubaydullina schließlich. Er ist in der Tat nicht flexibel genug. Deswegen haben sie die Erweiterungen vorgenommen, die ich im Text wiedergegeben habe.</p>
<p>Viel wichtiger ist in meinen Augen jedoch, dass man keine (gar keine) wissenschaftliche Disziplin jemals dogmatisch sehen sollte. Kaum ein Ökonom würde wohl behaupten, Gesellschaften funktionierten nur über ökonomisch analysierte Zusammenhänge. Soweit ist die Ökonomik noch lange nicht. Aber sie arbeitet eben daran. Sie beobachtet, dann macht sie Prognosen. Die sind dann manchmal eben falsch. Das sind normative / ideologisch gepräge Vorhersagen aber auch manchmal.</p>
<p>Was die Rechengrößen angeht: Meistens lässt es sich vermeiden zu rechnen. Dann reicht es schon zu sagen, ob eine Veränderung besser oder schlechter ist, als eine andere Veränderung resp. dem Ausgangszustand. Gerade in diesem Punkt sind Ökonomie und Sozialwissenschaft sehr sehr dicht beeinander &#8211; gut so, finde ich. </p>
<p>In meinem Text (bzw. dem genannten Modell) geht es übrigens genau um deine Kritikpunkte. Das Ziel kann die Ökonomie kritisieren &#8211; muss sie aber nicht. Wichtiger sind die Kernfragen: Wird es erreicht (Geeignetheit), was erreicht das Ziel mit geringsten Einschränkungen (Erforderlichkeit), sind Wirkungen zu befürchten, die über das angestrebte Ziel hinausgehen (Angemessenheit)?. </p>
<p>Gesetze lassen sich niemals ausrechnen (iSv finden).<br />
Sie lassen sich aber sehr gut bewerten (isv untersuchen).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Comment on Recht ökonomisch? by Hans-Werner</title>
		<link>http://blog.isabellprophet.net/2009/recht-oekonomisch-analyse-bizer-gubaydullina-goettingen.html/comment-page-1#comment-8264</link>
		<dc:creator>Hans-Werner</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 19:09:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.isabellprophet.net/?p=621#comment-8264</guid>
		<description>Wer aber allein aufgrund ökonomischer Analyse sein Rechtssystem entwirft, landet freilich im totalitären Polizeistaat, eben einem, der allein von Effizienzgedanken beseelt Gesetze schafft.

Im Bereich des Strafrechts beispielsweise fahren insbesondere Politiker gern mit unbeholfener ökonomischer Logik scheppernd vor die Wand, wo ihnen Kriminologen schon etwas weiter helfen können. Allzuviele ökonomisch begründete Prognosen treffen nicht zu (und haben dadurch vielen geschadet), zu viele so nicht fassbare Faktoren spielen mit hinein. Man kann das natürlich auch nur dem jeweiligen Modell anlasten, aber Unvollständigkeit ist hier immer unvermeidbar.

Das Standardobjekt der Ökonomik ist, fürchte ich, nicht flexibel genug für eine grundsätzlich ethische Rechtsentwicklung. Da bin ich mit einer historisch-ethischen Herleitung von Rechtsgrundsätzen und deren fortlaufender Anwendung schon glücklicher.

Die Frage der Zulässigkeit einer ökonomischen Analyse stellt sich allein schon aufgrund der Art. 1 I, Art. 3 GG. Der Verhältnismäßigkeitsgrundsatz beschränkt sich nicht auf eine Bewertung der Effizienz. Erforderlichkeit, Angemessenheit - wie soll das ökonomisch greifbar sein? Das sind zutiefst politisch-ethische Fragen. Mit der Objektformel zu Art. 1 I GG (Wahrung der Menschenwürde als oberstes Gebot) gibt es auch eine ethische Anweisung, den Menschen nicht zur Rechengröße verkommen zu lassen.

