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	<title>Südnorddeutsche. &#187; Themen</title>
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		<title>Von Winsern und Zypressen.</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 03:35:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sie können sie bald nicht mehr hören, meine Kollegen, meine Frage aller Fragen: Sind es nun Winser oder Winsener? Berger oder Bergener? Höfer, Höferer, Höferaner? Hermansbürger? Eschedeaner? Ich habe die Winsener und Bergener lange und tapfer durchgehalten, meine Kollegen haben das lange und tapfer und immer wieder korrigiert. Hochdeutsch und korrekt sei es ja durchaus, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie können sie bald nicht mehr hören, meine Kollegen, meine Frage aller Fragen: Sind es nun Winser oder Winsener? Berger oder Bergener? Höfer, Höferer, Höferaner? Hermansbürger? Eschedeaner?</p>
<p>Ich habe die Winsener und Bergener lange und tapfer durchgehalten, meine Kollegen haben das lange und tapfer und immer wieder korrigiert. Hochdeutsch und korrekt sei es ja durchaus, aber trotzdem rede kein Mensch so und in die Zeitung gehöre das auch nicht.</p>
<p>Nun habe ich mal nachgefragt, in Winsen, am Wochenende beim Kartoffelmarkt. Und siehe da, meine Winsener nennen sich tatsächlich viel lieber Winser. Na gut, sagt sich die engagierte Volontärin, und wird Ihnen die überschüssigen Buchstaben künftig ersparen. Ist ja so auch viel ökonomischer. Nur für die anderen Orte und Gemeinden im Landkreis muss ich das noch klären. Ausschließen kann ich schon einmal die Flotwedelnden, Lohheiden, Bröckelnden und Schwachhausenden.</p>
<p>Bleibt abzuwarten, ob in meiner Zeit als Politik-Volontärin auf Zypern alles ruhig bleibt. Wenn nicht, versprochen, werde ich mit den Auswärtigen Amt mal ein ernstes Wort über die Empfehlungen zu anderen Ländern sprechen. Ich bin ganz klar dafür, die Damen der Insel nicht länger mit dem unschönen Wort &#8220;Zypriotinnen&#8221; zu quälen, moderner sagt man &#8220;Zyprerrinnen&#8221;, auch nicht besser. Sprechen Sie das mal laut aus! Viel hübscher: Zypressen.</p>
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		<title>Kryptisch.</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Dec 2011 17:33:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
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		<description><![CDATA[Wahrscheinlich kämen mir in jedem Beruf diese spätabendlichen Eingebungen, die am nächsten Tag unbedingt verarbeitet werden müssen. Insofern habe ich es gut getroffen. Früher saß ich meist irgendwann am frühen Nachmittag am Schreibtisch und dachte mir, ach&#8230; da war doch noch was? Ja, irgendwas war da. Auf Nimmerwiedersehen war der schlaue Gedanke entschwunden; sah ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wahrscheinlich kämen mir in jedem Beruf diese spätabendlichen Eingebungen, die am nächsten Tag unbedingt verarbeitet werden müssen. Insofern habe ich es gut getroffen.</p>
<p>Früher saß ich meist irgendwann am frühen Nachmittag am Schreibtisch und dachte mir, ach&#8230; da war doch noch was? Ja, irgendwas war da. Auf Nimmerwiedersehen war der schlaue Gedanke entschwunden; sah ich ihn doch eines Tages wieder, dann fiel mir zu Ostern die nette Weihnachtsgeschichte ein.</p>
<p>Bisschen spät.</p>
<p>Also, neue Strategie: Erinnerungsmails. Die schicke ich mir vom Handy an den Arbeitsrechner. Keine Idee geht mehr verloren, perfekt! Und wenn ich morgens in mein Büro komme und eine Mail von mir an mich sehe, ich weiß sofort: Ganz wichtige Sache. Da reicht schon ein für Außenstehende kryptisches Stichwort, mein Gehirn kramt den Gedankengang wieder hervor.</p>
<p>Also, das zumindest war der Plan.</p>
