<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Nordbaldsüddeutsche. &#187; Medien</title>
	<atom:link href="http://blog.isabellprophet.net/category/themen/medien/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://blog.isabellprophet.net</link>
	<description>bellum omnium contra omnes</description>
	<lastBuildDate>Tue, 07 Sep 2010 18:12:02 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0.1</generator>
		<item>
		<title>Erwartungen.</title>
		<link>http://blog.isabellprophet.net/2010/erwartungen-marx-keynes-unternehmer-wahl.html</link>
		<comments>http://blog.isabellprophet.net/2010/erwartungen-marx-keynes-unternehmer-wahl.html#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 09:16:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Markt]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Ökonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Erwartungen]]></category>
		<category><![CDATA[Essays]]></category>
		<category><![CDATA[Führungsqualität]]></category>
		<category><![CDATA[Ideologie]]></category>
		<category><![CDATA[Keynes]]></category>
		<category><![CDATA[Marx]]></category>
		<category><![CDATA[Umverteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmer]]></category>
		<category><![CDATA[Wahl]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.isabellprophet.net/?p=756</guid>
		<description><![CDATA[Der Unternehmer. Die Ungleichheit. Und das Wahlergebnis. Die Entscheidungen der Menschen hängen von ihren Erwartungen an zukünftige Entwicklungen ab – die der Unternehmer erst recht. Diese Erwartungen kann die Politik aktiv beeinflussen. Der Unternehmer wählt dann zwischen seinen Handlungsoptionen. Doch schon ein Wahlergebnis kann einen Schock darstellen, der das Wirtschaftswachstum lähmt oder fördert. Die Erwartung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Unternehmer. Die Ungleichheit. Und das Wahlergebnis.</p>
<p><span id="more-756"></span>Die Entscheidungen der Menschen hängen von ihren Erwartungen an zukünftige Entwicklungen ab – die der Unternehmer erst recht. Diese Erwartungen kann die Politik aktiv beeinflussen. Der Unternehmer wählt dann zwischen seinen Handlungsoptionen. Doch schon ein Wahlergebnis kann einen Schock darstellen, der das Wirtschaftswachstum lähmt oder fördert. Die Erwartung einer bestimmten ideologischen Ausrichtung in der Politik – einfach gesagt: sozial oder liberal – beeinflusst die potentiellen Kosten und Nutzen einer jeden Entscheidung. Die Frage nach der guten Regierung könnte dadurch schon am Etikett scheitern. Ist dieser Einfluss in jedem Land gleichstark, oder kann in der „Marx’schen Utopiewelt“ auch eine linke Politik Wachstum hervorbringen?</p>
<p>Erich Streissler beschreibt in seinem Aufsatz Karl Marx‘ Unternehmerbegriff:</p>
<p style="text-align: right;"><em>„Die positive Rolle des Kapitalisten besteht nach Marx darin, daß er der Motor ist, der Investition, technischen Fortschritt und wirtschaftliches Wachstum schafft.“</em><em> </em><em>(S. 271)</em></p>
<p>Marx sah natürlich noch mehr im Unternehmer: vor allem einen Ausbeuter, einen Unterdrücker der Arbeiterklasse. Die von ihm bereits 1867 in „Das Kapital“ beschriebene Rolle des Motors der Wirtschaft haben später jedoch zahlreiche Theoretiker ihren Unternehmertypen zugeschrieben. Um diese Motorenfunktion auch ausfüllen zu können, braucht der Unternehmer jedoch mehr, als nur Produktivkräfte, die er ausbeuten kann: Er braucht Vertrauen.</p>
<p>Schon John Maynard Keynes beschrieb 1936 die Rolle der Hoffnung für die Wirtschaft:</p>
<p style="text-align: right;"><em>“It is safe to say that enterprise which depends on hopes<br />
stretching into the future benefits the community as a whole.”</em><em> </em><em>(p. 162)</em><em></em></p>
<p>Ist der Unternehmer jedoch nicht in der Lage, sich selbst von seiner guten Hoffnung zu überzeugen, so kann er auch kein Vertrauen aufbauen.</p>
<p>Dieses Vertrauen muss sich einerseits an seine Fähigkeiten, ein Projekt überhaupt durchführen zu können, richten. Es muss sich aber auch an die äußeren Umstände, die den Nutzen seines Projektes beeinflussen können, richten. Sind seine Erwartungen an diese negativ oder unsicher, warum sollte er dann Zeit, Geld und Herzblut in seine Unternehmung investieren? Seine Erwartungen an zukünftige Gewinne werden gedämpft, seine Hoffnung schwindet. Vielleicht wird er gar nicht mehr investieren, vielleicht wird er aber auch, wie von William Baumol befürchtet, einer unproduktiven oder destruktiven Tätigkeit nachgehen – auf dem Schwarzmarkt, vorbei an politisch motivierter Regulierung, Besteuerung oder Umverteilung. Politikwechsel können somit einen sehr starken Effekt auf Unternehmer haben, weil sie immer mit bestimmten Erwartungen an die gewählten Parteien und Personen verknüpft sind.</p>