Natürlich kann man solche Analysen trotzdem machen. Viel mehr, als ökonomische Annahmen zu falsifizieren, können sie aber nicht machen, insbesondere sind sie eben untauglich, auf ihrer Grundlagen zu einem guten (im ethischen Sinne) Gesetz zu kommen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wer aber allein aufgrund ökonomischer Analyse sein Rechtssystem entwirft, landet freilich im totalitären Polizeistaat, eben einem, der allein von Effizienzgedanken beseelt Gesetze schafft.</p>
<p>Im Bereich des Strafrechts beispielsweise fahren insbesondere Politiker gern mit unbeholfener ökonomischer Logik scheppernd vor die Wand, wo ihnen Kriminologen schon etwas weiter helfen können. Allzuviele ökonomisch begründete Prognosen treffen nicht zu (und haben dadurch vielen geschadet), zu viele so nicht fassbare Faktoren spielen mit hinein. Man kann das natürlich auch nur dem jeweiligen Modell anlasten, aber Unvollständigkeit ist hier immer unvermeidbar.</p>
<p>Das Standardobjekt der Ökonomik ist, fürchte ich, nicht flexibel genug für eine grundsätzlich ethische Rechtsentwicklung. Da bin ich mit einer historisch-ethischen Herleitung von Rechtsgrundsätzen und deren fortlaufender Anwendung schon glücklicher.</p>
<p>Die Frage der Zulässigkeit einer ökonomischen Analyse stellt sich allein schon aufgrund der Art. 1 I, Art. 3 GG. Der Verhältnismäßigkeitsgrundsatz beschränkt sich nicht auf eine Bewertung der Effizienz. Erforderlichkeit, Angemessenheit &#8211; wie soll das ökonomisch greifbar sein? Das sind zutiefst politisch-ethische Fragen. Mit der Objektformel zu Art. 1 I GG (Wahrung der Menschenwürde als oberstes Gebot) gibt es auch eine ethische Anweisung, den Menschen nicht zur Rechengröße verkommen zu lassen.</p>
<p>Natürlich kann man solche Analysen trotzdem machen. Viel mehr, als ökonomische Annahmen zu falsifizieren, können sie aber nicht machen, insbesondere sind sie eben untauglich, auf ihrer Grundlagen zu einem guten (im ethischen Sinne) Gesetz zu kommen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Comment on Untrivialer Blödsinn by Isa</title>
		<link>http://blog.isabellprophet.net/2009/untrivialer-bloedsinn-antrittsvorlesung-andreas-loeffler-paderborn.html/comment-page-1#comment-8183</link>
		<dc:creator>Isa</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 09:31:38 +0000</pubDate>
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		<description>So recht ist mir das Ziel des Beitrages nicht klar geworden, daher hat die Antwort auch so lange auf sich warten lassen. Lob an Herrn Löffler, Kritik an mich. Es geht weder um den Schreibstil noch um die - wiedergegebenen - Thesen (Neudeutsch: Inhalte). Im Grunde sind es eigentlich nur Schüsse in meine Richtung. Natürlich bleibt es jedem Nutzer freigestellt, unbestätigte Behauptunten über meine Person zu äußern. Mir selbst stelle ich es frei, auf diese nicht näher einzugehen. Ich hab auch wirklich keine Lust, jetzt noch mein Abschlusszeugnis einzuscannen und ich sehs auch eigentlich gar nicht ein, irgendwelche Qualifikationen vorweisen zu müssen.

Also zur Kritik:
Zunächst die individuelle Fachwahl bzw. das Lehrangebot einzelner Lehrstühle:

Das Arbeitsschutz - nichts anderes wird in MEDAMA gelehrt - als &quot;Unsinn identifiziert&quot; wird, kann ich aus meiner persönlichen Erfahrung heraus so nicht bestätigen. Aber vielleicht habe ich da nur Einblick in die wenigen Ausnahmen gehabt. Von einem Schülerjob mal abgesehen begegnete mir das Thema übrigens in jeder Firma schon. Mit solchen Aussagen wäre ich in der Öffentlichkeit also vorsichtig.

Arbeitspsychologie siehst du ebenfalls als &quot;Unsinn&quot;. Das ist eigentlich sehr schade. Gerade erst haben ökonomisch-soziologische Untersuchungen erneut empirisch wie auch experimentell belegt, dass sich gute Mitarbeiterführung auf die Leistung auswirkt. Prinzipal-Agent-Kontrolle-ist-besser my ass ;) Und sowas muss man lernen - und lehren. So lange Paderborn also auf die Ausbildung von Führungskräften abzielt, bieten sich solche Fächer also durchaus an.

Auch wenn ich Herrn Löfflers Vorlesungen nicht besucht habe, kann ich mir schon vorstellen, dass sie für &quot;typische BWLer&quot; recht schwer sein können. Da fehlt mir schlichtweg das Wissen. Hält er sich an das, was er in seiner Antrittsvorlesung propagiert hat, werden sie schon nicht zu schwer sein. 

Ich bin wohl die letzte, die einen Niveauverfall der Universitäten wünscht. Aber das ändert nichts daran, dass sie eines Tages - ähnlich wie die von dir ziemlich selbstbrüskierend angegriffenen Fachhochschulen - Nachfrageorientiert werden anbieten müssen. Mag sein, dass Fachzeitschriften eine gewisse Nachfrage nach vierdimensionalen Abbildern unserer dreidimensionalen Welt aufbringen - die Wirtschaft wird es langfristig vermutlich nicht tun. Und selbst wenn sie es tut - gebildete, herausgeforderte Kollegen mag ich auch am liebsten - bleibt die Frage offen, welcher Nutzen für die Gesellschaft daraus resultiert.

Ein Gedanke übrigens, der damals offene Türen bei mir einrannte. Ich hatte die Universität frisch verlassen, weil mir bei all den mathematischen Methoden - die nicht-selten entweder Wiederholung aus Bachelormodulen oder für mich persönlich recht uninteressant - der Realitätsbezug fehlte. 
Der Beitrag ist recht alt, bleibt also die Frage offen, ob ich den Inhalt nach wie vor so unterschreiben würde. Ich denke ja. Mit der Einschränkung, dass ich die Forderung nach einem hohen Grad an mathematischer Ausbildung heute nicht mehr so kritisch sehe wie damals. 

