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	<title>Südnorddeutsche. &#187; Gesellschaft</title>
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		<title>Von Winsern und Zypressen.</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 03:35:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sie können sie bald nicht mehr hören, meine Kollegen, meine Frage aller Fragen: Sind es nun Winser oder Winsener? Berger oder Bergener? Höfer, Höferer, Höferaner? Hermansbürger? Eschedeaner? Ich habe die Winsener und Bergener lange und tapfer durchgehalten, meine Kollegen haben das lange und tapfer und immer wieder korrigiert. Hochdeutsch und korrekt sei es ja durchaus, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie können sie bald nicht mehr hören, meine Kollegen, meine Frage aller Fragen: Sind es nun Winser oder Winsener? Berger oder Bergener? Höfer, Höferer, Höferaner? Hermansbürger? Eschedeaner?</p>
<p>Ich habe die Winsener und Bergener lange und tapfer durchgehalten, meine Kollegen haben das lange und tapfer und immer wieder korrigiert. Hochdeutsch und korrekt sei es ja durchaus, aber trotzdem rede kein Mensch so und in die Zeitung gehöre das auch nicht.</p>
<p>Nun habe ich mal nachgefragt, in Winsen, am Wochenende beim Kartoffelmarkt. Und siehe da, meine Winsener nennen sich tatsächlich viel lieber Winser. Na gut, sagt sich die engagierte Volontärin, und wird Ihnen die überschüssigen Buchstaben künftig ersparen. Ist ja so auch viel ökonomischer. Nur für die anderen Orte und Gemeinden im Landkreis muss ich das noch klären. Ausschließen kann ich schon einmal die Flotwedelnden, Lohheiden, Bröckelnden und Schwachhausenden.</p>
<p>Bleibt abzuwarten, ob in meiner Zeit als Politik-Volontärin auf Zypern alles ruhig bleibt. Wenn nicht, versprochen, werde ich mit den Auswärtigen Amt mal ein ernstes Wort über die Empfehlungen zu anderen Ländern sprechen. Ich bin ganz klar dafür, die Damen der Insel nicht länger mit dem unschönen Wort &#8220;Zypriotinnen&#8221; zu quälen, moderner sagt man &#8220;Zyprerrinnen&#8221;, auch nicht besser. Sprechen Sie das mal laut aus! Viel hübscher: Zypressen.</p>
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		<title>Kryptisch.</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Dec 2011 17:33:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
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		<description><![CDATA[Wahrscheinlich kämen mir in jedem Beruf diese spätabendlichen Eingebungen, die am nächsten Tag unbedingt verarbeitet werden müssen. Insofern habe ich es gut getroffen. Früher saß ich meist irgendwann am frühen Nachmittag am Schreibtisch und dachte mir, ach&#8230; da war doch noch was? Ja, irgendwas war da. Auf Nimmerwiedersehen war der schlaue Gedanke entschwunden; sah ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wahrscheinlich kämen mir in jedem Beruf diese spätabendlichen Eingebungen, die am nächsten Tag unbedingt verarbeitet werden müssen. Insofern habe ich es gut getroffen.</p>
<p>Früher saß ich meist irgendwann am frühen Nachmittag am Schreibtisch und dachte mir, ach&#8230; da war doch noch was? Ja, irgendwas war da. Auf Nimmerwiedersehen war der schlaue Gedanke entschwunden; sah ich ihn doch eines Tages wieder, dann fiel mir zu Ostern die nette Weihnachtsgeschichte ein.</p>
<p>Bisschen spät.</p>
<p>Also, neue Strategie: Erinnerungsmails. Die schicke ich mir vom Handy an den Arbeitsrechner. Keine Idee geht mehr verloren, perfekt! Und wenn ich morgens in mein Büro komme und eine Mail von mir an mich sehe, ich weiß sofort: Ganz wichtige Sache. Da reicht schon ein für Außenstehende kryptisches Stichwort, mein Gehirn kramt den Gedankengang wieder hervor.</p>
<p>Also, das zumindest war der Plan.</p>
<p>Meistens finde ich irgendwann raus, was ich mir mit der sehr sehr sehr wichtigen Notiz sagen wollte. Sie kennen das bestimmt, erst: totale Leere im Kopf. Und wenn Sie dann an etwas ganz anderes denken – genau. Da ist er wieder. Allerdings fahndet mein Unterbewusstsein jetzt schon seit vier Wochen nach einer besonders wichtigen Mail.</p>
<p>______________</p>
<p><strong>Von:</strong> Isabell Prophet mobil<strong><br />
</strong><strong>An:</strong> Prophet, Isabell<br />
<strong>Betreff:</strong> Laub</p>
<p>&#8230;</p>
<p>______________</p>
<p>&nbsp;</p>
<pre><span class="Apple-style-span" style="font-family: Georgia, 'Times New Roman', 'Bitstream Charter', Times, serif; font-size: 13px; line-height: 19px; white-space: normal;">Aber wenn ich so rausgucke... ich denke, das hat sich wohl erledigt.</span></pre>
