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	<title>Südnorddeutsche. &#187; Göttingen</title>
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		<title>Kein Alkohol war wohl doch keine Lösung.</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Apr 2010 00:03:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Göttingen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Alkohol]]></category>
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		<category><![CDATA[Hannover]]></category>
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		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;aber sie habens ja immerhin einmal versucht. Ja, ich weiß. Kein Alkohol in Metronom-Zügen, das ist irgendwie nichts Neues mehr. Neu für mich sind aber die  spaßig gemeinten Ortsansagen, die laut Presse-Zentrum potentielle Randalierer beruhigen sollen. Ob das nun funktioniert? Soll mir an dieser Stelle egal sein, bei der WELT wurde genug diskutiert. Bei der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><em>&#8230;aber  sie habens ja immerhin einmal versucht.</em></p>
<p>Ja, ich weiß. Kein <a title="Internetseite zur Kampagne" href="http://www.metronom-alkoholfrei.de/" target="_blank">Alkohol</a> in Metronom-Zügen, das ist irgendwie nichts Neues mehr. Neu<em> </em>für mich sind aber  die  spaßig gemeinten Ortsansagen, die laut Presse-Zentrum potentielle Randalierer beruhigen sollen.</p>
<p><img title="More..." src="http://blog.isabellprophet.net/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /><span id="more-678"></span><br />
Ob das nun  funktioniert? Soll mir an dieser Stelle egal sein, bei der <a title="Bericht bei welt.de" href="http://www.welt.de/reise/article3587236/Metronom-beruhigt-Randalierer-im-Zug-mit-Comedy.html" target="_blank">WELT</a> wurde genug diskutiert. Bei der (nicht der, der anderen) <a title="Audio-Dateien bei der Hildesheimer Allgemeinen" href="http://www.hildesheimer-allgemeine.de/metronom.html" target="_blank">HAZ</a> gibts die Dinger sogar zum Anhören. Was die Hildesheimer Allgemeine Zeitung da jedoch nicht veröffentlicht, sind Werbe-Einspieler für Bier und Schnaps. Die gibt es auf der Strecke Hannover-Göttingen nämlich ebenfalls auf die Ohren.</p>
<p>In Metronom-Zügen, in denen ohnehin weit übers erträgliche Maß hinaus Ansage-Belästigung betrieben wird, ist die Audio-Werbung ein kein schlechtes Geschäftsmodell. Fällt ja schließlich auch nicht weiter ins Gewicht. Und für Alkohol &#8211; na klar! So werden Bedürfnisse geweckt und Sehnsüchte gestärkt. Der metronomfahrende Durchschnittsalkoholiker kann seine Bedürfnisse und Sehnsüchte dann auch direkt befriedigen &#8211; <em>nach </em>der Fahrt. Und woanders, bitte.</p>
<p>Danke.</p>
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		<title>Recht. Ökonomisch. 2: Bürgschaft.</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 18:04:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ökonomie]]></category>
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		<description><![CDATA[Aus ökonomischer Perspektive dienen Rechtsnormen dazu, die wirtschaftlichen Interaktionen verschiedener Individuen (resp. Unternehmen) möglichst komplikationslos zu gestalten. Ziel ist es aus wohlfahrtstheoretischem Blickwinkel, durch effiziente Transaktionen all jene Verträge zu Stande kommen zu lassen, die für alle Beteiligten einen Pareto-optimalen Zustand zur Folge haben. Eines der wichtigsten deutschen Instrumente für die optimale Allokation von Geldmitteln [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus ökonomischer Perspektive dienen Rechtsnormen dazu, die wirtschaftlichen Interaktionen verschiedener Individuen (resp. Unternehmen) möglichst komplikationslos zu gestalten. Ziel ist es aus wohlfahrtstheoretischem Blickwinkel, durch effiziente Transaktionen all jene Verträge zu Stande kommen zu lassen, die für alle Beteiligten einen Pareto-optimalen Zustand zur Folge haben. Eines der wichtigsten deutschen Instrumente für die optimale Allokation von Geldmitteln ist die Bürgschaftserklärung nach § 765 BGB.</p>
<p><span id="more-659"></span></p>
<h2>Wohlfahrtssteigerung.</h2>
<p>Eine Möglichkeit der Pareto-Verbesserung für alle Parteien ist die Gewährung eines Kredits. Ein Kreditgeber gewährt einem Kreditnehmer eine beliebige Summe Geld. Dieser kann sie nutzen und zu einem späteren Zeitpunkt zurückzahlen. Für die Kreditvergabe als Dienstleistung verlangt der Kreditgeber Zinsen und kommt so zu einer Nutzensteigerung. Dem Kreditnehmer wird sein sofortiger Nutzen wertvoller sein als das Warten auf eigene Ersparnisse oder Verdienste, sonst würde er den Kredit nicht aufnehmen. Auch ihm entsteht also ein Nutzengewinn. Verwendet er das Geld aber zum Beispiel für eine Geschäftstätigkeit, aus der er später einen Erlös ziehen kann, der Investitionen und Kreditkosten übersteigt, entsteht ihm ein finanzieller Gewinn. Gesamtgesellschaftlich ergibt sich eine Wohlfahrtssteigerung.</p>
<h2>Wohlfahrtsrisiko.</h2>
<p>Doch hängt nicht nur die allgemeine Wohlfahrtssteigerung vom Erfolg des Unternehmers ab: Auch die Kreditrückzahlung sowie der persönliche Gewinn des Kreditgebers aus den Zinsen würden bei einer ungeschickten Investition ausfallen. Der Erfüllungsanspruch aus § 362 BGB bliebe zwar bestehen, wäre jedoch durch die fehlende Zahlungsfähigkeit des Schuldners nicht mehr durchsetzbar. Die Kosten des Kredits, also die Zinsen, hängen vom Ausfallrisiko für den Kreditgeber ab. Daher sind in Deutschland Kreditsicherheiten nach § 232 Abs. 1 BGB üblich geworden. Der Kreditgeber hat die Möglichkeit, im Falle eines Ausfalls auf die Kreditsicherheit zurückzugreifen, sein Risiko ist also gesunken. Gleichzeitig sinken für den Kreditnehmer die Kosten. Doch nicht jeder Kreditnehmer kann eine solche Sicherheit auch geben. Gute Geschäftsideen würden so aufgrund fehlender Sicherheiten unter Umständen nicht zu Stande kommen. Hier kann nach Absatz 2 ein Bürge einspringen und mit seinem persönlichen Vermögen Gewährleistung für die Schuld anbieten.</p>