Die Forderung nach mehr Realitätstreue wird sich mit dem Generationswechsel ohnehin durchsetzen. Die ökonomische BWL mag in einem hochelitären Elfenbeinturm verbleiben können, weil vieles dann doch auf der Basis des Studiums im Beruf selbst gelernt wird - Erfahrungswissen. Die Ökonomie selbst wird sich das in meinen Augen nicht erlauben können, wenn sie - gerade in Paderborn - überleben wollen sollte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>So recht ist mir das Ziel des Beitrages nicht klar geworden, daher hat die Antwort auch so lange auf sich warten lassen. Lob an Herrn Löffler, Kritik an mich. Es geht weder um den Schreibstil noch um die &#8211; wiedergegebenen &#8211; Thesen (Neudeutsch: Inhalte). Im Grunde sind es eigentlich nur Schüsse in meine Richtung. Natürlich bleibt es jedem Nutzer freigestellt, unbestätigte Behauptunten über meine Person zu äußern. Mir selbst stelle ich es frei, auf diese nicht näher einzugehen. Ich hab auch wirklich keine Lust, jetzt noch mein Abschlusszeugnis einzuscannen und ich sehs auch eigentlich gar nicht ein, irgendwelche Qualifikationen vorweisen zu müssen.</p>
<p>Also zur Kritik:<br />
Zunächst die individuelle Fachwahl bzw. das Lehrangebot einzelner Lehrstühle:</p>
<p>Das Arbeitsschutz &#8211; nichts anderes wird in MEDAMA gelehrt &#8211; als &#8220;Unsinn identifiziert&#8221; wird, kann ich aus meiner persönlichen Erfahrung heraus so nicht bestätigen. Aber vielleicht habe ich da nur Einblick in die wenigen Ausnahmen gehabt. Von einem Schülerjob mal abgesehen begegnete mir das Thema übrigens in jeder Firma schon. Mit solchen Aussagen wäre ich in der Öffentlichkeit also vorsichtig.</p>
<p>Arbeitspsychologie siehst du ebenfalls als &#8220;Unsinn&#8221;. Das ist eigentlich sehr schade. Gerade erst haben ökonomisch-soziologische Untersuchungen erneut empirisch wie auch experimentell belegt, dass sich gute Mitarbeiterführung auf die Leistung auswirkt. Prinzipal-Agent-Kontrolle-ist-besser my ass <img src='http://blog.isabellprophet.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Und sowas muss man lernen &#8211; und lehren. So lange Paderborn also auf die Ausbildung von Führungskräften abzielt, bieten sich solche Fächer also durchaus an.</p>
<p>Auch wenn ich Herrn Löfflers Vorlesungen nicht besucht habe, kann ich mir schon vorstellen, dass sie für &#8220;typische BWLer&#8221; recht schwer sein können. Da fehlt mir schlichtweg das Wissen. Hält er sich an das, was er in seiner Antrittsvorlesung propagiert hat, werden sie schon nicht zu schwer sein. </p>
<p>Ich bin wohl die letzte, die einen Niveauverfall der Universitäten wünscht. Aber das ändert nichts daran, dass sie eines Tages &#8211; ähnlich wie die von dir ziemlich selbstbrüskierend angegriffenen Fachhochschulen &#8211; Nachfrageorientiert werden anbieten müssen. Mag sein, dass Fachzeitschriften eine gewisse Nachfrage nach vierdimensionalen Abbildern unserer dreidimensionalen Welt aufbringen &#8211; die Wirtschaft wird es langfristig vermutlich nicht tun. Und selbst wenn sie es tut &#8211; gebildete, herausgeforderte Kollegen mag ich auch am liebsten &#8211; bleibt die Frage offen, welcher Nutzen für die Gesellschaft daraus resultiert.</p>
<p>Ein Gedanke übrigens, der damals offene Türen bei mir einrannte. Ich hatte die Universität frisch verlassen, weil mir bei all den mathematischen Methoden &#8211; die nicht-selten entweder Wiederholung aus Bachelormodulen oder für mich persönlich recht uninteressant &#8211; der Realitätsbezug fehlte.<br />
Der Beitrag ist recht alt, bleibt also die Frage offen, ob ich den Inhalt nach wie vor so unterschreiben würde. Ich denke ja. Mit der Einschränkung, dass ich die Forderung nach einem hohen Grad an mathematischer Ausbildung heute nicht mehr so kritisch sehe wie damals. </p>
<p>Die Forderung nach mehr Realitätstreue wird sich mit dem Generationswechsel ohnehin durchsetzen. Die ökonomische BWL mag in einem hochelitären Elfenbeinturm verbleiben können, weil vieles dann doch auf der Basis des Studiums im Beruf selbst gelernt wird &#8211; Erfahrungswissen. Die Ökonomie selbst wird sich das in meinen Augen nicht erlauben können, wenn sie &#8211; gerade in Paderborn &#8211; überleben wollen sollte.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Comment on Ausgesperrt. by MrOrange</title>
		<link>http://blog.isabellprophet.net/2009/ausgesperrt-xbox-microsoft.html/comment-page-1#comment-8177</link>
		<dc:creator>MrOrange</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Nov 2009 22:28:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.isabellprophet.net/?p=619#comment-8177</guid>
		<description>Aber sie habe doch nicht die Xbox gesperrt, sondern lediglich den Zugang fürs Spielen übers firmeneigene Internetportal deaktiviert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aber sie habe doch nicht die Xbox gesperrt, sondern lediglich den Zugang fürs Spielen übers firmeneigene Internetportal deaktiviert.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Comment on Untrivialer Blödsinn by Puerta</title>
		<link>http://blog.isabellprophet.net/2009/untrivialer-bloedsinn-antrittsvorlesung-andreas-loeffler-paderborn.html/comment-page-1#comment-7552</link>
		<dc:creator>Puerta</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Nov 2009 11:59:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.isabellprophet.net/?p=517#comment-7552</guid>
		<description>Dieser Beitrag ist vom ersten bis zum letzten Wort dummes Zeug. Staatliche Universitäten haben im Bereich der Wiwi seit jeher Wissen auf einer theoretischen und mathematischen Basis vermittelt. 