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		<title>Maisdiebe.</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Nov 2011 03:33:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In auffällig unauffällig verrenkter James-Bond-Manier schlich neulich ein junger Mann um sein Auto herum. Er stand an einer Kreuzung hinter Altenhagen, vor sich ein Maisfeld, an seinem roten Golf ein Hannoveraner Kennzeichen. Er ging streng nach der wen-ich-nicht-seh-der-sieht-mich-nicht-Methode vor, ignorierte alles um sich herum &#8211; so auch mich auf dem Weg direkt hinter ihm &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In auffällig unauffällig verrenkter James-Bond-Manier schlich neulich ein junger Mann um sein Auto herum. Er stand an einer Kreuzung hinter Altenhagen, vor sich ein Maisfeld, an seinem roten Golf ein Hannoveraner Kennzeichen. Er ging streng nach der wen-ich-nicht-seh-der-sieht-mich-nicht-Methode vor, ignorierte alles um sich herum &#8211; so auch mich auf dem Weg direkt hinter ihm &#8211; und lugte vorsichtig am Maisfeld vorbei auf die Straße vor sich. Dann nahm er Anlauf, sprang über einen Wassergraben, ab ins Maisfeld. Und klaute Mais!</p>
<p>Und, dreihundert Meter weiter, was sah ich? Ein Uelzener! Und der klaute auch Mais! Liebe Hannoveraner, liebe Uelzener, ja, wir haben hier eine fantastische Landwirtschaft. Das wissen wir. Das kann man aber auch anders zum Ausdruck bringen. Würden Sie Ihren Mais bitte von nun an im Supermarkt klauen? Vorzugsweise in Ihrer Heimat, danke.</p>
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		<title>Pflaumenkuchen.</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Aug 2011 23:45:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Celle]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Mittagspause]]></category>
		<category><![CDATA[Rauchen]]></category>
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		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich mag meine Mittagspause. Ich verbringe sie mit mir selbst auf einer Parkbank und beobachte Menschen. Vorzugsweise Touristen, in Celle bietet sich das irgendwie an. Manchmal rede ich auch mit ihnen; was täte ich lieber, als Ratschläge zu verteilen? Man sieht es mir wohl mittlerweile an, das leicht Klugscheißerische. So kam es gestern, dass ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich mag meine Mittagspause. Ich verbringe sie mit mir selbst auf einer Parkbank und beobachte Menschen. Vorzugsweise Touristen, in Celle bietet sich das irgendwie an. Manchmal rede ich auch mit ihnen; was täte ich lieber, als Ratschläge zu verteilen? Man sieht es mir wohl mittlerweile an, das leicht Klugscheißerische.</p>
<p>So kam es gestern, dass ich vor der Stadtkirche saß, die (Achtung, Insider-Schmunzler) <em>Sichtachse</em> zum Schloss auf mich wirken ließ, ein Fischbrötchen futterte, dabei liebevoll die Sauce auf meiner Jeans verteilte. Eine nicht ganz jungebliebene und auch sonst alles andere als rüstige Dame setzte sich zu mir. Sah mich an; Ich sah sie an.</p>
<p>Das war der Fehler.</p>
<p><em>Gibt es hier gar keine Cafés?</em> Ich hätte die Klappe halten sollen. Deutliches Warnsignal: Elf und elfeinhalb Meter entfernt &#8211; jeweils ein Café. Ich hätte die Klappe halten sollen. Hab ich natürlich nicht, ich erklärte ihr den Weg zu den nächsten Cafés &#8211; war ja nicht schwer, lagen schließlich auf der anderen Seite der Sichtachse &#8211; und dann noch den zum angeblich besten Café der Stadt. Pflaumenkuchen wollte sie.</p>
<p><em>Gibt es hier soetwas gar nicht?</em> Pflaumenkuchen gab es gegenüber nicht, elf Meter entfernt nicht, elfeinhalb Meter entfernt nicht. Wie das denn sein kann? Ich habe wirklich keine Ahnung, ob es hier soetwas gar nicht gibt und es ist mir auch wirklich ziemlich egal. Schwanger konnte sie nicht sein, zumindest hoffte ich das. Aber für Pflaumenkuchen mögen Rentner auch ihre ganz eigenen Beweggründe haben, man verzeihe mir die Bilder, die diese Andeutung erzeugt. Das angeblich beste Café der Stadt jedenfalls, das würde sie ja wohl nicht schaffen, mit ihrem Knie und so und ich widmete mich wieder meinem Jeansfischsaucenmodedesign aber das war ihr auch wirklich ziemlich egal. Das es soetwas in Celle nicht gab? Und das war ja alles viel zu weitläufig hier. Zu anstrengend. Darauf erst einmal eine rauchen, ob mich das störe?</p>
<p>Glaubt ihr wirklich, das hat sie gefragt?</p>
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		<title>Meine Schulform war die beste!</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jun 2011 19:36:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Grundschule]]></category>