<h2>Asymmetrische Information.</h2>
<p>Zur Bewertung des Risikos muss der Kreditgeber zunächst einmal Informationen über die Zuverlässigkeit des Kreditnehmers haben. Die Informationslage ist jedoch asymmetrisch, für den Kreditgeber sind wesentliche Informationen in der Regel schwer zu beschaffen. Vorherige Betrugstaten mögen sich vielleicht aufdecken lassen, spätestens bei Plänen zu einem zukünftigen Betrug – eben am Gläubiger selbst – kann keine Aussage mehr über die Aufrichtigkeit des Schuldners getroffen werden. Die Unsicherheit über verborgene Handlungen resp. opportunistisches Verhalten kann die Risikobewertung eines Risiko-aversen Kreditgebers ineffizient in die Höhe treiben. Der Bürge wird in der Regel jedoch aus dem direkten privaten Umfeld des Kreditnehmers stammen. Er kann daher die Zuverlässigkeit und Aufrichtigkeit des Schuldners besser beurteilen.</p>
<h2>Gute Schuldner.</h2>
<p>Umgekehrt hat der Bürgschaftsvertrag zwischen dem Gläubiger und einer Person aus dem privaten Umfeld auch Effekte auf den Schuldner selbst. Im Geschäft mit der Bank spielt für ihn nur die Frage seines individuellen Nutzens eine Rolle: Lohnt es sich, die Schuld zu begleichen? Unter Abwägung aller ihm bekannten Folgen, zum Beispiel Gerichtsprozess, Strafe oder Offenbarungseid, könnte er trotzdem einen höheren Nutzen erwarten, wenn er das Geld ausgibt und dann versucht, sich der Schuldrückzahlung zu entziehen. Besteht hingegen ein Bürgschaftsvertrag, können emotionale Bindungen zwischen Bürgen und Schuldner Letzterem einen zusätzlichen Anreiz zu ehrlichem &#8211; also vertragstreuem – Verhalten bieten. Dies steht im Gegensatz zum moralischen Risiko bei Versicherungen. Die Wahrscheinlichkeit eines Schadens steigt dabei in der Regel an, weil der Versicherungsnehmer sich risikofreudiger verhält, wenn ein Dritter für einen eventuell entstehenden Schaden aufkommt. Liegt eine emotionale Bindung vor, könnte eher zu risikoaversem Verhalten tendieren.</p>
<p><em>Für den Kreditgeber entfällt somit die Unsicherheit in Bezug auf opportunistisches Verhalten, sie wird vom Bürgen getragen und abgemildert.</em></p>
<h2><em>Sach. Verstand.<br />
</em></h2>
<p>Zur Bewertung des Risikos bei der Kreditvergabe braucht der Geber außerdem Sachverstand. Die Erfolgsaussichten unternehmerischer Projekte können jedoch unter Umständen schwer zu bemessen sein. Fehlen dem (risikoaversen) Kreditgeber besondere Kenntnisse über Märkte, Konsumentenwünsche oder zum Beispiel technische Fragen, kann er unabhängig von der Persönlichkeit des potentiellen Kreditnehmers auch dessen Erfolgsaussichten unterbewerten, die Zinsen also wegen des höheren Ausfallrisikos zu hoch ansetzen. Ökonomisch handelt es sich hier um adverse Selektion, da die Qualität der Investition für den Kreditgeber nicht direkt beobachtbar bzw. beurteilbar ist. Dies mindert die Rentabilität des unternehmerischen Vorhabens oder wirkt sogar abschreckend. Obwohl beide Vertragsparteien durch ein Zustandekommen des Kreditvertrages besser gestellt sein könnten, kommt er im Extremfall also Aufgrund kognitiver Grenzen nicht zu Stande. Auch an dieser Stelle kann ein sachverständiger Bürge einspringen. Der Kreditgeber braucht dann das Ausfallrisiko aus dem geplanten Projekt seines Schuldners nicht mehr korrekt bewerten zu können. Ihm reicht es, wenn der Bürge potentiell zahlungsfähig ist. Die kognitiven Grenzen werden somit umgangen.</p>
<h2>Nicht perfekt aber nützlich.</h2>
<p>Der Bürgschaftsvertrag an sich ist aus ökonomischer Perspektive nur schwach Pareto-Effizient: Das Risiko des Kreditgebers geht auf den Bürgen über. Dieser hat entweder keine Nutzenerhöhung (höchstens durch Altruismus) oder einen geringeren Nutzen, weil er die Forderung gegen den Schuldner selbst eintreiben muss. Der Kreditgeber hat einen höheren Erwartungsnutzen, weil das Risiko des Forderungsausfalls für ihn gemindert ist. Der Kreditnehmer hat einen höheren Nutzen als ohne die Bürgschaft, weil er Kreditkosten spart.</p>
<h2>Risikoverteilung?</h2>
<p>Ökonomisch stellt sich nun jedoch auch die Frage, ob der Bürge überhaupt der geeignete Risikoträger ist. Um diesem die Tragweite seiner Bürgschaftserklärung klar zu machen, verlangt § 766 S. 1 BGB die Schriftform des Bürgschaftsvertrages. Trotzdem könnte man feststellen, dass der Kreditgeber, der Kredite vielleicht regelmäßig geschäftlich vergibt, das Risiko besser und günstiger versichern könnte. Dem stehen jedoch die geringeren Informationskosten des Bürgen gegenüber. Die Gefahr der Wohlfahrtsminderung liegt daher vor allem in einem möglichen begrenzt-rationalen Verhalten des Bürgen. So könnten Kredite für ineffiziente Investitionen vergeben werden, wenn sich der Kreditgebe auf das Urteilsvermögen des Bürgens verlässt.</p>
<p><em>Dennoch ist die Möglichkeit einer Bürgschaft als Kreditsicherungsinstrument wertvoll für das reibungslose Funktionieren von Kapitalinvestitionen. Die optimale Allokation von Geldmitteln ist durch die eventuelle begrenzte Rationalität des Bürgen zwar gefährdet, aber nicht zwingend eingeschränkt.</em></p>