All denjenigen, welchen dieser Umstand nicht zusagt, bleibt die Fachhochschule als Alternative. Wer nach dem Bachelorstudium ohnehin arbeiten gehen möchte, sollte sich überlegen, ob eine Ausbildung oder berufsbegleitende Weiterbildungsmaßnahmen nicht eine bessere Wahl zum Studium an der Uni wären, insbesondere dann wenn mathematische Grundlagen fehlen. 

Die Doktoranden in Wiwi haben sicherlich keine Schwierigkeiten mit der von Professor Löffler empfohlenen mathematischen Ausbildung, denn sonst wären sie keine Doktoranden. :D Offenbar mangelt es dem Verfasser des Hauptthreads an mathematischen Fähigkeiten, ebenso wie dem Willen sich dieses von BEGINN AN im Studium anzueignen.
Ihm und allen anderen, die sich seiner Haltung anschließen sollen beruhigt sein: Die Laber-Profs an der Uni Paderborn halten den Weg des geringsten Widerstands gesichert. Zu Bedenken bleibt hier jedoch eines: Die Personalabteilungen der Betriebe sind auch net doof. MEDAMA, Arbeitspsychologie und haufenweise werden von ihnen als Unsinn identifiziert.

Professor Löffler bietet ohne Zweifel ein ganz anderes Format, dessen Vorlesungen für normale BWLer angemessen schwer sind. Mit Nacharbeiten ist den von ihm gebotenen Lerninhalten jedoch gut zu folgen. Richtig krachen Professor Löffler es jedoch in seinen Prüfungen. Hier gibt der vorhandene Zeitdruck sein Übriges und das habe ich auch leidvoll erfahren müssen. An die wenige Zeit muss man sich ersteinmal gewöhnen. Sein gesamter Lehrstuhl ist jedoch sehr hilfsbereit und für Fragen stets gut erreichbar. Hervorzuheben ist an dieser Stelle seine Assistentin, Frau Zhu. Die ist wirklich top! 

outro</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Beitrag ist vom ersten bis zum letzten Wort dummes Zeug. Staatliche Universitäten haben im Bereich der Wiwi seit jeher Wissen auf einer theoretischen und mathematischen Basis vermittelt. </p>
<p>All denjenigen, welchen dieser Umstand nicht zusagt, bleibt die Fachhochschule als Alternative. Wer nach dem Bachelorstudium ohnehin arbeiten gehen möchte, sollte sich überlegen, ob eine Ausbildung oder berufsbegleitende Weiterbildungsmaßnahmen nicht eine bessere Wahl zum Studium an der Uni wären, insbesondere dann wenn mathematische Grundlagen fehlen. </p>
<p>Die Doktoranden in Wiwi haben sicherlich keine Schwierigkeiten mit der von Professor Löffler empfohlenen mathematischen Ausbildung, denn sonst wären sie keine Doktoranden. <img src='http://blog.isabellprophet.net/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' />  Offenbar mangelt es dem Verfasser des Hauptthreads an mathematischen Fähigkeiten, ebenso wie dem Willen sich dieses von BEGINN AN im Studium anzueignen.<br />
Ihm und allen anderen, die sich seiner Haltung anschließen sollen beruhigt sein: Die Laber-Profs an der Uni Paderborn halten den Weg des geringsten Widerstands gesichert. Zu Bedenken bleibt hier jedoch eines: Die Personalabteilungen der Betriebe sind auch net doof. MEDAMA, Arbeitspsychologie und haufenweise werden von ihnen als Unsinn identifiziert.</p>
<p>Professor Löffler bietet ohne Zweifel ein ganz anderes Format, dessen Vorlesungen für normale BWLer angemessen schwer sind. Mit Nacharbeiten ist den von ihm gebotenen Lerninhalten jedoch gut zu folgen. Richtig krachen Professor Löffler es jedoch in seinen Prüfungen. Hier gibt der vorhandene Zeitdruck sein Übriges und das habe ich auch leidvoll erfahren müssen. An die wenige Zeit muss man sich ersteinmal gewöhnen. Sein gesamter Lehrstuhl ist jedoch sehr hilfsbereit und für Fragen stets gut erreichbar. Hervorzuheben ist an dieser Stelle seine Assistentin, Frau Zhu. Die ist wirklich top! </p>
<p>outro</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Comment on Protest? by Sven</title>
		<link>http://blog.isabellprophet.net/2009/protest-nichtwaehlen-wahlbeteiligung-celle-uelzen.html/comment-page-1#comment-7526</link>
		<dc:creator>Sven</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 17:32:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.isabellprophet.net/?p=601#comment-7526</guid>
		<description>Ich hab letztens noch mit meinem Professor für Staatsrecht über das Thema debattiert und er konnte meine Gedanken zu dem Thema auch nicht zerstreuen, wollte ihnen aber auch nicht zustimmen (verständlicherweise).