<p>Nun sind es gerade die von Streissler angegriffenen Linken, die häufig selbsternannten marxistischen Politiker, die bei den Unternehmern wenig positive Hoffnungen aufkommen lassen. Ob in marxistischer Tradition oder nicht, soziale Politik verbinden die Wähler vor allem mit einem: Umverteilung. Liberale Politik ruft in der Regel eher nach „mehr Markt, weniger Staat“. Es soll weniger Besteuerung geben, schon gar keine Umverteilung. Jeder erntet die Früchte seiner Arbeit. Die Erhaltung der Leistungsanreize steht im Zentrum dieser Politik.</p>
<p>Was soll sich ein Unternehmer also am Morgen nach einer Wahl denken, wenn die eine oder die andere ideologische Ausrichtung die Politik der kommenden Jahre bestimmen wird? Von der sozialen Politik muss er Umverteilung erwarten. Von der liberalen Politik hingegen muss er erwarten, dass es entweder keine Änderung des Status Quo gibt, oder seine Gewinne sogar noch gesteigert werden, weil mit einer geringeren Besteuerung zu rechnen ist.</p>
<p>Dass die Erwartungen der Unternehmer nicht allein von der Politik abhängig sind, sondern auch von der bestehenden Ungleichheit im Land, legt Christian Bjørnskov dar. Sein Argument: In „links“ regierten Ländern steht mehr Ungleichheit mit weniger Wachstum in Verbindung, in „rechts“ regierten Ländern (im liberalen Sinne) hingegen mit mehr Wachstum. Begründet man Wachstum mit unternehmerischer Aktivität und unternehmerische Aktivität mit den Erwartungen an Politikmaßnahmen, wird offensichtlich, dass Wahlergebnisse das Wachstum schon beeinflussen können, bevor auch nur ein einziges Gesetz verabschiedet worden ist. Ob diese Reaktion positiv oder negativ ist, hängt vom bestehenden Niveau an Ungleichheit in der Gesellschaft ab.</p>
<p>Welchen Effekt auf das Unternehmertum soll ein Politikwechsel jedoch haben, wenn in einem Land bereits eine sehr geringe Ungleichheit vorherrscht? Ein Wechsel in Richtung einer sozialeren Politik als zuvor hätte kaum einen Effekt, da kaum eine höhere Besteuerung zu Umverteilungszwecken zu erwarten ist. Denkbar – und in der Forschung bislang kaum bedacht – wäre allerdings ein Effekt hinsichtlich der Absicherungsfunktion des Staates, wenn es zu einer liberaleren Politik käme. In einem sehr gleichen Staat wäre der soziale Abstieg im Fall eines unternehmerischen Misserfolges nur gering – wie es im Falle eines Erfolges auch der Aufstieg wäre. Die liberalere Politik macht nun größere soziale Unterschiede möglich – und erhöht damit das Risiko einer Unternehmung.</p>
<p>In einem Umfeld geringer Ungleichheit wird eine soziale Politik in der Regel kaum einen Einfluss auf das Unternehmertum haben, weil kaum Änderungen zu erwarten sind. Eine liberalere Politik hingegen könnte das Wachstum sogar bremsen. Nichtsdestotrotz: Der Effekt wird gering ausfallen.</p>
<p>Ganz anders sind da die zu erwartenden Reaktionen der Unternehmer in einer ungleichen Gesellschaft. Wird die Politik liberal – vermutlich war sie es vorher schon – ändert sich für sie nichts. Auch hier könnten Absicherungsfunktionen verloren gehen, auch hier wird der Effekt jedoch gering sein. Anders jedoch bei einem Wechsel zu einer sozialeren Politik. Deren Vertreter treten in der Regel mit dem Anspruch zur Wahl an, die Gesellschaft gleicher zu machen. Wer eine Unternehmung mit dem Ziel finanziellen Gewinns starten möchte, muss nun damit rechnen, dass die Früchte seiner Arbeit zu Umverteilungszwecken besteuert werden. Er erwartet also, dass zukünftige Politiken den erzielbaren Gewinn reduzieren. Sein Anreiz, die Unternehmung zu wagen, wird somit verringert, wie sich auch sein erwarteter Nutzen verringert.</p>
<p>In einer sehr ungleichen Gesellschaft fällt die Reaktion der Unternehmer auf einen Politikwechsel also umgekehrt aus: Sozialere Politik beeinflusst die Erwartungen stark negativ, und damit auch das Wachstum. Eine liberalere Politik hingegen sorgt für geringe Änderungen in den Leistungsanreizen, der Effekt tritt vor allem durch die Absicherungsfunktion eines umverteilenden Staates auf.</p>