<p>Meistens finde ich irgendwann raus, was ich mir mit der sehr sehr sehr wichtigen Notiz sagen wollte. Sie kennen das bestimmt, erst: totale Leere im Kopf. Und wenn Sie dann an etwas ganz anderes denken – genau. Da ist er wieder. Allerdings fahndet mein Unterbewusstsein jetzt schon seit vier Wochen nach einer besonders wichtigen Mail.</p>
<p>______________</p>
<p><strong>Von:</strong> Isabell Prophet mobil<strong><br />
</strong><strong>An:</strong> Prophet, Isabell<br />
<strong>Betreff:</strong> Laub</p>
<p>&#8230;</p>
<p>______________</p>
<p>&nbsp;</p>
<pre><span class="Apple-style-span" style="font-family: Georgia, 'Times New Roman', 'Bitstream Charter', Times, serif; font-size: 13px; line-height: 19px; white-space: normal;">Aber wenn ich so rausgucke... ich denke, das hat sich wohl erledigt.</span></pre>
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		<title>Maisdiebe.</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Nov 2011 03:33:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In auffällig unauffällig verrenkter James-Bond-Manier schlich neulich ein junger Mann um sein Auto herum. Er stand an einer Kreuzung hinter Altenhagen, vor sich ein Maisfeld, an seinem roten Golf ein Hannoveraner Kennzeichen. Er ging streng nach der wen-ich-nicht-seh-der-sieht-mich-nicht-Methode vor, ignorierte alles um sich herum &#8211; so auch mich auf dem Weg direkt hinter ihm &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In auffällig unauffällig verrenkter James-Bond-Manier schlich neulich ein junger Mann um sein Auto herum. Er stand an einer Kreuzung hinter Altenhagen, vor sich ein Maisfeld, an seinem roten Golf ein Hannoveraner Kennzeichen. Er ging streng nach der wen-ich-nicht-seh-der-sieht-mich-nicht-Methode vor, ignorierte alles um sich herum &#8211; so auch mich auf dem Weg direkt hinter ihm &#8211; und lugte vorsichtig am Maisfeld vorbei auf die Straße vor sich. Dann nahm er Anlauf, sprang über einen Wassergraben, ab ins Maisfeld. Und klaute Mais!</p>
<p>Und, dreihundert Meter weiter, was sah ich? Ein Uelzener! Und der klaute auch Mais! Liebe Hannoveraner, liebe Uelzener, ja, wir haben hier eine fantastische Landwirtschaft. Das wissen wir. Das kann man aber auch anders zum Ausdruck bringen. Würden Sie Ihren Mais bitte von nun an im Supermarkt klauen? Vorzugsweise in Ihrer Heimat, danke.</p>
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		<title>Pflaumenkuchen.</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Aug 2011 23:45:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Celle]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Mittagspause]]></category>
		<category><![CDATA[Rauchen]]></category>
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		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich mag meine Mittagspause. Ich verbringe sie mit mir selbst auf einer Parkbank und beobachte Menschen. Vorzugsweise Touristen, in Celle bietet sich das irgendwie an. Manchmal rede ich auch mit ihnen; was täte ich lieber, als Ratschläge zu verteilen? Man sieht es mir wohl mittlerweile an, das leicht Klugscheißerische. So kam es gestern, dass ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich mag meine Mittagspause. Ich verbringe sie mit mir selbst auf einer Parkbank und beobachte Menschen. Vorzugsweise Touristen, in Celle bietet sich das irgendwie an. Manchmal rede ich auch mit ihnen; was täte ich lieber, als Ratschläge zu verteilen? Man sieht es mir wohl mittlerweile an, das leicht Klugscheißerische.</p>
<p>So kam es gestern, dass ich vor der Stadtkirche saß, die (Achtung, Insider-Schmunzler) <em>Sichtachse</em> zum Schloss auf mich wirken ließ, ein Fischbrötchen futterte, dabei liebevoll die Sauce auf meiner Jeans verteilte. Eine nicht ganz jungebliebene und auch sonst alles andere als rüstige Dame setzte sich zu mir. Sah mich an; Ich sah sie an.</p>
<p>Das war der Fehler.</p>