Was den Absage-Wählern vermutlich fehlt ist schlichtweg die Perspektive.

Nachfolgend kann ich da auch nur für mich selbst sprechen, da jeder Nichtwähler mit Sicherheit unterschiedliche Gründe haben wird, die oftmals über das &quot;Keine Zeit/Keinen Bock/Es waren Wahlen?&quot; hinausgehen...

Demokratie im eigentlichen Sinne haben wir ja eh nicht, da der Wille des Volkes schon allein deshalb untergeht, weil Nichtwähler keine Stimme haben und Koalitionen den Wählerwillen u.U. ebenfalls falsch wiedergeben (können). Kleinparteien finden keine Beachtung im politischen Alltag und die sogenannten Volksvertreter sind auch nur ihrem Gewissen gegenüber verpflichtet (und nicht dem Wählerwillen) und werden dennoch oft genug durch Fraktionszwang auf Linie gebracht.
Es fehlt auch schlichtweg an direkter Mitbestimmung. Alle 4 Jahre eine Wahl? Woher soll man wissen, welche Parteien in 3,5 Jahren die Finanzkrise 2009 zu meiner Zufriedenheit löst?

Letzten Endes ist man darauf angewiesen diesen Menschen, die einem tagtäglich im Fernsehen geboten werden, sein Vertrauen zu schenken, in der Hoffnung, dass sie schon das richtige machen, wenn es so weit ist.

Unser Land ist viel zu groß als dass man sagen könnte, wir lassen über jeden Furz in einem Volksentscheid bestimmen. Die Bürokratie würde sich bedanken, der Gedanke der Demokratie würde kotzen.

Leider ist die Erwartung, dass man Nationalstaaten auflöst, neu gliedert, kleiner fasst und somit direktere Demokratie ermöglicht illusorisch.

Das Problem liegt in der Art und Weise wie wir gewohnt sind zu leben.
Wir sind zu viele Menschen, die den Luxus von Demokratie und Kapitalismus erleben wollen, was es unmöglich macht einen vermeintlichen Rückschritt zu wagen.

Das meinte ich eben auch als ich sagte &quot;Mir ist klar, dass die Demokratie als solche leider die einzige Staats- bzw. Regierungsform ist die realistisch umsetzbar erscheint.
Alles andere scheitert am Menschen selbst[...]&quot;

Und das ist ungemein deprimierend. Ich für meinen Teil habe jedenfalls den Eindruck gewonnen, dass sich mein Weltbild ziemlich stark von dem unterscheidet was uns Lehrer, Medien und Politiker versuchen nahe zu bringen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hab letztens noch mit meinem Professor für Staatsrecht über das Thema debattiert und er konnte meine Gedanken zu dem Thema auch nicht zerstreuen, wollte ihnen aber auch nicht zustimmen (verständlicherweise).</p>
<p>Was den Absage-Wählern vermutlich fehlt ist schlichtweg die Perspektive.</p>
<p>Nachfolgend kann ich da auch nur für mich selbst sprechen, da jeder Nichtwähler mit Sicherheit unterschiedliche Gründe haben wird, die oftmals über das &#8220;Keine Zeit/Keinen Bock/Es waren Wahlen?&#8221; hinausgehen&#8230;</p>
<p>Demokratie im eigentlichen Sinne haben wir ja eh nicht, da der Wille des Volkes schon allein deshalb untergeht, weil Nichtwähler keine Stimme haben und Koalitionen den Wählerwillen u.U. ebenfalls falsch wiedergeben (können). Kleinparteien finden keine Beachtung im politischen Alltag und die sogenannten Volksvertreter sind auch nur ihrem Gewissen gegenüber verpflichtet (und nicht dem Wählerwillen) und werden dennoch oft genug durch Fraktionszwang auf Linie gebracht.<br />
Es fehlt auch schlichtweg an direkter Mitbestimmung. Alle 4 Jahre eine Wahl? Woher soll man wissen, welche Parteien in 3,5 Jahren die Finanzkrise 2009 zu meiner Zufriedenheit löst?</p>
<p>Letzten Endes ist man darauf angewiesen diesen Menschen, die einem tagtäglich im Fernsehen geboten werden, sein Vertrauen zu schenken, in der Hoffnung, dass sie schon das richtige machen, wenn es so weit ist.</p>
<p>Unser Land ist viel zu groß als dass man sagen könnte, wir lassen über jeden Furz in einem Volksentscheid bestimmen. Die Bürokratie würde sich bedanken, der Gedanke der Demokratie würde kotzen.</p>
<p>Leider ist die Erwartung, dass man Nationalstaaten auflöst, neu gliedert, kleiner fasst und somit direktere Demokratie ermöglicht illusorisch.</p>
<p>Das Problem liegt in der Art und Weise wie wir gewohnt sind zu leben.<br />
Wir sind zu viele Menschen, die den Luxus von Demokratie und Kapitalismus erleben wollen, was es unmöglich macht einen vermeintlichen Rückschritt zu wagen.</p>
<p>Das meinte ich eben auch als ich sagte &#8220;Mir ist klar, dass die Demokratie als solche leider die einzige Staats- bzw. Regierungsform ist die realistisch umsetzbar erscheint.<br />
Alles andere scheitert am Menschen selbst[...]&#8221;</p>
<p>Und das ist ungemein deprimierend. Ich für meinen Teil habe jedenfalls den Eindruck gewonnen, dass sich mein Weltbild ziemlich stark von dem unterscheidet was uns Lehrer, Medien und Politiker versuchen nahe zu bringen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Comment on Protest? by Isa</title>
		<link>http://blog.isabellprophet.net/2009/protest-nichtwaehlen-wahlbeteiligung-celle-uelzen.html/comment-page-1#comment-7513</link>
		<dc:creator>Isa</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 11:55:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.isabellprophet.net/?p=601#comment-7513</guid>
		<description>In einem meiner Soziologie-Texte kam das Thema nun vor, und ich musste an dich denken, Sven.