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		<description><![CDATA[In meinem Klassenraum in der Grundschule gab es eine Spielecke. Pädagogisch war das damals ungefähr das geilste. In dieser Ecke habe ich das 1 mal 13 gelernt und das konnte ich verdammt gut. Ich habe einen Tennisball hochgeworfen und ihn wieder aufgefangen und mir vorgestellt, ich sei eine Prinzessin (warum habe ich einen Tennisball mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In meinem Klassenraum in der Grundschule gab es eine Spielecke. Pädagogisch war das damals ungefähr das geilste. In dieser Ecke habe ich das 1 mal 13 gelernt und das konnte ich verdammt gut. Ich habe einen Tennisball hochgeworfen und ihn wieder aufgefangen und mir vorgestellt, ich sei eine Prinzessin (warum habe ich einen Tennisball mit Prinzessinnen assoziiert?). Übrigens war ich total scheiße in der Grundschule. Außer in Sachkunde. Das Fach führten die Politiker ein, als ich in der Dritten war. Danach schafften sie es wieder ab. Verdammt.<span id="more-795"></span></p>
<p>War aber egal, es war die Zeit der Orientierungsstufe, etwas, das heute weder Jüngeren noch Älteren etwas sagt. Damals lief das so: Jeder ging da nach der vierten Klasse da hin, zwei Jahre lang. In der Fünften haben die Lehrer uns in Mathe (örks), Englisch (joa) und Deutsch (omfg) bewertet. In der Sechsten lernten wir in diesen Fächern bei Lehrern von jener Schulform, zu der die Pädagogen der Orientierungsstufe uns später gern schicken wollten. A-, B- und C-Kurse nannte man das. Zur Halbzeit haben sie die Einordnung korrigiert oder es bleiben lassen.</p>
<p>Heute würde ich das Gremium als Rating-Agentur für Schulleistungen in  Streberfächern verunglimpfen, aber das ganze Konzept gibt&#8217;s  schon seit Jahren nicht mehr.</p>
<p>Bei mir lief&#8217;s weiterhin örks, joa und omfg, aber dass ich mich in diesen drei Fächern ein klein wenig anstrengen sollte, sah ich ein. Es reichte nach der Sechsten fürs Gymnasium und nach der Dreizehnten für VWL und Wirtschaftsrecht (joa, örks) und Journalismus (omfg). Spielecken gab es auf dem Gymnasium nicht mehr, dafür gab es Nachmittage. Zwar nicht mehr fünf sondern drei, aber wir hatten ja auch noch das Wochenende. Wir machten Hausaufgaben oder eben nicht. Am nächsten Tag schimpfte uns der Lehrer nicht aus oder eben doch. Niemandem fiel es damals ein, jeden Tag für die Schule zu lernen. Total abwegig, heute: unökonomisch, weil beim Lernen der Grenznutzen sinkt, kurz &#8211; Bullshit.</p>
<p>Als ich in der Siebten war, verließ uns ein Schüler. Einer von dreißig. In der Achten ging noch einer. Einer von neunundzwanzig. Ich glaube, das wars. Irgendwann zog noch einer weg, aber der zählt nicht. Der Punkt ist: Meine Schulform war die beste.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Heute läuft das anders. Dazu dieser <a title="Liebe Marie" href="http://www.zeit.de/2011/22/DOS-G8" target="_blank">Text</a> von Henning Sußebach bei ZEIT ONLINE. Lest ihn, es lohnt sich.</p>
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		</item>
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		<title>Schatz, es wird später&#8230; viel später.</title>
		<link>http://blog.isabellprophet.net/2010/bahn-verspaetung-koeln-nuernberg-muenchen.html</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Dec 2010 17:29:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>

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		<description><![CDATA[dachte sich wohl so mancher Reisende, als er diese schöne Anzeige der Deutschen Bahn sah. Autsch.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://ow.ly/i/6Jbj" target="_blank"><img src="http://static.ow.ly/photos/normal/6Jbj.jpg" alt="Owly Images" /></a></p>
<p>dachte sich wohl so mancher Reisende, als er diese schöne Anzeige der Deutschen Bahn sah.</p>
<p>Autsch.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Dinge, die man so lieber nicht schreiben sollte.</title>
		<link>http://blog.isabellprophet.net/2010/oecd-thomas-liebig-labour-market-integration-immigrants-germany.html</link>
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		<pubDate>Sun, 26 Dec 2010 16:45:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Einer aus dieser Kategorie. Gefunden in einer OECD Studie von Thomas Liebig. The low educational attainment of the second generation seems to be at least partly attributable to structural features in the German education system, such as the early streaming which puts migrants’ children in a lower track. Aber lieber Herr Liebig, ganz so ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einer aus dieser Kategorie. Gefunden in einer OECD Studie von Thomas Liebig.<br />
<span id="more-781"></span></p>