<p><em>Gibt es hier gar keine Cafés?</em> Ich hätte die Klappe halten sollen. Deutliches Warnsignal: Elf und elfeinhalb Meter entfernt &#8211; jeweils ein Café. Ich hätte die Klappe halten sollen. Hab ich natürlich nicht, ich erklärte ihr den Weg zu den nächsten Cafés &#8211; war ja nicht schwer, lagen schließlich auf der anderen Seite der Sichtachse &#8211; und dann noch den zum angeblich besten Café der Stadt. Pflaumenkuchen wollte sie.</p>
<p><em>Gibt es hier soetwas gar nicht?</em> Pflaumenkuchen gab es gegenüber nicht, elf Meter entfernt nicht, elfeinhalb Meter entfernt nicht. Wie das denn sein kann? Ich habe wirklich keine Ahnung, ob es hier soetwas gar nicht gibt und es ist mir auch wirklich ziemlich egal. Schwanger konnte sie nicht sein, zumindest hoffte ich das. Aber für Pflaumenkuchen mögen Rentner auch ihre ganz eigenen Beweggründe haben, man verzeihe mir die Bilder, die diese Andeutung erzeugt. Das angeblich beste Café der Stadt jedenfalls, das würde sie ja wohl nicht schaffen, mit ihrem Knie und so und ich widmete mich wieder meinem Jeansfischsaucenmodedesign aber das war ihr auch wirklich ziemlich egal. Das es soetwas in Celle nicht gab? Und das war ja alles viel zu weitläufig hier. Zu anstrengend. Darauf erst einmal eine rauchen, ob mich das störe?</p>
<p>Glaubt ihr wirklich, das hat sie gefragt?</p>
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		<title>Meine Schulform war die beste!</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jun 2011 19:36:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Grundschule]]></category>
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		<description><![CDATA[In meinem Klassenraum in der Grundschule gab es eine Spielecke. Pädagogisch war das damals ungefähr das geilste. In dieser Ecke habe ich das 1 mal 13 gelernt und das konnte ich verdammt gut. Ich habe einen Tennisball hochgeworfen und ihn wieder aufgefangen und mir vorgestellt, ich sei eine Prinzessin (warum habe ich einen Tennisball mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In meinem Klassenraum in der Grundschule gab es eine Spielecke. Pädagogisch war das damals ungefähr das geilste. In dieser Ecke habe ich das 1 mal 13 gelernt und das konnte ich verdammt gut. Ich habe einen Tennisball hochgeworfen und ihn wieder aufgefangen und mir vorgestellt, ich sei eine Prinzessin (warum habe ich einen Tennisball mit Prinzessinnen assoziiert?). Übrigens war ich total scheiße in der Grundschule. Außer in Sachkunde. Das Fach führten die Politiker ein, als ich in der Dritten war. Danach schafften sie es wieder ab. Verdammt.<span id="more-795"></span></p>
<p>War aber egal, es war die Zeit der Orientierungsstufe, etwas, das heute weder Jüngeren noch Älteren etwas sagt. Damals lief das so: Jeder ging da nach der vierten Klasse da hin, zwei Jahre lang. In der Fünften haben die Lehrer uns in Mathe (örks), Englisch (joa) und Deutsch (omfg) bewertet. In der Sechsten lernten wir in diesen Fächern bei Lehrern von jener Schulform, zu der die Pädagogen der Orientierungsstufe uns später gern schicken wollten. A-, B- und C-Kurse nannte man das. Zur Halbzeit haben sie die Einordnung korrigiert oder es bleiben lassen.</p>
<p>Heute würde ich das Gremium als Rating-Agentur für Schulleistungen in  Streberfächern verunglimpfen, aber das ganze Konzept gibt&#8217;s  schon seit Jahren nicht mehr.</p>
<p>Bei mir lief&#8217;s weiterhin örks, joa und omfg, aber dass ich mich in diesen drei Fächern ein klein wenig anstrengen sollte, sah ich ein. Es reichte nach der Sechsten fürs Gymnasium und nach der Dreizehnten für VWL und Wirtschaftsrecht (joa, örks) und Journalismus (omfg). Spielecken gab es auf dem Gymnasium nicht mehr, dafür gab es Nachmittage. Zwar nicht mehr fünf sondern drei, aber wir hatten ja auch noch das Wochenende. Wir machten Hausaufgaben oder eben nicht. Am nächsten Tag schimpfte uns der Lehrer nicht aus oder eben doch. Niemandem fiel es damals ein, jeden Tag für die Schule zu lernen. Total abwegig, heute: unökonomisch, weil beim Lernen der Grenznutzen sinkt, kurz &#8211; Bullshit.</p>