Ein Argument: Nichtwählen entweder aus Vertrauen in die Menge (egal wie das Ergebnis ist, durch meine Stimme wirds weder besser noch schlechter); oder nichtwählen als Absage an das System (egal wie ich wähle, die anderen Idioten haben ja doch die Mehrheit).

Aber ich denke auch, dass es sowohl rechts wie auch links durchaus Alternativen gibt. Mir stellt sich die Frage, was den Absage-Wählern eigentlich fehlt? Klein-Parteien mit vielen (wenn auch nicht genügend) Stimmen zeigen auch den &quot;Großen&quot;, was sich Teile des Volkes wünschen. So funktioniert Demokratie eben. Ich finde nicht, dass man nur weil die Wahl individuell-ungünstig ausgegangen ist, nicht mehr wählen sollte. 

Und warum nun genau nichtgewählt wird, bleibt wohl auch noch zu untersuchen. 

Ich denke eher, dass die grundsätzliche Unzufriedenheit mit Regierungen &amp; Lebenssituationen ein Grund ist. Enttäuschung, weil wieder etwas nicht so gelaufen ist, wie man selbst es gerne gehabt hätte. Aber wird das besser, wenn man nicht wählt? Und wenn das System falsch ist, wo ist dann das bessere? Muss es perfekt sein, oder reicht es &quot;das Beste&quot; zu haben. 

...was nicht unterstellen soll, dass ich die Demokratie für &quot;das Beste&quot; halte. Mir fällt nur nichts anderes ein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In einem meiner Soziologie-Texte kam das Thema nun vor, und ich musste an dich denken, Sven.</p>
<p>Ein Argument: Nichtwählen entweder aus Vertrauen in die Menge (egal wie das Ergebnis ist, durch meine Stimme wirds weder besser noch schlechter); oder nichtwählen als Absage an das System (egal wie ich wähle, die anderen Idioten haben ja doch die Mehrheit).</p>
<p>Aber ich denke auch, dass es sowohl rechts wie auch links durchaus Alternativen gibt. Mir stellt sich die Frage, was den Absage-Wählern eigentlich fehlt? Klein-Parteien mit vielen (wenn auch nicht genügend) Stimmen zeigen auch den &#8220;Großen&#8221;, was sich Teile des Volkes wünschen. So funktioniert Demokratie eben. Ich finde nicht, dass man nur weil die Wahl individuell-ungünstig ausgegangen ist, nicht mehr wählen sollte. </p>
<p>Und warum nun genau nichtgewählt wird, bleibt wohl auch noch zu untersuchen. </p>
<p>Ich denke eher, dass die grundsätzliche Unzufriedenheit mit Regierungen &#038; Lebenssituationen ein Grund ist. Enttäuschung, weil wieder etwas nicht so gelaufen ist, wie man selbst es gerne gehabt hätte. Aber wird das besser, wenn man nicht wählt? Und wenn das System falsch ist, wo ist dann das bessere? Muss es perfekt sein, oder reicht es &#8220;das Beste&#8221; zu haben. </p>
<p>&#8230;was nicht unterstellen soll, dass ich die Demokratie für &#8220;das Beste&#8221; halte. Mir fällt nur nichts anderes ein.</p>
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		<title>Comment on Protest? by mataro</title>
		<link>http://blog.isabellprophet.net/2009/protest-nichtwaehlen-wahlbeteiligung-celle-uelzen.html/comment-page-1#comment-7154</link>
		<dc:creator>mataro</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 22:01:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.isabellprophet.net/?p=601#comment-7154</guid>
		<description>ja, also ich finde schon, dass du recht hast und so, aber im prinzip ist das doch alles auskummuliert. ich habe gestern erst mit mr. shandwan (google den mal) geredet und der hat mir exorbitante zahlen zu dem thema gesendet. ich würde gerne postorbitale funktionen der präfrontalen matrix erforschen, aber leider bin ich zu suboptimal unterwegs.
mit pornööösen grüßen deine mudda</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ja, also ich finde schon, dass du recht hast und so, aber im prinzip ist das doch alles auskummuliert. ich habe gestern erst mit mr. shandwan (google den mal) geredet und der hat mir exorbitante zahlen zu dem thema gesendet. ich würde gerne postorbitale funktionen der präfrontalen matrix erforschen, aber leider bin ich zu suboptimal unterwegs.<br />
mit pornööösen grüßen deine mudda</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Comment on Protest? by Sven</title>
		<link>http://blog.isabellprophet.net/2009/protest-nichtwaehlen-wahlbeteiligung-celle-uelzen.html/comment-page-1#comment-7021</link>
		<dc:creator>Sven</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Sep 2009 21:44:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.isabellprophet.net/?p=601#comment-7021</guid>
		<description>Ich würde daraus nicht zwingend eine Form des Protestes ableiten. Vielmehr scheinen die meisten Menschen es wohl so zu sehen, dass ihre Stimme ohnehin nichts bewirkt.