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		<title>Danke. Post.</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Dec 2009 18:31:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Göttingen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Ding. Dong. Aha, mein Paket. Das ging ja schön schnell. Tür aufgemacht, schnell angezogen, der gute Mann kann kommen. So langsam. Jetzt aber. Nein? Dann halt nicht. Dafür fand sich später ein nettes oranges Kärtchen im Postkasten. Und und so wurde ich zur Rentnerin. Man kann es doch mal erwähnen. Dachte ich mir und erklärte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ding. Dong. <em>Aha, mein Paket. Das ging ja schön schnell.</em> Tür aufgemacht, schnell angezogen, der gute Mann kann kommen. So langsam. Jetzt aber. Nein? Dann halt nicht. Dafür fand sich später ein nettes oranges Kärtchen im Postkasten. Und und so wurde ich zur Rentnerin.</p>
<p><span id="more-657"></span><em>Man kann es doch mal erwähnen</em>. Dachte ich mir und erklärte dem Mann hinterm Postschalter, dass ich es besser finde, entweder zu klingeln <em>oder </em>eine Karte einzuwerfen. Oder zu sagen, dass man keinen Bock auf seinen Job hat und daher das Paket nicht ausliefern wird. Das wär okay, hätte ich Amazon.de einfach Bescheid gesagt, die DHL möchte keine Pakete mehr ausliefern, hätten die Bescheid gewusst. Das hab ich natürlich nicht alles gesagt &#8211; aber entweder klingeln oder Karte, das find ich <em>normal</em>.</p>
<p>Er fand das auch normal, konnte mir aber nicht helfen. Dafür aber das extra aufgestellte gelbe Sorgentelefon der Deutschen Post. <em>Am Eingang links, alles klar</em>.</p>
<p>Fehler, ganz klar. Von der Telekom (die sich in letzter Zeit übrigens handzahm zeigte) sollte ich es gelernt haben &#8211; mit ehemals staatlichen Unternehmen <em>kann. man. nicht. reden</em>. Aber kleinenthusiastisch-Isa hat ja jetzt schon mal angefangen, jetzt kann mans auch zu Ende bringen. So lange wird es ja nicht dauern. <em>Fehler, ganz klar</em>.</p>
<p>Die Frau am anderen Ende der Leitung war offensichtlich nicht gut drauf. Nach diversen Abfragen begann ich mich zu fragen, ob man ihr vielleicht eine Waffe an den Kopf hielt, um meine privaten Daten zu erfahren. Warum sie das denn so genau wissen möchte, ich wollte doch nur sagen, dass ich nicht angeklingelt werden möchte, wenn der Lieferant gar nicht liefern möchte. Oder, dass er lieber liefern möchten soll.</p>
<p>Das wars. Die junge Dame am Telefon verlor die Nerven. Ich versuchte sie zu beruhigen, dass es ja weder schlimm noch ihr Fehler sei. <em>Sie fühlte sich ja gar nicht angegriffen!</em> Meine Ohren in dem Moment dann schon. Ich legte wortlos auf und verließ die Post. Ende des Rentnerdaseins, genug gemeckert.</p>
<p>Service ist eben noch ein junger Wirtschaftssektor.</p>
<p><span style="color: #800080;">Im Paket waren übrigens die zwei bestellten Teile einer Buchreihe &#8211; in unterschiedlichen Auflagen. Der Mann an der Amazon-Hotline zeigte Verständnis und begann nach dem zweiten Band in der neueren Auflage zu wühlen. Erfolglos. Aber sehr nett.</span></p>
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		<title>Recht ökonomisch?</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 17:16:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ökonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
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		<description><![CDATA[Gesellschaften müssen sich an der Qualität ihres Rechtssystems messen lassen. Aber worin liegt eigentlich diese Qualität? Gewünscht ist oft eine Verhaltenssteuerung, die den Individuen ihre Freiheit nicht raubt. Gar nicht so einfach. Erst denken, dann lenken. Gesetze als Institutionen setzen dem Zusammenleben in einem Staat Grenzen und bilden gleichzeitig ökonomische Anreize für oder gegen bestimmte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gesellschaften müssen sich an der Qualität ihres Rechtssystems messen lassen. Aber worin liegt eigentlich diese Qualität? Gewünscht ist oft eine Verhaltenssteuerung, die den Individuen ihre Freiheit nicht raubt. Gar nicht so einfach.</p>
<p><span id="more-621"></span></p>
<h1>Erst denken, dann lenken.</h1>
<p>Gesetze als Institutionen setzen dem Zusammenleben in einem Staat Grenzen und bilden gleichzeitig ökonomische Anreize für oder gegen bestimmte Handlungsentscheidungen. Bei diesen Anreizen handelt es sich aus der Perspektive der Akteure um Restriktionen bei der Wahl der Verhaltensalternative. Die legislative Gewalt, die gesetzgebende, ist in der Gewaltenteilung der Demokratie für die Erarbeitung neuer Gesetze zuständig. Dabei muss sie einerseits normative Wertvorstellungen der Gesellschaft, also der Wähler, berücksichtigen, andererseits aber auch Effizienz- und Freiheitskriterien. So fragt auch die Rechtsprechung des deutschen Verfassungsgerichtes danach, ob ein zu prüfendes Gesetz in seiner Wirkung verhältnismäßig ist. Mögliche Einschränkungen der freien Handlungswahl der Individuen sollen dem angestrebten Ziel angemessen sein. Der Eingriff in die persönliche Freiheit des Individuums soll dabei jedoch auch nicht tiefer als unbedingt erforderlich sein.</p>
<p>Mit steigender Komplexität des deutschen Rechte-Kanons wird jedoch auch die Abschätzung der Folgen eines Gesetzes schwieriger. Rationale Schlussfolgerungen und Handlungsanpassungen verschiedener Individuen müssen und werden nicht immer deckungsgleich sein. Außerdem können unerwartete Verhaltensänderungen auftreten, wenn die Gesetzesfolgen nicht korrekt abgeschätzt werden. Neben der Frage nach der Verhältnismäßigkeit steht daher auch die Frage nach der Eignung im Vordergrund: Wird das angestrebte Ziel durch das neue Gesetz überhaupt erreicht?</p>