<blockquote><p>The low educational attainment of the second generation seems to be at least partly attributable to structural features in the German education system, such as the early streaming which puts migrants’ children in a lower track.</p></blockquote>
<p>Aber lieber Herr Liebig, ganz so ist es ja nun wirklich nicht. Kinder von Einwanderern werden nicht automatisch auf die Hauptschule geschickt, wenn sie zehn oder zwölf Jahre alt sind. Kinder von Einwanderern lernen, wenn sie noch ganz klein sind, die deutsche Sprache nicht richtig und dann sind sie leider nicht in der Lage, in der Schule mitzuhalten.</p>
<p>Und deshalb klappt das dann mit dem Gymnasium nicht. Nicht bei allen. Bei einigen aber schon.</p>
<address> </address>
<address>Liebig, Thomas (2007): “The Labour Market Integration of Immigrants in Germany”, OECD Social, Employment and Migration Working Papers, No. 47, OECD Publishing. doi: 10.1787/238411133860</address>
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		</item>
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		<title>Studieren.</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 15:25:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[Masterstudium]]></category>
		<category><![CDATA[Studienbedingungen]]></category>
		<category><![CDATA[Studiengebühren]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich sollte man sich ja schämen. Einfach so studieren. Sowas. Studieren bedeutet unter der Armutsgrenze zu leben. Studieren bedeutet, dass Krankheit kein Argument ist. Studieren bedeutet, dass man in seinem &#8220;Arbeitsumfeld&#8221; immer der Unterste ist. Studieren bedeutet, dass man von dem Geld, dass man kaum oder gar nicht verdienen kann, noch die Studiengebühren zusammen sparen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich sollte man sich ja schämen. Einfach so studieren. Sowas.<span id="more-763"></span></p>
<p>Studieren bedeutet unter der Armutsgrenze zu leben.<br />
Studieren bedeutet, dass Krankheit kein Argument ist.<br />
Studieren bedeutet, dass man in seinem &#8220;Arbeitsumfeld&#8221; immer der Unterste ist.<br />
Studieren bedeutet, dass man von dem Geld, dass man kaum oder gar nicht verdienen kann, noch die Studiengebühren zusammen sparen muss.<br />
Studieren bedeutet im ständigen Kampf mit einer Bürokratie zu stehen.<br />
Studieren bedeutet für viele, täglich unter starkem psychischen Druck zu stehen.<br />
Studieren bedeutet ständig als Sozialschmarotzer dargestellt zu werden.<br />
Studieren bedeutet sich acht Monate im Jahr als Arbeitsloser zu fühlen.<br />
Das. ist. zum. Kotzen.</p>
<p><em>Aber:</em><br />
Studieren bedeutet ausdauernd zu werden.<br />
Studieren bedeutet sein Weltbild zu erweitern.<br />
Studieren bedeutet klüger zu werden.<br />
Studieren bedeutet mit Menschen und Meinungen umgehen zu lernen.</p>
<p><em>Liebe Gesellschaft, ich habe es absolut satt, dass wir uns permanent dafür schämen müssen, noch nicht fertig mit der Ausbildung zu sein.<br />
</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Jobs Job.</title>
		<link>http://blog.isabellprophet.net/2010/steve-jobs-job-apple-schumpeter.html</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 09:02:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Ökonomie]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Essays]]></category>
		<category><![CDATA[Gerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Schumpeter]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmer]]></category>

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		<description><![CDATA[Fast einhundert Jahre alt ist Joseph Schumpeters Idee des Entrepreneurs, des innovativen, gestaltenden Unternehmers, der die Wirtschaft seiner Zeit durch die Durchsetzung neuer Kombinationen entscheidend voranbringt. Schumpeter zeichnet 1911/1926 als „Grundphänomen der wirtschaftlichen Entwicklung“, das Charakterbild eines Unternehmers, dessen außergewöhnliche Eigenschaften und – viel wichtiger – außergewöhnliche Taten ihn erst zu einem solchen machen. Ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fast einhundert Jahre alt ist Joseph Schumpeters Idee des Entrepreneurs, des innovativen, gestaltenden Unternehmers, der die Wirtschaft seiner Zeit durch die Durchsetzung neuer Kombinationen entscheidend voranbringt. Schumpeter zeichnet 1911/1926 als „<em>Grundphänomen der wirtschaftlichen Entwicklung</em>“, das Charakterbild eines Unternehmers, dessen außergewöhnliche Eigenschaften und – viel wichtiger – außergewöhnliche Taten ihn erst zu einem solchen machen. Ein moderner Beleg für die alte Theorie ist Steven Paul Jobs, „Steve Jobs“, einstiger Mitgründer und heutiger CEO der Firma Apple Inc.</p>
<h2><span id="more-743"></span>Der frühe Jobs.</h2>