<p>Sowohl bei starker, wie auch bei geringer Ungleichheit gibt es jene Unternehmer, die im Falle einer liberaleren Politik ein schwinden der Absicherungsfunktion befürchten. Diese Angst trifft jedoch nicht alle Unternehmer gleich. Wer relativ reich ist, kann sich selbst absichern. Wer relativ arm ist, hat in der Regel gar nicht die Mittel, ein unternehmerisches Wagnis einzugehen. Die Mittelschicht jedoch wird durch eine staatliche Absicherung darin befördert, als Unternehmer zum Wachstum beizutragen. Fehlt diese, wird ein Teil der Gesellschaft von der unternehmerischen Tätigkeit ferngehalten.</p>
<p>Ist der Grad an Ungleichheit jedoch gering, wird die Mittelschicht in der Regel sehr groß sein. Mit dem richtigen Maß an Absicherung kann die Politik die wirtschaftliche Entwicklung daher positiv beeinflussen, weil mehr Menschen, die nach Wohlstand streben, Wagnisse eingehen, um diesen zu erreichen.</p>
<p>Soziale Politik kann also durchaus funktionieren. Sie muss nicht die Produktions- und Investititonsanreize hemmen oder, drastischer gesagt: die Leistungsanreize zerstören, wie ihr so oft vorgeworfen wird. Ist die Gesellschaft aus materieller Perspektive bereits gleich, so dass keine Umverteilung mehr zu befürchten ist, so stellt sich auch der wachstumshemmende Effekt einer befürchteten Umverteilung nicht ein. Es gibt gar keinen Grund für eine weitere Umverteilung! Damit ist der hier untersuchte Kern der sozialen Politik jedoch auch erschöpft, eine Steigerung erscheint unnötig. Vielleicht ist in einer „gleichen“ Gesellschaft die Frage nach der politischen Ausrichtung der Regierung damit auch obsolet geworden? Nein, denn die Absicherungsfunktion, deren Fehlen die Gleichheit in der Gesellschaft ebenfalls zerstören kann, rechtfertigt die Aufrechterhaltung dieser Politik.</p>
<p>In den Fokus der Forschung könnte nun die Frage nach dem Wahlergebnis rücken: Wenn eine Gesellschaft mit geringer Ungleichheit eine liberale Politik wählt – tut sie es, weil sie keine weitere Notwendigkeit für soziale Politikmaßnahmen sieht, oder tut sie es, weil sie eigentlich gar nicht gleich sein will?</p>
<p>Politiker, die das Unternehmertum fördern wollen, sollten bei der Wahl ihrer ideologischen Ausrichtung – ihrer Partei also – die bestehende Ungleichheit im Land berücksichtigen. Weder in der liberalen noch in der sozialen Orientierung ist das Heilmittel zu finden. Auch ökonomische Gesetze der Erwartungsbildung gelten immer nur in ihrem ganz speziellen Umfeld.</p>
<p>Bei dieser Argumentation, die aus ökonomischer Sicht eher <em>gegen</em> eine linke Politik spricht, fällt allerdings auch ein starkes Argument <em>für</em> die soziale, umverteilende Politik ab: In ungleicheren Staaten ist der Effekt eines Politikwechsels stärker. Wer als Unternehmer Erwartungen bilden soll, sieht sich dadurch einer größeren Unsicherheit über kommende Umverteilungsmaßnahmen ausgesetzt. Staaten mit weniger Ungleichheit sind hingegen stabiler. Unternehmer müssen daher zwar damit rechnen, unter sozialen Politikern einer gewissen Umverteilung ausgesetzt zu sein, diese wird im Vergleich zu ungleicheren Gesellschaften nicht besonders stark ausfallen.</p>
<p>Wer ein stabiles Wachstum einem stärkeren, aber dafür unsicheren Wachstum vorzieht, sollte erst zu einer gleicheren Gesellschaft streben und dann versuchen, diese in einem Mittelmaß aus Absicherung und geringer Besteuerung möglichst stabil zu halten. Der Weg zur gleicheren Gesellschaft muss jedoch teuer erkauft werden: Mit wachstumshemmender Umverteilung.</p>
<h2>Literatur:</h2>
<p>Baumol, William J. 1990. Entrepreneurship: Productive, unproductive, and destructive. <em>Journal of Political Economy</em> 98: 893–921.</p>
<p>Bjørnskov, Christian. 2008. The Growth-Inequality Association: Government Ideology Matters. <em>Journal of Development Economics</em> 87: 300-308.</p>
<p>Keynes, John M. 1936, The General Theory of Employment, Interest and Money. 12th ed, Macmillan &amp; Co Ltd. London.</p>
<p>Streissler, Erich. Die Rolle des Unternehmers bei Marx und der Neuen Linken. In: G. Schmölders. <em>Der Unternehmer im Ansehen der Welt</em>. Lübbe.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.isabellprophet.net/2010/erwartungen-marx-keynes-unternehmer-wahl.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Loveparade. Was gelernt.</title>
		<link>http://blog.isabellprophet.net/2010/loveparade-was-gelernt-duisburg-journalisten-berichterstattung.html</link>