<h1>Wo will man hin?</h1>
<p>Im Mittelpunkt dieser Untersuchung steht das handelnde Individuum, der Akteur. Es wählt aus verschiedenen Handlungsalternativen aus. Der Gesetzgeber will diese nun regulieren. Dem Gesetzgeber stellen sich bei der Lösung eines solchen <em>regulatory choice</em> Problems drei Aufgaben: Zunächst muss ein Ziel als erstrebenswert erkannt oder gesetzt werden. Dann müssen Instrumente zur Erreichung dieses Ziels gewählt werden. Diese müssen drittens auf ihre gewünschten und nicht-gewünschten Wirkungen untersucht werden. Erst wenn alle möglichen Regulationsalternativen auf diese Art analysiert wurden, sollte die Entscheidung für ein Instrument getroffen werden.</p>
<p>Die zentrale Kritik an einer ökonomischen Analyse des Rechts basiert auf der These, dass viele Rechtsbereiche auf den ersten Blick keine Effizienzanalyse erlauben. Das ist nicht abzustreiten, doch vielfach geht es dem Ökonom auch nicht um eine Bewertung des zu erreichenden Ziels. Ziele können der ökonomischen Effizienz dienen, so zum Beispiel bei Umwelt- oder Wirtschaftsfragen. Ziele können aber in gleichem Maße soziale Normen reflektieren, also wertend als gesellschaftlich wünschenswert betrachtet werden. Aufgabe der Ökonomik ist es im zweitgenannten Fall lediglich, verschiedene Instrumente zur Erreichung des gesetzten Ziels zu untersuchen und das effizienteste unter ihnen zu identifizieren.</p>
<h1>Wie handelt der Mensch?</h1>
<p>Zu diesem Zweck ist es notwendig, das Verhalten der beteiligten Akteure vorauszusagen. Hier liegt der zweite Kritikpunkt anderer Wissenschaften: Das Standardindividuum der Ökonomik, der <em>homo oeconomicus</em>, ist nur durch Anreize gesteuert. Dies macht die Gesetzesfolgenschätzung durchaus sehr einfach: Gesetzlich festgelegte Strafen in Verbindung mit dem Risiko, bei einer Gesetzesübertretung erwischt zu werden, bilden die Restriktionen. Diese werden ins Verhältnis zum Nutzen aus der Nichtbefolgung gesetzt, welcher sich aus den individuellen, unveränderlichen Präferenzen ergibt. Das perfekt informierte Individuum trifft seine eigennützige Entscheidung nur in der gegebenen Situation und hält sich an das Gesetz oder auch nicht. Durch eine Veränderung der Restriktionen kann der Gesetzgeber also die Handlungsentscheidung des Akteurs beeinflussen. Zu analysieren wäre in diesem Fall, welche Anreize zur Verhaltenssteuerung notwendig bzw. ausreichend sind.</p>
<h1>Wie handelt der Mensch wirklich?</h1>
<p>Doch in der Realität verhalten sich die Individuen nicht immer rational. Um in der ökonomischen Analyse das Verhalten der Akteure realitätsnah abbilden zu können, lässt sich das Modell des <em>homo</em> <em>oeconomicus institutionalis</em> verwenden. Hierbei wird nicht nur von einer Anreiz-orientierten Verhaltensanpassung ausgegangen. In der nächsten Stufe wird untersucht, ob sogenanntes rational-regelgebundenes Verhalten vorliegt. Dann würden die Akteure für ihr Verhalten in komplexen Situationen Regeln anlegen, nach denen sie sich – insbesondere im Wiederholungsfall – richten. Hier kann zwar eine nutzenmaximierende Entscheidung stattgefunden haben, diese wäre jedoch nicht situativ. Ändern sich die Restriktionen – würde also zum Beispiel ein Versuch der Verhaltenssteuerung durch Gesetzesänderung versucht werden – ist nicht zwingend eine Verhaltensänderung zu erwarten.</p>
<p>Ähnliches gilt bei der nächsten Stufe im Modell des <em>homo</em> <em>oeconomicus institutionalis</em>. Nun wird von kognitiven Grenzen ausgegangen: Das Individuum kann nicht alle Folgen und Restriktionen seines Handelns überblicken oder bewerten. Diese Verhaltensgrundlage kann zum Beispiel Ansätze für ein „milderes Mittel“ bieten. Dann könnte gezielte Information die gesetzliche Steuerung des Verhaltens ersetzen.</p>
<h1>Grenzen gibt es wirklich.</h1>
<p>Die Problematik dieser Verhaltensansätze liegt darin, dass auch wenn das Verhalten aus der Perspektive des Akteurs selbst immer noch individuell-rational erscheinen würde, es für Außenstehende jedoch nicht ohne weiteres Vorauszusehen ist. Noch schwieriger ist eine Erwartungsbildung, wenn das Handeln der Akteure auf Basis ihrer Sozialisation erfolgt. In diesem Fällen findet in der Regel keine rationale oder begrenzt rationale Entscheidung mehr statt. Das sogenannte habituelle Verhalten wäre dann zum Beispiel von Eltern anerzogen oder im sozialen Umfeld als „normal“ empfunden worden. Dies gilt nicht unbedingt für das emotionale oder instinktive Verhalten. Hier finden Handlungen als Reaktionen auf bestimmte Reize statt.</p>
<p>Denkbar sind in den letzten Instanzen auch soziale, nicht-eigennützige oder endogene Präferenzen. Diese mögen zwar beobachtbar sein, sind jedoch in der Regel sehr schwer festzustellen. Dies gilt insbesondere für einen denkbaren Beweis für die Veränderlichkeit von Präferenzen.</p>
<h1>Was wirkt?</h1>
<p>Nachträgliche kritische Reflexion des Verhaltens muss in diesen Fällen nicht zu einer Verhaltensänderung (im Sinne eines Lerneffektes) führen, ebenso gering wäre der Einfluss neuer Restriktionen, wenn sie nicht stark genug in ihrer Wirkung sind. Gegebenenfalls muss in diesem Fall auch von kurzfristigen gesetzlichen Rahmenbedingungen abgesehen werden und stattdessen ein langfristiger „Kulturwandel“ angestrebt werden.</p>
<p>Eine Analyse, die diese sieben Verhaltenstypen in Betracht zieht, lässt eine ökonomische Prognose der Verhaltensänderungen zu. Eine solche Prognose ist auch juristisch mit der Frage nach der Verhältnismäßigkeit gefordert: Ein Gesetz muss geeignet, erforderlich und angemessen sein, ein zuvor bestimmtes Ziel zu erreichen. In dieser Forderung steckt ökonomisch betrachtet der Anspruch der Effizienz.</p>