<p>Nachdem er Mitte der 1970er Jahre zunächst die sogenannte „Blue Box“ vertrieb, mit der umsonst telefoniert werden konnte, gründete er 1976 gemeinsam mit Ronald Wayne und Steve Wozniak die Apple Computer Company. Die ersten Produkte der Firma werden die ersten Computer für Heimanwender sein. 1984 erscheint schließlich der Macintosh, der mit seiner grafischen Benutzeroberfläche als erster wirklich benutzerfreundlicher Heimcomputer gilt. Die Idee hatten die Gründer nicht aus ihrem eigenen Reihen sondern von der Firma Rank Xerox – Apple hatte lediglich die Gelegenheit ergriffen, den privaten Markt als Zielgruppe zu wählen. Schon die Gründungszeit der Firma ist daher ein deutliches Indiz für Jobs unternehmerische Tätigkeit. Schumpeter spricht von der „<em>Herstellung eines neuen, d.h. dem Konsumentenkreise noch nicht vertrauten Gutes oder einer neuen Qualität eines Gutes.</em>“</p>
<h2>Jobs neue Welt.</h2>
<p>Dem wurde Jobs nicht nur in den frühen Jahren Apples gerecht. Er wiederholte seine schöpferische Tätigkeit zum Beispiel 2001 mit dem Musikspieler iPod – den er weder erfunden noch technisch möglich gemacht hatte. Steve Jobs Leistung bestand darin, den Entwicklern seine Unterstützung zuzusagen und das Produkt dem Markt vorzustellen. Tragbare Musikgeräte mit vergleichbarer Speicherkapazität hatte es zu dieser Zeit noch nicht gegeben – es handelte sich um eine völlig neue Qualität des Gutes. Gleiches gilt auch mit Blick auf die Apple-Produkte iMac und iPhone. Vor allem mit iPod, iPhone und der Synchronisations-Software prägte er den Wert der Marke Apple am Markt neu. Das aktuellste Beispiel ist das iPad. Zwar war auch die Idee eines Tablet-Computers nicht neu, das Produkt hatte sich jedoch am Markt nie durchsetzen können. Erst Jobs gelang es, das Gerät am Markt zu etablieren.</p>
<p>Zur Durchsetzung neuer Organisationsstrukturen am Markt kommt Jobs vor allem durch den „App Store“, die Softwareplattform Apples, von der Nutzer verschiedener Apple-Geräte Software herunterladen können. Apple hat sich damit ein Monopol geschaffen: Nur über den App Store kann Software vertrieben werden, diese wird von der Firma kontrolliert – und zensiert, wie häufig kritisiert wird.</p>
<h2>Jobs Weg.</h2>
<p>Jobs Karriere bei Apple verläuft nicht kontinuierlich. Bereits 1985 muss er das Unternehmen verlassen. Es war zu Streitigkeiten mit John Sculley, dem damaligen CEO von Apple Computer gekommen, dieser setzte sich durch. Schumpeters Modell des Unternehmers hätte Jobs dieses Ereignis vielleicht prognostizieren können: <em>„Weiter kann es zu gesellschaftlicher Ablehnung des Betreffenden und schließlich zu physischer Verhinderung seiner Absicht kommen”. </em>Jobs ist von seinem selbstgegründeten Unternehmen getrennt worden. Auch nachdem er 1996 Apple Inc. zurückkehrt begegnen ihm nicht selten Anfeindungen, diesmal von Seiten der Öffentlichkeit. Von Jobs gehen also auch Effekte der<em> Führung</em> aus. Diese beziehen sich jedoch eher auf die Konsumenten als auf die Produzenten anderer Produkte der Computer-Branche. Es gilt als Teil der unternehmerischen Strategie Jobs‘, die Exklusivität der Marke und ihrer Produkte zu erhalten. Vor allem Apples technologische Struktur steht dabei in der Kritik. Die Geräte sind mit fremden Produkten in der Regel nicht oder nur nach komplexer Einstellung kompatibel, sodass zum Beispiel Hardwareproduzenten es schwer haben, für Apple zu produzieren. In Bezug auf Software hat Jobs seine Politik zwar gelockert, aber die jüngsten Streitigkeiten mit dem Adobe-Konzern haben gezeigt, dass Apple selbst einer so verbreiteten Technologie wie dem Flash-Player seine Betriebssysteme nicht öffnen muss, um am Markt konkurrenzfähig zu bleiben.</p>
<p>Effekte der <em>Führung</em> in Verbindung mit Apple-Produkten gibt es auf der Produzentenseite folglich nur sehr selektiv, wobei die Selektionskriterien nicht immer klar sind. Häufig scheint es sich um persönliche Animositäten Jobs‘ zu handeln, an anderer Stelle wieder um ein Kleinhalten potentieller zukünftiger Konkurrenten. In größerem Ausmaß lassen sich Führungseffekte daher in Bezug auf Nachahmer feststellen. Insbesondere das iPhone hat einen Konkurrenz-Markt für vielseitige und benutzerfreundliche Smartphones nach sich gezogen. Auch für das iPad deutet sich derzeit eine ähnliche Entwicklung an. Bemerkenswert ist dies insbesondere deshalb, weil es vorab keinerlei Nachfrage nach einem neuen Tablet-Computer gab. Einige Modelle waren während der 1990er Jahre am Markt sogar gescheitert. Jobs führt also ein Produkt ein, das eigentlich niemand nachfragen sollte – und findet trotzdem Absatz.</p>