Jeder von uns hat eine Stimme - unter Millionen. Demokratie bedeutet nichts anderes als dass die Stimme zweier Idioten ausreicht um einen Weisen vom handeln abhalten zu können.

Abgesehen davon gibt es auch Menschen die nicht zur Wahl gehen weil sie keine Wahl erkennen können. Ob ich nämlich jetzt die LINKE oder die CDU wähle, ändert nichts am System, welches ich vielleicht ablehne.

Wozu soll man Kleinparteien wählen, wenn man Protst einlegen will? Um sein demokratisches Gewissen zu beruhigen?
Ich hatte auch erst mit dem Gedanken gespielt, das zu machen. Hab mich dann aber dagegen entschieden. Wenn ich wählen gehe - was ich aller Voraussicht zum vorerst letzten mal war -, dann will ich auch das wählen, von dem ich mir am meisten verspreche.
Wer nicht wählt legt immer noch den besten Protest ein. Denn die Frage, warum jemand nicht zur Wahl geht, dürfte wohl wesentlich spannender sein als die Frage warum sich jemand für die Violetten entscheidet.
Denn letzten Endes geht es hierbei auch um die Legitimation unseres Wahlsystems bzw. unserer politischen Kultur. Wenn ein Viertel aller Wahlberechtigten nicht hingeht, dann sollte man schon ins grübeln kommen, was hier falsch läuft. Vor allem wenn man sich mal anschaut was für ein medialer Hype um diese Wahl gemacht wurde, der sich letztlich sogar in Werbespots niedergeschlagen hat, die nur zur Wahl an sich aufriefen.

Insgesamt finde ich unser politisches System äußerst unbefriedigend. Mir ist klar, dass die Demokratie als solche leider die einzige Staats- bzw. Regierungsform ist die realistisch umsetzbar erscheint.
Alles andere scheitert am Menschen selbst oder ist schlichtweg falsch. Dennoch bin ich nicht der Meinung, dass meine Stimme den Unterschied macht.

Daher frage ich mich: wozu wählen gehen?
Die letzten beiden Bundestagswahlen sind nämlich nicht so ausgegangen, wie ich es mir gewünscht hätte. Insofern scheinen ohnehin andere für mich zu wählen bzw. schlichtweg in der Überzahl zu sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich würde daraus nicht zwingend eine Form des Protestes ableiten. Vielmehr scheinen die meisten Menschen es wohl so zu sehen, dass ihre Stimme ohnehin nichts bewirkt.</p>
<p>Jeder von uns hat eine Stimme &#8211; unter Millionen. Demokratie bedeutet nichts anderes als dass die Stimme zweier Idioten ausreicht um einen Weisen vom handeln abhalten zu können.</p>
<p>Abgesehen davon gibt es auch Menschen die nicht zur Wahl gehen weil sie keine Wahl erkennen können. Ob ich nämlich jetzt die LINKE oder die CDU wähle, ändert nichts am System, welches ich vielleicht ablehne.</p>
<p>Wozu soll man Kleinparteien wählen, wenn man Protst einlegen will? Um sein demokratisches Gewissen zu beruhigen?<br />
Ich hatte auch erst mit dem Gedanken gespielt, das zu machen. Hab mich dann aber dagegen entschieden. Wenn ich wählen gehe &#8211; was ich aller Voraussicht zum vorerst letzten mal war -, dann will ich auch das wählen, von dem ich mir am meisten verspreche.<br />
Wer nicht wählt legt immer noch den besten Protest ein. Denn die Frage, warum jemand nicht zur Wahl geht, dürfte wohl wesentlich spannender sein als die Frage warum sich jemand für die Violetten entscheidet.<br />
Denn letzten Endes geht es hierbei auch um die Legitimation unseres Wahlsystems bzw. unserer politischen Kultur. Wenn ein Viertel aller Wahlberechtigten nicht hingeht, dann sollte man schon ins grübeln kommen, was hier falsch läuft. Vor allem wenn man sich mal anschaut was für ein medialer Hype um diese Wahl gemacht wurde, der sich letztlich sogar in Werbespots niedergeschlagen hat, die nur zur Wahl an sich aufriefen.</p>
<p>Insgesamt finde ich unser politisches System äußerst unbefriedigend. Mir ist klar, dass die Demokratie als solche leider die einzige Staats- bzw. Regierungsform ist die realistisch umsetzbar erscheint.<br />
Alles andere scheitert am Menschen selbst oder ist schlichtweg falsch. Dennoch bin ich nicht der Meinung, dass meine Stimme den Unterschied macht.</p>
<p>Daher frage ich mich: wozu wählen gehen?<br />
Die letzten beiden Bundestagswahlen sind nämlich nicht so ausgegangen, wie ich es mir gewünscht hätte. Insofern scheinen ohnehin andere für mich zu wählen bzw. schlichtweg in der Überzahl zu sein.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Comment on Heute vor einem Jahr&#8230; by Sven</title>
		<link>http://blog.isabellprophet.net/2009/heute-vor-einem-jahr.html/comment-page-1#comment-6929</link>
		<dc:creator>Sven</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 13:45:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.isabellprophet.net/?p=592#comment-6929</guid>
		<description>Sonst heißt es immer auf Einzelschicksale kann man keine Rücksicht nehmen.