<p>Für die Forschung wie auch für die praktische Politik stellt sich damit nicht mehr die Frage nach der Zulässigkeit einer ökonomischen Analyse des Rechts. Wichtiger ist als Folge der vorangestellten Betrachtung, ob man auf eine solche überhaupt verzichten darf.</p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<h2>Literatur und Quellen:</h2>
<address>Bizer, K. and Z. Gubaydullina (2007). Das Verhaltensmodell der interdisziplinären Institutionenanalsyse in der Gesetzesfolgenabschätzung.</address>
<address>Posner R.A. (1992). An Economic Analysis of Law. Chapter 2.</address>
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		</item>
		<item>
		<title>Which is the right answer in theory? Which in practice?</title>
		<link>http://blog.isabellprophet.net/2009/samuelson-mindestloehne-sozialhilfe-lohnaufstockung.html</link>
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		<pubDate>Wed, 05 Aug 2009 12:36:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Paul A. Samuelson: Economics. An Introductory Analysis Mindestlöhne und Sozialhilfe sollen ein Instrument zur Erreichung sozialer Gerechtigkeit sein. Die Umverteilung von Umsätzen von den Kapitalerträgen hin zu den Arbeitnehmereinkommen führt bei fallender Konsumquote zu höheren Konsumausgaben, argumentieren Ökonomen. Mindestlöhne sorgen aber auch für Ausweichreaktionen auf andere Produktionsfaktoren als menschliche Arbeit und erhöhen den Markteintrittspreis der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><em>Paul A. Samuelson: Economics. An Introductory Analysis</em></p>
<p>Mindestlöhne und Sozialhilfe sollen ein Instrument zur Erreichung sozialer Gerechtigkeit sein. Die Umverteilung von Umsätzen von den Kapitalerträgen hin zu den Arbeitnehmereinkommen führt bei fallender Konsumquote zu höheren Konsumausgaben, argumentieren Ökonomen. Mindestlöhne sorgen aber auch für Ausweichreaktionen auf andere Produktionsfaktoren als menschliche Arbeit und erhöhen den Markteintrittspreis der Produzenten, argumentieren andere Ökonomen. Im Extremfall können so Arbeitsplätze vernichtet und das Volkseinkommen verringert werden, beweisen Studien. Auf der anderen Seite kann bei höheren Stundenlöhnen auch die Wahl zwischen Freizeit und Arbeit beeinflusst werden – ebenfalls in beide Richtungen. Doch staatliche Markteingriffe unterliegen nicht nur den Gesetzen der ökonomischen Theorie, auch die praktische Umsetzung birgt ihre Probleme.</p>
<h2><span id="more-509"></span>Die Diktatur der Ökonomie</h2>
<p>Politische Programme unter den kritischen Augen der Öffentlichkeit festzusetzen, ist schwierig genug. Gegenläufige Interessen und unterschiedliche Meinungen über die Wirkungen dieser Programme erschweren die Suche nach einer optimalen und gleichzeitig durchsetzbaren Handlungsstrategie zusätzlich. Da eine „Diktatur der Ökonomie“ nicht denkbar ist, könnte die Allgemeinbildung der Wähler einen Ansatzpunkt bieten, den Staat zu ökonomischem Handeln zu zwingen.<br />
Intelligente Staatsbürger sollten ihre Volkswirtschaft verstehen. Sie sollten die Entscheidungen der gewählten Volksvertreter verstehen und kritisch beurteilen können. Im Idealfall wären sie sogar in der Lage, Auswirkungen selbst einschätzen zu können. Diese Anforderungen stellt Paul A. Samuelson im Vorwort seiner „Economics. An Introductory Analysis“ an die Allgemeinbildung und an die Lehrmaterialien, also die Lehrbücher der Volkswirtschaftslehre. Doch die immer komplexer werdenden ökonomischen Methoden wirken sich nicht nur auf das Verständnis der Bürger aus. Schon kleine Abweichungen können zu gegenläufigen Ergebnissen führen. Und während die moderne ökonomische Forschung über die Grenzen ihrer Modellwelten hinaus blickt, kann sie in der realen Welt eine der wichtigsten Eigenschaften der Modelle nicht mehr wiederfinden: Die Eindeutigkeit der Ergebnisse. Das Beispiel der Mindestlöhne zeigt nicht nur, dass die Ökonomie selbst nicht immer den Weg zu wirtschaftlichem Erfolg kennt. Es macht auch deutlich, dass es manchmal den optimalen Weg überhaupt nicht gibt.</p>
<h2>Schöne theoretische Welt</h2>
<p>In theoretischen Modellen ist die Festsetzung von Arbeitslöhnen an einem vollkommenen Arbeitsmarkt einfach: Es gibt eine Zahl von Arbeitern, die ihre Arbeitskraft anbieten können. Außerdem gibt es die Arbeitgeber, die diese Arbeitskraft nachfragen. Beide Gruppen verfügen über die gleiche Verhandlungsmacht und über vollständige Informationen. Übersteigt das Arbeitsangebot die Nachfrage, können die Arbeitgeber den Lohn senken. In der Folge werden einige der Arbeiter ihre Arbeitskraft vom Markt nehmen, weil sie für den gebotenen Lohn nicht arbeiten wollen, der Nutzen von „Freizeit“ ist größer als der Nutzen des Arbeitslohnes. Das Arbeitsangebot fällt und es entsteht ein Gleichgewicht aus Arbeitsangebot und –nachfrage. Gibt es hingegen weniger Arbeitnehmer als Arbeitsplätze, müssen die Unternehmen als Nachfrager um die Arbeitnehmer konkurrieren, in dem sie höhere Löhne bieten. Da Arbeitskraft jedoch vor allem ein Produktionsfaktor ist, wird in der Folge die Güterherstellung für die Unternehmer teurer. Einige Unternehmer werden daher für die Güterproduktion mehr ausgeben müssen, als sie im Absatz erzielen können. Sie scheiden aus dem Markt aus oder ziehen sich freiwillig zurück – die Arbeitskraftnachfrage fällt und es entsteht erneut ein Gleichgewicht auf dem Arbeitsmarkt.<br />