<p>Mit dem iPhone, bei welchem auch die Bewegung hin zu immer kleiner werdenden Mobiltelefonen ignoriert und auf ein großes Display gesetzt wird, zeichnet sich auch ein Trend ab, der zu einer größeren Produktivität des gesamten sozioökonomischen Lebens beiträgt: Die Expansion des mobilen Internets. Als in großer Zahl Empfangsgeräte in das Netzwerk einströmten, mussten die Anbieter von Internetplattformen und Netzzugängen reagieren. Die Seiten-Betreiber hatten neue Arbeit in der Umprogrammierung ihrer Seiten und dem zur Verfügung stellen von „Apps“. Die Netzbetreiber hatten einen Anreiz, ihre Infrastruktur möglichst schnell zu mehr Leistungsfähigkeit auszubauen. So regte Steve Jobs mit einem neuen Mobiltelefon eine ganze Industrie zu neuem Wachstum an. Walt Rostow würde hier von einem Führungssektorkomplex sprechen und tatsächlich geht dieses Konzept auf die Ideen Schumpeters zurück.</p>
<h2>Jobs Einfachheit.</h2>
<p>Ein weiterer Aspekt ist die Einfachheit in der Bedienung. Jobs legt alle Apple-Produkte auf Unkompliziertheit aus – und dies, obwohl Apple-Computer bis vor wenigen Jahren meist geschäftlich genutzt wurden. Als Apple seinen Marktanteil vergrößern konnte und sich durch die Verfügbarkeit neuer, mit anderen Produkten kompatibler Software Netzwerkeffekte einstellen, müssen auch andere Anbieter reagieren und die Bedienbarkeit ihrer Programme vereinfachen. Diese hatten zuvor eher komplexere Systeme geschaffen. Hier folgte Apple als einziger Anbieter einer Nachfrage der Konsumenten.</p>
<p>Jobs verliert in der Zeit zwischen seiner Apple-Tätigkeit jedoch nicht seine Eigenschaft als Schumpeter’scher Entrepreneur. Er gründet die Computerfirma NeXT, die später die Basis für das Apple Betriebssystem OS X liefern wird. Außerdem kauft Jobs eine GrafikAbteilung von George Lucas‘ Lucasfilm Graphics Groups und gründet die Pixar Animation Studios. Zunächst werden nur Kurzfilme, zum Beispiel zu Werbezwecken, produziert. 1995 erscheint in Zusammenarbeit mit Disney die „Toy Story“, der erste vollständige Animationsfilm. Und Steve Jobs, der wohl schon vier Jahre nach der Gründung von Apple Computer Millionär geworden war, wird zum Milliardär. So scheint auch dieser Satz Schumpeters charakteristisch für einen Mann zu sein, den er niemals kennengelernt hatte: <em>„Er schafft rastlos, weil er nicht anders kann, er lebt nicht dazu, um sich des Erworbenen genießend zu erfreuen.“ </em></p>
<h2><em>Jobs Wille.<br />
</em></h2>
<p>Es mag zu weit gehen, Steve Jobs zu unterstellen, er wolle weder reich werden noch sich an seinem Reichtum erfreuen. Doch tatsächlich hat er sich seit seiner Rückkehr zu Apple jeweils nur einen US-Dollar Lohn pro Jahr zahlen lassen. Dafür bekam er, der wie erwähnt längst Milliardär ist, allerdings Aktienoptionen und ein Flugzeug von seinem Unternehmen – und natürlich Spesenerstattungen.</p>
<p>Steve Jobs Charakterzüge ohne gezielte Befragung feststellen zu wollen gestaltet sich schwierig. Dennoch können auf der Basis von Schumpeters Modell des Entrepreneurs einige Annahmen über die tieferen Beweggründe seines Handelns getroffen werden:</p>
<p><em>„Da ist zunächst der Traum und der Wille, ein privates Reich zu gründen”. </em>Eben dieses ist Steve Jobs gelungen. Als CEO von Apple ist er in der Lage, strategische Entscheidungen für das Unternehmen annähernd allein zu treffen. Nachdem ihm „sein Reich“ 1985 zwischenzeitlich abhanden gekommen war, gründete er mit NeXT und Pixar direkt zwei neue und führte sie zu ähnlichem Erfolg. Nachdem er Apple wieder übernommen hatte, gilt der Konzern als fixiert auf seine Person – so sehr, dass der Markenname Apple mit 11 Milliarden U.S.-Dollar im Vergleich zu anderen Marken wenig wert ist.</p>
<p><em>„Da ist sodann der Siegerwille. Kämpfenwollen einerseits, Erfolghabenwollen des Erfolges als solchen wegen andrerseits.“ </em>Steve Jobs hat gesiegt. Spätestens 1996, als Apple Inc. ihn in das von der gewaltigen Konkurrenz am Markt stark geschwächte Unternehmen zurückholte und ihm zunächst beratende, dann die leitende Tätigkeit gab. Und dann war es gerade die letzte von Schumpeters zentralen Eigenschaften des Unternehmers, der Apple wieder attraktiv machte: <em>„Freude am Gestalten endlich ist eine dritte solche Motivfamilie“. </em>Das Design machte die Produkte des Konzerns zu Trendobjekten. So steht beim Kauf nicht nur die Funktionalität im Vordergrund, sondern auch die Gestaltung des Artikels und die Attraktivität der Marke.</p>
<p>Schumpeter fordert von seinem Unternehmertypus jedoch viel. Nur die tatsächliche unternehmerische Aktivität zählt, um ein solcher zu sein, <em>„weshalb der den Charakter verliert, wenn er die geschaffene Unternehmung dann kreislaufmäßig weiterbetreibt“. </em>Diesen Charakter hat Jobs bis heute wohl niemals verloren. Eine dauerhafte Untätigkeit, ein Verharren in der funktionierenden Produktlinie lässt sich nicht feststellen.</p>