		<comments>http://blog.isabellprophet.net/2010/loveparade-was-gelernt-duisburg-journalisten-berichterstattung.html#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 19:52:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Nachwuchs]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.isabellprophet.net/?p=722</guid>
		<description><![CDATA[Ein tolles Gespräch zwischen Lina Timm (Lübecker Nachrichten), Anna Lampert (Rhein-Zeitung) und mir (Cellesche Zeitung) zur Tragödie bei der Loveparade in Duisburg. Dreimal Nachwuchs hat heute viel gelernt. . Luisante Warum müssen denn immer Augenzeugen vor die Kameras gezerrt werden?! Es reicht doch, wenn die Moderatoren erzählen, was war. . Izyy @Luisante  Hm. Hast du [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein tolles Gespräch zwischen Lina Timm (<a href="www.ln-online.de/" target="_blank">Lübecker Nachrichten</a>), Anna Lampert (<a href="http://http://www.rhein-zeitung.de/" target="_blank">Rhein-Zeitung</a>) und mir (<a href="http://www.cellesche-zeitung.de/" target="_blank">Cellesche Zeitung</a>) zur Tragödie bei der Loveparade in Duisburg.</p>
<p>Dreimal Nachwuchs hat heute viel gelernt.<br />
<span id="more-722"></span><br />
.</p>
<blockquote><p><strong><a href="http://twitter.com/Luisante">Luisante</a></strong></p>
<p>Warum müssen denn immer Augenzeugen vor die Kameras gezerrt werden?! Es reicht doch, wenn die Moderatoren erzählen, was war.</p></blockquote>
<p>.</p>
<blockquote><p><strong><a href="http://twitter.com/Izyy">Izyy</a></strong></p>
<p>@Luisante  Hm. Hast du jemals den Auftrag bekommen &#8220;beschreib einfach, was war&#8221;?  Ich glaub, die TV&#8217;ler haben die gleichen Aufgaben wie wir&#8230;</p></blockquote>
<p>.</p>
<blockquote><p><strong><a href="http://twitter.com/Luisante">Luisante</a></strong></p>
<p>@Izyy Mag sein. Finde es trotzdem falsch.</p>
<p>Genauso wie die Bilder von Toten bei n-tv gerade.</p></blockquote>
<p>.</p>
<blockquote><p><strong><a href="http://twitter.com/Izyy">Izyy</a></strong></p>
<p>Bilder von Toten bei #ntv? Mault da nicht der Presserat?</p>
<p>Sollte er jedenfalls. @Luisante</p></blockquote>
<p>.</p>
<blockquote><p><strong><a href="http://twitter.com/RZ_Lampert">RZ_Lampert</a></strong></p>
<p>@Izyy @Luisante Die Leser/Zuschauer/User/Hörer wollen es eben so.  #AugenzeugenVorDieCam</p></blockquote>
<p>.</p>
<blockquote><p><strong><a href="http://twitter.com/Luisante">Luisante</a></strong></p>
<p>@RZ_Lampert Wer sagt denn, dass die das wollen?</p>
<p>Es wird wohl keiner da anrufen und  fragen, wo die Augenzeugen bleiben, wenn keiner gezeigt würde.</p></blockquote>
<p>.</p>
<blockquote><p><strong><a href="http://twitter.com/Izyy">Izyy</a></strong></p>
<p>@Luisante aber das ist die allgemeine Nachfrage. Oder das, was wir dafür halten.</p>
<p>Wir haben es ja alle so gelernt, oder nicht?</p></blockquote>
<p>.</p>
<blockquote><p><strong><a href="http://twitter.com/RZ_Lampert">RZ_Lampert</a></strong></p>
<p>@Luisante Aber würdens alle machen, wenn Leser/Zuschauer/User mit Beschreibungen zufrieden wären? #Journalistenzwickmühle</p></blockquote>
<p>.</p>
<blockquote><p><strong><a href="http://twitter.com/Luisante">Luisante</a></strong></p>
<p>@Izyy Was wir dafür halten. Richtig.</p>
<p>Haben wir die Leser/Zuschauer denn mal gefragt?</p></blockquote>
<p>.</p>
<blockquote><p><strong><a href="http://twitter.com/Izyy">Izyy</a></strong></p>
<p>@RZ_Lampert Das ist die Frage. Interessiert es die Leser, wie viel Mühe wir uns machen?</p>
<p>Sind Zitate besser als Features?</p>
<p>Hm.</p></blockquote>
<p>.</p>
<blockquote><p><strong><a href="http://twitter.com/Izyy">Izyy</a></strong></p>
<p>@Luisante Frage ich mich auch gerade.</p>
<p>Eigener Zweifel an Aussagen und Abscheu gg Berichterstattung sagen: Nein.</p>
<p>Wir machen was falsch.</p></blockquote>
<p>.</p>
<blockquote><p><strong><a href="http://twitter.com/RZ_Lampert">RZ_Lampert</a></strong></p>
<p>@Izyy Ob wir das je raus finden?</p>
<p>Ich glaube, der Mensch ist zu voyeuristisch und neugierig, als dass er das nicht sehen wollen würde.</p></blockquote>
<p>.</p>
<blockquote><p><strong><a href="http://twitter.com/Luisante">Luisante</a></strong></p>
<p>@Izyy Und nur weil man es so lernt, muss es doch nicht heißen, dass wir es  immer so weiter machen. Bild-Praktiken haben jetzt alle. Toll.</p></blockquote>
<p>.</p>