In Deutschland ist das Arbeitsangebot derzeit größer als die Nachfrage. Die Arbeitgeber haben somit keinen Anreiz, die Löhne zu erhöhen. Stattdessen sind die Einkommen so tief gesunken, dass sie als Lebensunterhalt nicht mehr ausreichen. Selbst wenn man annimmt, dass der Markt immer noch vollkommen ist, weil sich Verhandlungsmacht von Gewerkschaften und Unternehmern ausgleichen, ein Gleichgewicht entsteht am Arbeitsmarkt dennoch nicht, da außerhalb der Modellwelt das Arbeitseinkommen nicht durch den Genuss von Freizeit kompensiert werden kann. Selbst bei sehr niedrigem Lohnsatz wird das Arbeitsangebot daher nicht unter ein bestimmtes Niveau sinken.</p>
<h2>Markteingriff</h2>
<p>Hauptkritikpunkt ist die so entstehende Ungleichheit zwischen den verschiedenen Lohnempfängern. An dieser Stelle soll der Staat nun einspringen. Einerseits durch Umverteilung von Arbeitenden zu Erwerbslosen durch die Sozialhilfe. Andererseits durch Umverteilung von höheren Einkommen zu niedrigeren Einkommen durch staatliche Lohnaufstockung, sowie von Kapitaleinkommen zu niedrigen Einkommen durch die gesetzliche Festlegung von Mindestlöhnen.<br />
Nach Keynes‘ Theorie einer fallenden Konsumquote hätte die Umverteilung einen positiven Effekt auf die Güternachfrage, weil Menschen mit geringerem Einkommen einen größeren Teil dieser verkonsumieren und dem Wirtschaftskreislauf weniger Geld zu Spekulationszwecken entziehen. Da so die Gewinnmöglichkeiten der Unternehmer steigen, hätte die Umverteilung sogar einen positiven Effekt auf die Arbeitsnachfrage. Wenn die Güterpreise dabei konstant blieben, könnten mehr und andere Güter konsumiert werden, das Volkseinkommen würde also steigen. Die Theorie hat jedoch einen entscheidenden blinden Fleck gegenüber der realen Welt. Paul Samuelson brachte das Problem auf den Punkt:</p>
<h2>Other things will not remain equal.</h2>
<p>Ein Ansteigen der <em>Sozialhilfe</em>, finanziert durch die Besteuerung von Arbeits- und Kapitaleinkommen, würde einerseits zu steigenden absoluten Konsumausgaben führen. Es würde aber auch Arbeit gegenüber der Freizeit unattraktiver machen. Das Arbeitsangebot ginge also zurück und die Arbeitgeber wären zur Zahlung höherer Löhne gezwungen, was wiederrum die Arbeitsnachfrage negativ beeinflussen würde und über die produzierte Gütermenge auch zu einer Verringerung des Volkseinkommens führen würde. Mehr Gleichheit bei den Einkünften ginge also zu Lasten der gesamtwirtschaftlichen Effizienz.<br />
Gesetzliche <em>Mindestlöhne</em>, die die Unternehmen dazu zwingen, höhere Gehälter zu zahlen, würden die Arbeitsnachfrage negativ beeinflussen und das Angebot positiv. Ein Marktgleichgewicht durch Preisanpassung wäre nicht mehr möglich. Jene Arbeitnehmer, die einen Arbeitsplatz ergattern konnten, haben in der Folge höhere Einkommen. Es werden jedoch weniger sein als vorher. Die Ungleichheit würde also nicht fallen, sondern tendenziell sogar steigen. Als zweifelhafte Lösung bietet sich hier die Schwarzarbeit an. Wie sich ohne Mindestlohn Arbeitskräfte finden, die für einen geringen Stundenlohn arbeiten, werden sich diese auch nach der Gesetzesänderung finden.<br />
Ein zweites Problem entsteht durch die Güterpreise. Unternehmen haben nicht nur die Möglichkeit, ihre Tätigkeit einzustellen oder ins Ausland zu verlagern, wenn ihre Faktorpreise steigen. Sie können die Erhöhung der Produktionskosten auch an die Konsumenten weitergeben. Dies gilt ins¬besondere, wenn konkurrierende Unternehmer sich bereits aus dem Markt zurückgezogen haben und das Güterangebot unter die Güternachfrage gesunken ist. An dieser Stelle kann im Extremfall eine Erhöhung des generellen Preisniveaus eintreten, also Inflation. Geringqualifizierten Arbeitnehmern droht also nicht nur ein verringertes Einkommen durch den Jobverlust, sondern auch noch höhere nominale Lebenshaltungskosten.<br />
Staatliche <em>Lohnaufstockung</em>, finanziert ebenfalls über die Besteuerung von Arbeits- und Kapitaleinkünften, hätte auf die Freizeitpräferenz der Arbeitnehmer nur einen geringen Einfluss. Die höheren Löhne würden stattdessen das Arbeitsangebot positiv beeinflussen. Dadurch hätten die Arbeitgeber jedoch einen Anreiz, die Löhne zu senken. Da die Einkommen durch die staatliche Aufstockung faktisch nicht absinken können, könnte der Produktionsfaktor „Arbeit“ aus Unternehmerischer Perspektive auf diese Art sehr billig werden. Deutschland wäre damit für Unternehmer attraktiver und es würden mehr Güter im Inland produziert werden. Gleichzeitig würden die absoluten Konsumausgaben steigen. Beides hätte positive Effekte auf das Volkseinkommen. Die ständig sinkenden Löhne würden den Staat in der Praxis jedoch sehr schnell vor das Problem der Finanzierbarkeit stellen. Staat und Arbeitgeber müssten also ihren jeweiligen Anteil am Gesamtlohn regelmäßig neu aushandeln, wobei der Staat einen Machtvorteil und die Unternehmer einen Informationsvorsprung hätten.</p>
<h2>Machtkämpfe</h2>
<p>Auch die den Lohn selbst aushandelnden Parteien würden sich verändern. Wo aktuell Gewerkschaften und Arbeitgeber den Lohn festsetzen, stünden sich von nun an Gewerkschaften und Staat gegenüber. Korruptionsvorwürfe und –vorgänge würden die Verhandlungen erschweren. Dennoch erscheint diese Lösung aus der Perspektive der ökonomischen Theorie als die geeignetste. In der Praxis gilt dies nur unter Abwesenheit besserer Alternativen.</p>
<h2>Zaungast</h2>