<p>So scheint es gerade einer wie Steve Jobs zu sein, von dem Joseph Schumpeter zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts gesprochen hatte. Die Bewertung dieser Tätigkeit gestaltet sich jedoch schwierig. Gerade die quasi-monopolistischen Bestrebungen des Unternehmens sind mit Blick auf die Gesamtwirtschaft durchaus kritisch zu sehen, ebenso wie es die totale Fokussierung des Unternehmens auf die Figur Steve Jobs ist. So leicht wird es keinem anderen Entrepreneur gelingen, später einmal an Jobs Stelle zu treten.</p>
<h2>Literatur:</h2>
<p>Schumpeter, Joseph A., <em>Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung. Eine Untersuchung über Unternehmergewinn, Kapital, Kredit, Zins und den Konjunkturzyklus</em>, Zweite Aufl. Berlin 1926, S. 99-139.</p>
<p>Observer.guardian.co.uk: „<a title="Observer" href="http://www.guardian.co.uk/media/2006/jan/29/citynews.apple" target="_blank"><em>The non-stop revolutionary</em></a>“ vom 29. Januar 2006.</p>
<p>Welt.de: „<a title="WELT.de" href="http://www.welt.de/print-wams/article140717/Der_Mann_der_die_Welt_neu_erfand.html" target="_blank"><em>Der Mann, der die Welt neu erfand</em></a>“ vom 9. April 2006.</p>
<p>Capital.de: „<a title="Capital.de" href="http://www.capital.de/unternehmen/100008049.html" target="_blank"><em>His Steveness</em></a>“ vom 26. Oktober 2007.</p>
<p>Welt.de: „<a title="WELT.de" href="http://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article2419788/Steve-Jobs-Superheld-der-Generation-iPod.html" target="_blank"><em>Steve Jobs – Superheld der Generation iPod</em></a>“ vom 9. September 2008.</p>
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		<item>
		<title>Loveparade. Was gelernt.</title>
		<link>http://blog.isabellprophet.net/2010/loveparade-was-gelernt-duisburg-journalisten-berichterstattung.html</link>
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		<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 19:52:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein tolles Gespräch zwischen Lina Timm (Lübecker Nachrichten), Anna Lampert (Rhein-Zeitung) und mir (Cellesche Zeitung) zur Tragödie bei der Loveparade in Duisburg. Dreimal Nachwuchs hat heute viel gelernt. . Luisante Warum müssen denn immer Augenzeugen vor die Kameras gezerrt werden?! Es reicht doch, wenn die Moderatoren erzählen, was war. . Izyy @Luisante  Hm. Hast du [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein tolles Gespräch zwischen Lina Timm (<a href="www.ln-online.de/" target="_blank">Lübecker Nachrichten</a>), Anna Lampert (<a href="http://http://www.rhein-zeitung.de/" target="_blank">Rhein-Zeitung</a>) und mir (<a href="http://www.cellesche-zeitung.de/" target="_blank">Cellesche Zeitung</a>) zur Tragödie bei der Loveparade in Duisburg.</p>
<p>Dreimal Nachwuchs hat heute viel gelernt.<br />
<span id="more-722"></span><br />
.</p>
<blockquote><p><strong><a href="http://twitter.com/Luisante">Luisante</a></strong></p>
<p>Warum müssen denn immer Augenzeugen vor die Kameras gezerrt werden?! Es reicht doch, wenn die Moderatoren erzählen, was war.</p></blockquote>
<p>.</p>
<blockquote><p><strong><a href="http://twitter.com/Izyy">Izyy</a></strong></p>
<p>@Luisante  Hm. Hast du jemals den Auftrag bekommen &#8220;beschreib einfach, was war&#8221;?  Ich glaub, die TV&#8217;ler haben die gleichen Aufgaben wie wir&#8230;</p></blockquote>
<p>.</p>
<blockquote><p><strong><a href="http://twitter.com/Luisante">Luisante</a></strong></p>
<p>@Izyy Mag sein. Finde es trotzdem falsch.</p>
<p>Genauso wie die Bilder von Toten bei n-tv gerade.</p></blockquote>
<p>.</p>
<blockquote><p><strong><a href="http://twitter.com/Izyy">Izyy</a></strong></p>
<p>Bilder von Toten bei #ntv? Mault da nicht der Presserat?</p>
<p>Sollte er jedenfalls. @Luisante</p></blockquote>
<p>.</p>
<blockquote><p><strong><a href="http://twitter.com/RZ_Lampert">RZ_Lampert</a></strong></p>
<p>@Izyy @Luisante Die Leser/Zuschauer/User/Hörer wollen es eben so.  #AugenzeugenVorDieCam</p></blockquote>
<p>.</p>
<blockquote><p><strong><a href="http://twitter.com/Luisante">Luisante</a></strong></p>
<p>@RZ_Lampert Wer sagt denn, dass die das wollen?</p>
<p>Es wird wohl keiner da anrufen und  fragen, wo die Augenzeugen bleiben, wenn keiner gezeigt würde.</p></blockquote>
<p>.</p>
<blockquote><p><strong><a href="http://twitter.com/Izyy">Izyy</a></strong></p>
<p>@Luisante aber das ist die allgemeine Nachfrage. Oder das, was wir dafür halten.</p>
<p>Wir haben es ja alle so gelernt, oder nicht?</p></blockquote>
<p>.</p>