<blockquote><p><strong><a href="http://twitter.com/Izyy">Izyy</a></strong></p>
<p>@RZ_Lampert glaub auch. Sonst würden wir es ja auch nicht anschauen. Aber Zitate sind</p>
<p>33% Wichtigtuer</p>
<p>33% Nutznießer</p>
<p>33% Politiker</p>
<p>1% Wahrheit</p></blockquote>
<p>.</p>
<blockquote><p><strong><a href="http://twitter.com/Luisante">Luisante</a></strong></p>
<p>Die Bild zeigt Bilder von Toten.</p>
<p>Lasst uns was dagegen tun! Beschweren kann sich JEDER: <a title="Beschwerdeformular" href="http://www.presserat.info/inhalt/beschwerde/beschwerdeformular.html" target="_blank">[PRESSERAT]</a></p></blockquote>
<p>.</p>
<blockquote><p><strong><a href="http://twitter.com/Izyy">Izyy</a></strong></p>
<p>&#8220;Ich habe geholfen&#8221; &#8220;Ich habe gewarnt&#8221;</p>
<p>&#8211;&gt; Es kotzt mich an.</p></blockquote>
<p>.</p>
<blockquote><p><strong><a href="http://twitter.com/Luisante">Luisante</a></strong></p>
<p>@Izyy Etwa 50% meiner Timeline beschwert sich über die Berichterstattung.  Diese Sensationsgeilheit kann es nicht sein, was die Leute wollen.</p></blockquote>
<p>.</p>
<blockquote><p><strong><a href="http://twitter.com/Izyy">Izyy</a></strong></p>
<div><a id="status_star_19447641790" title="Diesen Tweet als Favorit markieren"> </a></div>
<p>Fazit: Jeder der Augenzeugen ist als einziger ruhig geblieben und hat geholfen. Und hatte ne Stunde vorher schon gewarnt.</p></blockquote>
<p>.</p>
<h3>Toll zusammengefasst vom LN-Redakteur Bastian Modrow:</h3>
<blockquote><p><strong><a href="http://twitter.com/Schreibspecht">Schreibspecht</a></strong></p>
<p>n-tv zerrt  sichtlich traumatisierte Leute live vor die Kamera.</p>
<p>Das hat mit  Nachrichten-TV nichts mehr zu tun.</p>
<p>Pfui!</p></blockquote>
<p>.</p>
<blockquote><p><strong><a href="http://twitter.com/Schreibspecht">Schreibspecht</a></strong></p>
<p>Manchmal schäme ich mich für meinen Berufsstand.</p></blockquote>
<p>.</p>
<h3>Die Anderen:</h3>
<blockquote><p><strong><a href="http://twitter.com/MichaelKroker">MichaelKroker</a></strong></p>
<div><a id="status_star_19444611726" title="Diesen Tweet als Favorit markieren"> </a></div>
<p>RT&#8217;d that earlier as well -&gt; RT @sascha_p: <a rel="nofollow" href="http://twitpic.com/28a4vk" target="_blank">http://twitpic.com/28a4vk</a></p>
<p>Update: It seems that this picture was taken WAY BEFORE the mass panic!</p></blockquote>
<p>.</p>
<blockquote><p><strong><a href="http://twitter.com/weltkompakt">weltkompakt</a></strong></p>
<div><a id="status_star_19445906424" title="Diesen Tweet als Favorit markieren"> </a></div>
<p>ok. die schuldigen sind hier ja auch schon gefunden. ganz schnell. ganz toll. glückwunsch!</p></blockquote>
<p>.</p>
<blockquote><p><strong><a href="http://twitter.com/DWDL">DWDL</a></strong></p>
<div><a id="status_star_19446072302" title="Diesen Tweet als Favorit markieren"> </a></div>
<p>Interessant: Das ZDF bedient  sich Fotos und Videos aus dem Web &#8211; anonymisiert aber die Gesichter und  verzichtet auf zu explizite Darstellung</p></blockquote>
<p>Mehr dazu auch im <a title="blog.rhein-zeitung.de" href="http://blog.rhein-zeitung.de/?p=10106" target="_blank">Blog </a>von Anna Lampert.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.isabellprophet.net/2010/loveparade-was-gelernt-duisburg-journalisten-berichterstattung.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Abgeschalten &#8211; Tage drei &amp; vier: Flucht.Gefahr.</title>
		<link>http://blog.isabellprophet.net/2009/abgeschalten34.html</link>
		<comments>http://blog.isabellprophet.net/2009/abgeschalten34.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 Dec 2009 18:12:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.isabellprophet.net/?p=655</guid>
		<description><![CDATA[Aussichtslos. Sagt Sven. So langsam glaube ich das auch. Vier Tage. Und ich fühle mich übrigens kein Stück besser als vorher. Das mag vor allem daran liegen, dass ich eben doch immer mal dies mal das mal jenes. muss. Lese-Stoff für die von der Uni, mein Bank-Konto, Informationen, und, noch viel schlimmer als Letzteres &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Aussichtslos</em>. Sagt Sven. So langsam glaube ich das auch. Vier Tage. Und ich fühle mich übrigens kein Stück besser als vorher. Das mag vor allem daran liegen, dass ich eben doch immer mal dies mal das mal jenes. <em>muss</em>.</p>
<p><span id="more-655"></span></p>