Wenn ich eins bei dieser ganzen Kapitalismusdebatte im letzten Jahr gelernt habe, dann, dass man mehr auf seine Mitmenschen eingehen sollte, weil wir in so einer kalten und herzlosen Welt leben :]

Da fällt mir übrigens ein, ich müsste mal zum Zahnarzt. Übliche Kontrolluntersuchung...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sonst heißt es immer auf Einzelschicksale kann man keine Rücksicht nehmen.</p>
<p>Wenn ich eins bei dieser ganzen Kapitalismusdebatte im letzten Jahr gelernt habe, dann, dass man mehr auf seine Mitmenschen eingehen sollte, weil wir in so einer kalten und herzlosen Welt leben :]</p>
<p>Da fällt mir übrigens ein, ich müsste mal zum Zahnarzt. Übliche Kontrolluntersuchung&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Comment on Heute vor einem Jahr&#8230; by Isa</title>
		<link>http://blog.isabellprophet.net/2009/heute-vor-einem-jahr.html/comment-page-1#comment-6927</link>
		<dc:creator>Isa</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 05:12:37 +0000</pubDate>
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		<description>Na zum Glück hab ich wenigstens ein wichtiges Ereignis erwähnt^^

Evlt hab ich diese Woche sogar wieder einen mehr, ansonsten schiebe ich mein Gejammer auf November auf *sftz*</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Na zum Glück hab ich wenigstens ein wichtiges Ereignis erwähnt^^</p>
<p>Evlt hab ich diese Woche sogar wieder einen mehr, ansonsten schiebe ich mein Gejammer auf November auf *sftz*</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Comment on Heute vor einem Jahr&#8230; by MrOrange</title>
		<link>http://blog.isabellprophet.net/2009/heute-vor-einem-jahr.html/comment-page-1#comment-6926</link>
		<dc:creator>MrOrange</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 04:18:49 +0000</pubDate>
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		<description>Hey, heute vor einem Jahr hatte ich auch einen Zahn mehr ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hey, heute vor einem Jahr hatte ich auch einen Zahn mehr <img src='http://blog.isabellprophet.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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	</item>
	<item>
		<title>Comment on Heute vor einem Jahr&#8230; by Sven</title>
		<link>http://blog.isabellprophet.net/2009/heute-vor-einem-jahr.html/comment-page-1#comment-6922</link>
		<dc:creator>Sven</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Sep 2009 14:26:27 +0000</pubDate>
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		<description>Bei der zweiten Zeile dachte ich nur &quot;WTF?&quot; Gegen welche Tür bist du gelaufen?^^</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der zweiten Zeile dachte ich nur &#8220;WTF?&#8221; Gegen welche Tür bist du gelaufen?^^</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Comment on Berlin bei Nacht by MrOrange</title>
		<link>http://blog.isabellprophet.net/2009/berlin-u-bahn-bus-nacht.html/comment-page-1#comment-6762</link>
		<dc:creator>MrOrange</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Aug 2009 09:20:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.isabellprophet.net/?p=569#comment-6762</guid>
		<description>Na wenigstens habt ihr was erlebt und etwas zu berichten. Wäre ja auch zu schön wenn alles funktionieren würde und man um Eins noch irgendwo in der Ostcity einen Cocktail bekäme!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Na wenigstens habt ihr was erlebt und etwas zu berichten. Wäre ja auch zu schön wenn alles funktionieren würde und man um Eins noch irgendwo in der Ostcity einen Cocktail bekäme!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Comment on Scriptkiddie by einfach-orange.de</title>
		<link>http://blog.isabellprophet.net/2009/scriptkiddie-nobodycoder-from-iran.html/comment-page-1#comment-6761</link>
		<dc:creator>einfach-orange.de</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Aug 2009 09:05:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.isabellprophet.net/?p=571#comment-6761</guid>
		<description>&lt;strong&gt;Internetseite gehackt? Dabei war Wordpress doch immer aktualisiert worden!...&lt;/strong&gt;

 Während Isabell ihrem Provider Servage eine E-Mail schrieb, um über den Einbruch zu berichten und nach den Serverlogs für den heutigen Tag zu fragen, führte ich eine  Suche nach IP-Nachbarn  durch. 

... Der Fehler lag also weder in einem zu einfachen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Internetseite gehackt? Dabei war Wordpress doch immer aktualisiert worden!&#8230;</strong></p>
<p> Während Isabell ihrem Provider Servage eine E-Mail schrieb, um über den Einbruch zu berichten und nach den Serverlogs für den heutigen Tag zu fragen, führte ich eine  Suche nach IP-Nachbarn  durch. </p>
<p>&#8230; Der Fehler lag also weder in einem zu einfachen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
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