<p>Als ich in der Siebten war, verließ uns ein Schüler. Einer von dreißig. In der Achten ging noch einer. Einer von neunundzwanzig. Ich glaube, das wars. Irgendwann zog noch einer weg, aber der zählt nicht. Der Punkt ist: Meine Schulform war die beste.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Heute läuft das anders. Dazu dieser <a title="Liebe Marie" href="http://www.zeit.de/2011/22/DOS-G8" target="_blank">Text</a> von Henning Sußebach bei ZEIT ONLINE. Lest ihn, es lohnt sich.</p>
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		</item>
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		<title>Schatz, es wird später&#8230; viel später.</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Dec 2010 17:29:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>

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		<description><![CDATA[dachte sich wohl so mancher Reisende, als er diese schöne Anzeige der Deutschen Bahn sah. Autsch.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://ow.ly/i/6Jbj" target="_blank"><img src="http://static.ow.ly/photos/normal/6Jbj.jpg" alt="Owly Images" /></a></p>
<p>dachte sich wohl so mancher Reisende, als er diese schöne Anzeige der Deutschen Bahn sah.</p>
<p>Autsch.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Dinge, die man so lieber nicht schreiben sollte.</title>
		<link>http://blog.isabellprophet.net/2010/oecd-thomas-liebig-labour-market-integration-immigrants-germany.html</link>
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		<pubDate>Sun, 26 Dec 2010 16:45:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ökonomie]]></category>
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		<description><![CDATA[Einer aus dieser Kategorie. Gefunden in einer OECD Studie von Thomas Liebig. The low educational attainment of the second generation seems to be at least partly attributable to structural features in the German education system, such as the early streaming which puts migrants’ children in a lower track. Aber lieber Herr Liebig, ganz so ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einer aus dieser Kategorie. Gefunden in einer OECD Studie von Thomas Liebig.<br />
<span id="more-781"></span></p>
<blockquote><p>The low educational attainment of the second generation seems to be at least partly attributable to structural features in the German education system, such as the early streaming which puts migrants’ children in a lower track.</p></blockquote>
<p>Aber lieber Herr Liebig, ganz so ist es ja nun wirklich nicht. Kinder von Einwanderern werden nicht automatisch auf die Hauptschule geschickt, wenn sie zehn oder zwölf Jahre alt sind. Kinder von Einwanderern lernen, wenn sie noch ganz klein sind, die deutsche Sprache nicht richtig und dann sind sie leider nicht in der Lage, in der Schule mitzuhalten.</p>
<p>Und deshalb klappt das dann mit dem Gymnasium nicht. Nicht bei allen. Bei einigen aber schon.</p>
<address> </address>
<address>Liebig, Thomas (2007): “The Labour Market Integration of Immigrants in Germany”, OECD Social, Employment and Migration Working Papers, No. 47, OECD Publishing. doi: 10.1787/238411133860</address>
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		</item>
		<item>
		<title>Aggroline.</title>
		<link>http://blog.isabellprophet.net/2010/pendeln-braunschweig-celle-lkw.html</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Nov 2010 21:01:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich muss gestehen, so ein wenig unjournalistisch ist das ja schon. Man könnte auch ganz ehrlich sagen: Eigentlich ist das ja schlicht weg falsch. Aggroliner. Ach, so nennt sich doch keiner. Vielleicht habe ich diesen Titel ja nur gewählt, weil ich selbst die Aggrolinerin war? Also morgens, so um halb elf rum, wenn gute Journalisten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich muss gestehen, so ein wenig unjournalistisch ist das ja schon. Man könnte auch ganz ehrlich sagen: Eigentlich ist das ja schlicht weg falsch. Aggroliner. Ach, so nennt sich doch keiner.</p>