<p>Lese-Stoff für <span style="text-decoration: line-through;">die von</span> der Uni, mein Bank-Konto, Informationen, und, noch viel schlimmer als Letzteres &#8211; E. Mails. Hat mal einer von euch versucht, zwölf Stunden lang seine E-Mails nicht zu beantworten? Dabei steht gar nicht mal der ichkönntjawasverpassen-Aspekt im Vordergrund. Schlimmer: <em>Schlechtes Gewissen ohne Ende</em>. Ich würde mich auch bedanken, wenn jemand länger nicht auf eine Nachricht antwortet.</p>
<p>Kommunikation ist absolut normal.<em> Will man nicht von der Landkarte verschwinden</em>. Sagt Sven. Eigentlich würde ich das gerade aber ganz gerne. House on Southern Island, anybody?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.isabellprophet.net/2009/abgeschalten34.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Abgeschalten &#8211; Tag zwei: Nun.Ja.</title>
		<link>http://blog.isabellprophet.net/2009/abschalten2.html</link>
		<comments>http://blog.isabellprophet.net/2009/abschalten2.html#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 20:49:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.isabellprophet.net/?p=652</guid>
		<description><![CDATA[Entzug hat meine Mama mir geraten. Das war wohl nichts. Vier Mal wurde das Netbook heute bemüht, entgegen der schönen Vorsätze nicht nur für die Uni. Aber dann braucht man ja nochmal dieses und dann noch jenes Programm und einmal am Tag die Mails&#8230; äh, ja. Aber wenn Netbook, Smartphone, Zeitung, Uni-Lektüre und Spanisch-Wörterbuch vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Entzug </em>hat meine Mama mir geraten. Das war wohl nichts. Vier Mal wurde das Netbook heute bemüht, entgegen der schönen Vorsätze nicht nur für die Uni. Aber dann braucht man ja nochmal dieses und dann noch jenes Programm und einmal am Tag die Mails&#8230; äh, ja.</p>
<p><span id="more-652"></span>Aber wenn Netbook, Smartphone, Zeitung, Uni-Lektüre und Spanisch-Wörterbuch vor mir auf dem weißen Wohnzimmertisch liegen, wie soll ich dann hart bleiben? Sie verlangen eine Entscheidung von mir. &#8220;Die Elfen&#8221; liegen im Badezimmer neben der Wanne. Ich nehme die Zeitung. Warum auch nicht. Nichtstun wäre schließlich auch zuviel verlangt für den Anfang.</p>
<p>Über mir wird übrigens staubgesaugt. Wie dreckig muss man eigentlich sein, um eine 40qm-Parkettwohnung drei bis vier Mal pro Woche saugen zu müssen? Ich beschäftige mich mit dem Lissabon-Vertrag, morgen tritt er in Kraft.</p>
<p>Dann muss der iMac doch noch sein. Und das Netbook. Und das Smartphone. Der iMac, um eine DVD abzuspielen. Das Netbook, weils nicht funktioniert und ich Software brauche. Das Smartphone, weil auch das dritte Programm irgendwie zicken macht.</p>
<p>Morgen besser. Vielleicht.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.isabellprophet.net/2009/abschalten2.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Abgeschalten.</title>
		<link>http://blog.isabellprophet.net/2009/abschalten.html</link>
		<comments>http://blog.isabellprophet.net/2009/abschalten.html#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 11:44:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.isabellprophet.net/?p=649</guid>
		<description><![CDATA[ICQ und Skype starten sich von selbst. Erster Mausklick ist das HSUPA-Tool, dann kommen sofort die e-Mails. Browser auf und klick-klick-klick-klick. Facebook-StudiVZ-Blog-StudIP, in exakt dieser Reihenfolge. Die Seiten laden, in der Zeit wird der ICQ-Status aktualisiert: abgeschalten. Das ist es, was meine Mutter mir seit fast dreiundzwangzigkommafünf Jahren rät. Abschalten. Das das Wort in meiner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ICQ und Skype starten sich von selbst. Erster Mausklick ist das HSUPA-Tool, dann kommen sofort die e-Mails. Browser auf und klick-klick-klick-klick. Facebook-StudiVZ-Blog-StudIP, in exakt dieser Reihenfolge. Die Seiten laden, in der Zeit wird der ICQ-Status aktualisiert: <em>abgeschalten.</em></p>
<p>Das ist es, was meine Mutter mir seit fast dreiundzwangzigkommafünf Jahren rät. Abschalten. Das das Wort in meiner Kohorte praktisch keine Bedeutung mehr hat, versteht die Parental-Generation nicht. Sozialisiert von Tigerenten-TV, BravoTV, TotalTV und Politrede-TV, parallel zu Internet-Chaträumen, den Resten der Tageszeitung, den etwa 100 Verfolgten bei Twitter und mindestens zwei sozialen Netzwerken hat uns das niemand mehr beigebracht. Inhaltsleer.</p>