<p>Auch die ökonomische Theorie hat also ihre Tücken. Was in der Modellwelt funktioniert, wird in der Realität von unzähligen Faktoren beeinflusst. Eine Studie über bereits eingeführte Mindestlöhne hat übrigens gezeigt, dass die Beschäftigung sogar angestiegen ist . Ob die Ursache hierfür überhaupt etwas mit den Mindestlöhnen zu tun hat, lässt sich nur schwer feststellen. Das zweite Problem ist, dass am Vorabend einer Wahl der eigene Nutzen immer wichtiger ist, als der wirtschaftliche Erfolg des Staates. Dies gilt für Arbeitnehmer, Arbeitgeber und auch für Politiker. So lange die Ökonomie also keine Lösung findet, bei der jede Interessensgruppe glaubt, hinterher besser da zu stehen als vorher, kann sie beim Entscheidungsprozess nur zuschauen.</p>
<p style="text-align: right;"><strong><em>Als Essay bei Dr. Jan-Otmar Hesse  im Hauptseminar zu den Klassikern der Wirtschaftstheorie eingereicht, überarbeitete Version.</em></strong></p>
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		<title>Masterstudienplatz für alle?</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Jul 2009 10:48:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Göttingen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Auf der Petitionsseite des Deutschen Bundestags gibt es eine neue Petition zum Thema Masterstudienplätze für alle. Ich halte es weiterhin für einen riesen Fehler, Masterstudienplätze unabhängig von Noten vergeben zu wollen und die Phrase &#8220;unabhängig von Note, Herkunft und sozialem Stand&#8221; ist nichts weiter als deplazierte Polemik. Trotzdem sollte es in meinen Augen möglich sein, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Petitionsseite des Deutschen Bundestags gibt es eine neue Petition zum Thema Masterstudienplätze für alle.</p>
<p><a href="http://blog.isabellprophet.net/wp-content/uploads/2009/07/bundestag.jpg"><img class="size-full wp-image-503" title="bundestag" src="http://blog.isabellprophet.net/wp-content/uploads/2009/07/bundestag.jpg" alt="Deutscher Bundestag, ePetitionen" width="277" height="106" /></a></p>
<p><span id="more-502"></span></p>
<p>Ich halte es weiterhin für einen riesen Fehler, Masterstudienplätze unabhängig von Noten vergeben zu wollen und die Phrase &#8220;unabhängig von Note, <em>Herkunft und sozialem Stand</em>&#8221; ist nichts weiter als deplazierte Polemik.</p>
<p>Trotzdem sollte es in meinen Augen möglich sein, dass jeder Student, der gewisse Vorleistungen erbracht hat, auch einen Masterstudienplatz erhält. Insbesondere in Bezug auf die Lehrerausbildung bleibt dies unumgänglich.</p>
<p>Daher, und weils ja irgendwie im Sinne aller ist und bleibt:</p>
<h2>Die Petition im Wortlaut:</h2>
<blockquote>
<div class="normaltext">Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass jeder Bachelorabsolvent einen Masterstudienplatz erhält, unabhängig von Note, Herkunft und sozialem Stand.</div>
<p><em>Begründung</em></p>
<div class="normaltext">Mit der jetzigen Regel, bei der es so organisiert ist, dass nicht alle einen Masterplatz erhalten, steigt der Konkurrenzkampf unter den Studenten. Es geht nur noch darum gute Noten zu erzielen, um einen Masterstudienplatz zu erhalten. Die Möglichkeit Interessen auch innerhalb des Studiums zu vertiefen bleibt aus. Der Bachelor ist meist nicht berufsqualifizierend, sodass die übrig gebliebenen Studenten kaum etwas mit dem Abschluss erreichen können. Zunehmend wird die Qualität sinken durch das angestrebte Ziel, dass die Studenten möglichst schnell das Studium beendet haben müssen. Dies alles ist nicht tragbar, wenn ein Studium interessant sein soll und auf den Beruf vorbereiten soll!</div>
</blockquote>
<div class="normaltext">Und nochmal der <a title="ePetitionen für den Deutschen Bundestag" href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=5178" target="_blank">Link</a>.</div>
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		<title>Was lange wärt, ist längst nicht gut.</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Jul 2009 09:21:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Göttingen]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>
		<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Fehler]]></category>

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		<description><![CDATA[Das ist einer dieser Fälle, in denen ich vielleicht auf meine Mutter hätte hören sollen. Die hat nämlich immer schon dazu geraten, einen möglichst großen Bogen um Online-Käufe zu machen. Aber nein, ich konnte ja nicht hören. Es gibt im H&#38;M-Onlineshop regelmäßig ganz nette Rabattaktionen. Da H&#38;M ja traditionell auf mich genormt ist, hab ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist einer dieser Fälle, in denen ich vielleicht auf meine Mutter hätte hören sollen. Die hat nämlich immer schon dazu geraten, einen möglichst großen Bogen um Online-Käufe zu machen. Aber nein, ich konnte ja nicht hören.</p>
<p><img class="size-full wp-image-469" title="H&amp;M Hennes und Mauritz" src="http://blog.isabellprophet.net/wp-content/uploads/2009/07/dsc02163.jpg" alt="Hennes und Mauritz" width="418" height="200" /></p>
<p><span id="more-468"></span></p>
<p>Es gibt im H&amp;M-Onlineshop regelmäßig ganz nette Rabattaktionen. Da H&amp;M ja traditionell auf mich genormt ist, hab ich natürlich auch fleissig bestellt. Zwar hätte ich die Sachen gerne nach Paderborn bekommen, aber da man- und <em>man </em>ist die Eingabemaske &#8211; sich weigerte, an eine andere Adresse als meine eigene zu schicken, lief das wohl nicht. Also Göttingen, na wir werden sehen.</p>
<h2>Zwei Wochen später, nichts war passiert.</h2>
<p>Nein, <em>nichts </em>ist natürlich übertrieben.</p>
<p>Abgebucht war das Geld schließlich trotzdem. Da man sich nicht in der Lage sah, mir eine Paketnummer zu geben, entschieden sich die H&amp;Mler, alles auf Rechnung neu rauszusenden. Bitte, gerne, bevor sie mir das Geld doppelt abbuchen, war es mir so auf jeden Fall lieber.</p>