<p><span id="more-776"></span>Vielleicht habe ich diesen Titel ja nur gewählt, weil ich selbst die Aggrolinerin war? Also morgens, so um halb elf rum, wenn gute Journalisten gerade erst vom Bett auf die Landstraße gefallen sind &#8211; also auf halber Strecke sind, das muss ja mal gesagt werden &#8211; da kann man nicht 65 fahren.</p>
<p>Dem guten Mann war das egal. War bestimmt sein Job, versteh ich ja auch. Aber mit 65 über die Landstraße? Muss das denn sein? Also nein&#8230; Irgendwie entspannt war es ja auch, aber 15 Minuten hinter einem &#8220;Agroliner&#8221;? Ja nein, da fühlt man sich irgendwann einfach genau: So.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Von Blinkern und Blitzern.</title>
		<link>http://blog.isabellprophet.net/2010/blitzer-celle-braunschweig.html</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Nov 2010 21:01:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Auto]]></category>
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		<description><![CDATA[Nein, es ist nicht alles schlecht. Also zumindest nicht immer. Es gibt sie auch noch, diese echt netten Menschen, die mit der Lichthupe ein kleines Feuerwerk entfachen und einen entrückt und verwirrt zurücklassen. Was war denn nur passiert? Mein Licht kaputt? Aber nein, die vergangene Nacht, da ging es doch noch! Also was? Was denn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, es ist nicht alles schlecht. Also zumindest nicht immer. Es gibt sie auch noch, diese echt netten Menschen, die mit der Lichthupe ein kleines Feuerwerk entfachen und einen entrückt und verwirrt zurücklassen. Was war denn nur passiert? Mein Licht kaputt? Aber nein, die vergangene Nacht, da ging es doch noch! Also was? Was denn nur? Mache ich etwas falsch? Ich konnte es mir nicht erklären. Vielleicht war es ein Freund? Hätte ich zurückblinkern sollen? Nein, also Menschen mit solchen Autos kenne ich nicht. Also was war denn nur? Mein Weg war nicht unbedingt mit Erklärungen gepflastert.</p>
<p><span id="more-772"></span>Fast hätte es ein letztes Aufblitzen gegeben, wie ein Nachhall an einem stillen Morgen. Aber als ich das kleine schwarze Auto am Wegesrand stehen sah, traf auch mich endlich die Erkenntnis. Ein Blitzer. Achso&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Geisteskranke, ich hatte es ja erwähnt&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Nov 2010 19:14:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die ersten Verrückten konnten ja nicht lange auf sich warten lassen. An dieser Stelle noch einmal danke an den Hannoveraner, der mich mit Hupe und Lichtgewitter bedrängelt hat. Der LKW-Fahrer vor mir, der ja nun wirklich schneller um die enge Kurve hätte fahren müssen, unmöglich sowas, ist wahrscheinlich immer noch traumatisiert. 50 ist an der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die ersten Verrückten konnten ja nicht lange auf sich warten lassen. An dieser Stelle noch einmal danke an den Hannoveraner, der mich mit Hupe und Lichtgewitter bedrängelt hat. Der LKW-Fahrer vor mir, der ja nun wirklich schneller um die enge Kurve hätte fahren müssen, unmöglich sowas, ist wahrscheinlich immer noch traumatisiert. 50 ist an der Straße danach übrigens, weil vor einigen Jahren ein Mädchen sterben musste. Aber für 10 Minuten hupen, blinken und drängeln gabs bestimmt nen echt guten Grund.</p>
<p>Gute Fahrt.</p>
<p>Vogel.</p>
]]></content:encoded>
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