<p><span id="more-649"></span>Gestern war ein neuer Tag. Ich hab das Netbook gar nicht erst eingeschaltet, der iMac blieb aus, der Fernseher bis 22.30 Uhr auch. Das Telefon auf Nacht-Modus: Wer mir nicht bekannt ist, dringt nicht in meinen Ereignishorizont vor. Die Zeitungsreste blieben bis 21 Uhr unangetastet auf dem Boden gestapelt liegen.</p>
<p>Und ich? Ich hab gelesen. Nichts für Universität oder politische Bildung, nichts, um mir Schreibstile abzugucken. Ein ziemlich gutes Buch (Der verlorene Ursprung) und zwischendurch zwei Einheiten Spanisch-Sprachkurs. Und nur aufgestanden, wenn es unbedingt sein musste.</p>
<p>War das jetzt abgeschalten? Nicht unbedingt. Wenn am Ende des Tages unentspannte Frustration steht, die sich durch überhaupt gar nichts begründen lässt, fehlt zum wirklichen Abschalten noch so einiges.</p>
<p><em>Aber ich arbeite daran.</em></p>
<p>Allein der Satz zeigt, dass es vermutlich noch eine Weile dauern wird.</p>
<p>Ich mach den Rechner lieber wieder aus.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.isabellprophet.net/2009/abschalten.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zurück in die 90er</title>
		<link>http://blog.isabellprophet.net/2009/zurueck-in-die-90er.html</link>
		<comments>http://blog.isabellprophet.net/2009/zurueck-in-die-90er.html#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 11:18:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.isabellprophet.net/?p=647</guid>
		<description><![CDATA[oder: mein Abschied von einer Zwangsneurose. E-Mails werden jetzt nur noch alle 60 Minuten abgefragt &#8211; nicht mehr alle drei.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><em>oder: mein Abschied von einer Zwangsneurose.</em></p>
<p>E-Mails werden jetzt nur noch alle 60 Minuten abgefragt &#8211; nicht mehr alle drei.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.isabellprophet.net/2009/zurueck-in-die-90er.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Pressefreiheit: Zeitlos schön.</title>
		<link>http://blog.isabellprophet.net/2009/pressefreiheit-zeitlos-schoen.html</link>
		<comments>http://blog.isabellprophet.net/2009/pressefreiheit-zeitlos-schoen.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 17:33:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Pressefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Regierung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.isabellprophet.net/?p=633</guid>
		<description><![CDATA[Eine Zensur findet nicht statt. Der Satz ist weder allgemein noch zeitlos gültig, trotzdemimmer wieder gern gesehen. Das fand auch der Philosoph Georg Christoph Lichtenberg. Zum 1788er Edikt gegen die Pressfrechheit sagte er: Alle schwache Regierungen gründen sich darauf, daß sie dem klügeren Teil der Nation ein Schloß oder Klebpflaster auf den Mund werfen. Geklaut [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><em>Eine Zensur findet nicht statt.</em></p>
<p>Der Satz ist weder allgemein noch zeitlos gültig, trotzdemimmer wieder gern gesehen. Das fand auch der Philosoph Georg Christoph Lichtenberg. Zum 1788er Edikt gegen die <em>Pressfrechheit </em>sagte er:</p>
<blockquote><p>Alle schwache Regierungen gründen sich darauf, daß sie dem klügeren Teil der Nation ein Schloß oder Klebpflaster auf den Mund werfen.</p></blockquote>
<address><span id="more-633"></span><br />
</address>
<address>Geklaut aus Rudolf Stöbers &#8220;Deutsche Pressegeschichte&#8221;, S. 113.<br />
</address>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.isabellprophet.net/2009/pressefreiheit-zeitlos-schoen.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Z(Str)eitchrift</title>
		<link>http://blog.isabellprophet.net/2009/z-streitchrift.html</link>
		<comments>http://blog.isabellprophet.net/2009/z-streitchrift.html#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 12:53:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.isabellprophet.net/?p=629</guid>
		<description><![CDATA[Spiegel, Focus, Stern&#8230; die großen drei, aber wöchentliche Zeitschriften gibts viele. Das war vor der Wirtschafts-, Anzeigen, Medienkrise natürlich noch viel schlimmer. 1775 ist nicht unbedingt das Jahr, dass generell mit größere Medienvielfalt in Verbindung gebracht wird. Trotzdem sah eine Frauenzeitschrift schon damals allen Grund zur Klage: Es war, wie wir wissen, seit mehr als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Spiegel, Focus, Stern&#8230; die großen drei, aber wöchentliche Zeitschriften gibts viele. Das war vor der <span style="text-decoration: line-through;">Wirtschafts-</span>, <span style="text-decoration: line-through;">Anzeigen</span>, Medienkrise natürlich noch viel schlimmer. 1775 ist nicht unbedingt das Jahr, dass generell mit größere Medienvielfalt in Verbindung gebracht wird. Trotzdem sah eine Frauenzeitschrift schon damals allen Grund zur Klage:</p>