<blockquote><p><strong><a href="http://twitter.com/RZ_Lampert">RZ_Lampert</a></strong></p>
<p>@Luisante Aber würdens alle machen, wenn Leser/Zuschauer/User mit Beschreibungen zufrieden wären? #Journalistenzwickmühle</p></blockquote>
<p>.</p>
<blockquote><p><strong><a href="http://twitter.com/Luisante">Luisante</a></strong></p>
<p>@Izyy Was wir dafür halten. Richtig.</p>
<p>Haben wir die Leser/Zuschauer denn mal gefragt?</p></blockquote>
<p>.</p>
<blockquote><p><strong><a href="http://twitter.com/Izyy">Izyy</a></strong></p>
<p>@RZ_Lampert Das ist die Frage. Interessiert es die Leser, wie viel Mühe wir uns machen?</p>
<p>Sind Zitate besser als Features?</p>
<p>Hm.</p></blockquote>
<p>.</p>
<blockquote><p><strong><a href="http://twitter.com/Izyy">Izyy</a></strong></p>
<p>@Luisante Frage ich mich auch gerade.</p>
<p>Eigener Zweifel an Aussagen und Abscheu gg Berichterstattung sagen: Nein.</p>
<p>Wir machen was falsch.</p></blockquote>
<p>.</p>
<blockquote><p><strong><a href="http://twitter.com/RZ_Lampert">RZ_Lampert</a></strong></p>
<p>@Izyy Ob wir das je raus finden?</p>
<p>Ich glaube, der Mensch ist zu voyeuristisch und neugierig, als dass er das nicht sehen wollen würde.</p></blockquote>
<p>.</p>
<blockquote><p><strong><a href="http://twitter.com/Luisante">Luisante</a></strong></p>
<p>@Izyy Und nur weil man es so lernt, muss es doch nicht heißen, dass wir es  immer so weiter machen. Bild-Praktiken haben jetzt alle. Toll.</p></blockquote>
<p>.</p>
<blockquote><p><strong><a href="http://twitter.com/Izyy">Izyy</a></strong></p>
<p>@RZ_Lampert glaub auch. Sonst würden wir es ja auch nicht anschauen. Aber Zitate sind</p>
<p>33% Wichtigtuer</p>
<p>33% Nutznießer</p>
<p>33% Politiker</p>
<p>1% Wahrheit</p></blockquote>
<p>.</p>
<blockquote><p><strong><a href="http://twitter.com/Luisante">Luisante</a></strong></p>
<p>Die Bild zeigt Bilder von Toten.</p>
<p>Lasst uns was dagegen tun! Beschweren kann sich JEDER: <a title="Beschwerdeformular" href="http://www.presserat.info/inhalt/beschwerde/beschwerdeformular.html" target="_blank">[PRESSERAT]</a></p></blockquote>
<p>.</p>
<blockquote><p><strong><a href="http://twitter.com/Izyy">Izyy</a></strong></p>
<p>&#8220;Ich habe geholfen&#8221; &#8220;Ich habe gewarnt&#8221;</p>
<p>&#8211;&gt; Es kotzt mich an.</p></blockquote>
<p>.</p>
<blockquote><p><strong><a href="http://twitter.com/Luisante">Luisante</a></strong></p>
<p>@Izyy Etwa 50% meiner Timeline beschwert sich über die Berichterstattung.  Diese Sensationsgeilheit kann es nicht sein, was die Leute wollen.</p></blockquote>
<p>.</p>
<blockquote><p><strong><a href="http://twitter.com/Izyy">Izyy</a></strong></p>
<div><a id="status_star_19447641790" title="Diesen Tweet als Favorit markieren"> </a></div>
<p>Fazit: Jeder der Augenzeugen ist als einziger ruhig geblieben und hat geholfen. Und hatte ne Stunde vorher schon gewarnt.</p></blockquote>
<p>.</p>
<h3>Toll zusammengefasst vom LN-Redakteur Bastian Modrow:</h3>
<blockquote><p><strong><a href="http://twitter.com/Schreibspecht">Schreibspecht</a></strong></p>
<p>n-tv zerrt  sichtlich traumatisierte Leute live vor die Kamera.</p>
<p>Das hat mit  Nachrichten-TV nichts mehr zu tun.</p>
<p>Pfui!</p></blockquote>
<p>.</p>
<blockquote><p><strong><a href="http://twitter.com/Schreibspecht">Schreibspecht</a></strong></p>
<p>Manchmal schäme ich mich für meinen Berufsstand.</p></blockquote>
<p>.</p>
<h3>Die Anderen:</h3>
<blockquote><p><strong><a href="http://twitter.com/MichaelKroker">MichaelKroker</a></strong></p>
<div><a id="status_star_19444611726" title="Diesen Tweet als Favorit markieren"> </a></div>
<p>RT&#8217;d that earlier as well -&gt; RT @sascha_p: <a rel="nofollow" href="http://twitpic.com/28a4vk" target="_blank">http://twitpic.com/28a4vk</a></p>
<p>Update: It seems that this picture was taken WAY BEFORE the mass panic!</p></blockquote>
<p>.</p>
<blockquote><p><strong><a href="http://twitter.com/weltkompakt">weltkompakt</a></strong></p>
<div><a id="status_star_19445906424" title="Diesen Tweet als Favorit markieren"> </a></div>
<p>ok. die schuldigen sind hier ja auch schon gefunden. ganz schnell. ganz toll. glückwunsch!</p></blockquote>
<p>.</p>
<blockquote><p><strong><a href="http://twitter.com/DWDL">DWDL</a></strong></p>
<div><a id="status_star_19446072302" title="Diesen Tweet als Favorit markieren"> </a></div>
<p>Interessant: Das ZDF bedient  sich Fotos und Videos aus dem Web &#8211; anonymisiert aber die Gesichter und  verzichtet auf zu explizite Darstellung</p></blockquote>
<p>Mehr dazu auch im <a title="blog.rhein-zeitung.de" href="http://blog.rhein-zeitung.de/?p=10106" target="_blank">Blog </a>von Anna Lampert.</p>
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