<p><span id="more-629"></span></p>
<blockquote><p>Es war, wie wir wissen, seit mehr als einem Jahr,/ Mit lauter Wochenblättern beinahe gar/ der Saten los; fast alle Wochen/ Sind ein oder ein paar aus den Eiern gekrochen./ Um jener kritisch gelehrten Zeit/ mit der allerrichtigsten Wahrheit/ Für die Zukunft ein Denkmal zu stiften,/ Könnt ich sagen: Der Herr schlug sie mit Wochenschriften!</p></blockquote>
<address>Geklaut aus Rudolf Stöbers &#8220;Deutsche Pressegeschichte&#8221;, S. 90.<br />
</address>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.isabellprophet.net/2009/z-streitchrift.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Rechtschreibfehler heute wie damals</title>
		<link>http://blog.isabellprophet.net/2009/rechtschreibfehler-heute-wie-damals.html</link>
		<comments>http://blog.isabellprophet.net/2009/rechtschreibfehler-heute-wie-damals.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 21:06:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Fehler]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.isabellprophet.net/?p=626</guid>
		<description><![CDATA[Meine lieblings-StudiVZ-Gruppe ist ja &#8220;Ich mache keine Rechtschreibfehler, ich bin ein paar Reformen weiter&#8221;, aber bei den Lesern von Heute kommt man mit dem Argument auch nicht immer weiter. Ich war zwar nicht einmal gemeint, musste mich aber trotzdem vor etwa einem Jahr der Frage einer interessierten Lerserin stellen: &#8220;Deutschunterricht&#8230; hatten Sie das in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine lieblings-StudiVZ-Gruppe ist ja &#8220;Ich mache keine Rechtschreibfehler, ich bin ein paar Reformen weiter&#8221;, aber bei den Lesern von Heute kommt man mit dem Argument auch nicht immer weiter.</p>
<p>Ich war zwar nicht einmal gemeint, musste mich aber trotzdem vor etwa einem Jahr der Frage einer interessierten Lerserin stellen: &#8220;Deutschunterricht&#8230; hatten Sie das in der Schule gar nicht?&#8221;</p>
<p>Das Problem ist alles Andere als neu.</p>
<p><span id="more-626"></span>So schrieb  der &#8220;Nordische Mercurius&#8221; in seiner ersten Ausgabe vom Januar 1667 auf S. 3:</p>
<blockquote><p>Die einschleichenden Druckfehler / so in diesem / als andern Jahren / wird der geneigte Leser nicht so gar scheel besehen / wann er bedencket / daß solche Arbeit allezeit schleunig beschehen müsse / und die Neubegierge offtmals / sonderlich in den kurtzen Tagen / so vieler Zeit nicht erwarten / um die andere Correctur zu thun.</p></blockquote>
<address>So geklaut aus Rudolf Stöbers &#8220;Deutsche Pressegeschichte&#8221;, S. 67.<br />
</address>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.isabellprophet.net/2009/rechtschreibfehler-heute-wie-damals.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Als Zeitungen noch wirklich zählten&#8230;</title>
		<link>http://blog.isabellprophet.net/2009/als-zeitungen-noch-wirklich-zaehlten.html</link>
		<comments>http://blog.isabellprophet.net/2009/als-zeitungen-noch-wirklich-zaehlten.html#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 23 Oct 2009 13:28:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.isabellprophet.net/?p=609</guid>
		<description><![CDATA[war ich noch nicht geboren. Schade. // Sehenswerte Kommentare &#38; Informationen hier]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>war ich noch nicht geboren. Schade.</p>
<p><span id="more-609"></span></p>
<p><!-- LIFE GALLERY 22925 --><script src="http://www.life.com/embed/index/js" type="text/javascript"></script><script type="text/javascript">// <![CDATA[
  LIFEembedDrawGallery(22925);
// ]]&gt;</script></p>
<p><a title="bei http://www.life.com/" href="http://www.life.com/image/first/in-gallery/22925/when-newspapers-mattered" target="_blank">Sehenswerte Kommentare &amp; Informationen hier</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.isabellprophet.net/2009/als-zeitungen-noch-wirklich-zaehlten.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