<p>Und tatsächlich erreichte mich etwa zwei Wochen später ein Paket. Nicht die ganze Lieferung, aber immerhin schon einiges. Ich versuchte es mit Aussitzen, hat auch funktioniert: Weitere zwei Wochen später, noch ein Päckchen. Nur mein Geld, das wollten sie mir wohl nicht wiedergeben. Eine Rechnung auch nicht, aber man ist ja Telekomvorgeschädigt und fragt lieber mal nach.</p>
<p>Antwort: Ihre Rücksendung ist nicht eingetroffen, daher auch keine Rückbuchung. <em>Hä?</em></p>
<p>Nur die Rechnung, die kam dann natürlich. Ein Euro Rechnungsgebühr dabei, aber wollen wir mal nicht so sein. Bezahlt habe ich es selbstverständlich nicht. Nach einigen E-Mails &#8211; die wirklich freundlich waren, kann man nicht anders sagen &#8211; erklärte man das Thema für erledigt. Ich hatte meine Sachen, die Schweden hatten ihr Geld.</p>
<h2>So weit so&#8230; nein.</h2>
<p>Etwa einen Monat später tauchte offenbar das Paket wieder auf.</p>
<p>Und ich bekam eine Rechnung über 15 Euro Versand- und Rücksendegebühr.</p>
<p>Und meine Ursprungszahlung wurde zurückgebucht&#8230;</p>
<p>&#8230; auf Nachfrage wurden besagte 15 Euro dann auch noch ausgebucht.</p>
<p>Ich überwies das Geld also zurück &#8211; PLUS Rechnungsgebühr, man will ja zum Ende kommen&#8230;</p>
<p>&#8230;und bekam für das neue Paket eine Mahnung.</p>
<h2>Hallo?</h2>
<p>Das erinnert wirklich an die guten alten Telekomzeiten, wo täglich wechselnde Mitarbeiter täglich wechselndes Chaos verwalten mussten &#8211; bis ich wohl aus Mitleid meine persönliche Geschäftskundenbetreuerin bekam. Denen fiel es allerdings offensichtlich viel schwerer, gegen ihr System anzukommen, als den H&amp;Mlern. Denn auch, wenn das schwedische System sein Geld nicht ganz wert zu sein scheint, zumindest die Damen und Herren aus der E-Mail-Kundenbetreuung können <em>wirklich </em>helfen.</p>
<p>Theoretisch stehen wir bei Null, aber ich sollte wohl trotzdem gelegentlich meinen Briefkasten kontrollieren&#8230;</p>
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		<title>Schwarz gefahren.</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Jul 2009 16:28:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Celle]]></category>
		<category><![CDATA[Göttingen]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>

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		<description><![CDATA[Ups. Da war es passiert. Nein, nicht ohne Ticket unterwegs, das wäre zu einfach. Also okay. Ich war natürlich ohne Ticket unterwegs, aber das war nicht das Kernproblem. Von Göttingen nach Celle geht ja schließlich mit dem Semesterticket. Das hatte ich allerdings auch nicht dabei. Das war nämlich im Portemonaie. Und das hatte ich bevor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ups.</em> Da war es passiert. Nein, nicht ohne Ticket unterwegs, das wäre zu einfach. Also okay. Ich war natürlich <em>ohne </em>Ticket unterwegs, aber das war nicht das Kernproblem.</p>
<p><span id="more-465"></span></p>
<p>Von Göttingen nach Celle geht ja schließlich mit dem Semesterticket. Das hatte ich allerdings auch nicht dabei. Das war nämlich im Portemonaie. Und das hatte ich bevor ich zum Bahnhof gerannt bin schon nicht mit in der Uni. Überhaupt lag es schon seit der Nacht davor auf meiner farbidentischen Couch. Unter drei Ordnern. <em>Doof</em>.</p>
<p>An dieser Stelle nochmal danke an die nette Dame im <span style="color: #0000ff;">Metronom, </span>die heute einen kurzen Blick auf den Verwarnbescheid von der Hinfahrt  riskierte und mir gesagt hat, ich sollte den Ausweis schnell, aber <em>ganz schnell</em> vorzeigen gehen, damit ich nur die Bearbeitungsgebühr zahle. Einmal reicht ja auch, <em>schlauer </em>wäre ich von der doppelten Gebühr auch nicht mehr geworden.</p>
<p>Sind jetzt übrigens sieben Euro (statt 14). Auf dem Bescheid stehen 61,24 (autsch), aber <span style="text-decoration: line-through;">brave</span> arme Studenten zahlen Dank Semesterticket nur die besagte Bearbeitungsgebühr.</p>
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		<title>Die Sache mit dem Feuer</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Jul 2009 22:20:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Göttingen]]></category>
		<category><![CDATA[Feuer]]></category>
		<category><![CDATA[Zivilcourage]]></category>

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		<description><![CDATA[Gar nicht so einfach, sich wirklich dafür zu entscheiden, die Polizei oder Feuerwehr zu rufen, wenn wirklich mal etwas passiert ist. Jeder kennt das. Beschwert man sich nun? Oder macht das nur Ärger? Offensichtlich ist in der Nacht von Samstag auf Sonntag im großen und ganzen GAR nichts im Idunazentrum in Göttingen passiert. Die Feuerwehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gar nicht so einfach, sich wirklich dafür zu entscheiden, die Polizei oder Feuerwehr zu rufen, wenn wirklich mal etwas passiert ist. Jeder kennt das. Beschwert man sich nun? Oder macht das nur Ärger? Offensichtlich ist in der Nacht von Samstag auf Sonntag im großen und ganzen <em>GAR </em>nichts im Idunazentrum in Göttingen passiert. Die Feuerwehr wurde trotzdem gerufen. Wegen nem Küchenbrand? Warum auch immer. Auf jeden Fall war einiges los im Maschmühlenweg 4-6 in Göttingen. Blogger <span style="color: #ff6600;"><a href="http://www.einfach-orange.de">MrOrange</a></span> saß auf ein Gläslein Weißwein bei mir und sorgte für einiges an wirklich gelungenen Bildern. Besser als nichts.<br />
<span id="more-428"></span></p>
<p>Was eben noch als kleine Ansammlung von Blinklichtern hinter den Bahnschienen unsere Aufmerksamkeit erregte, stand wenige Augenblicke direkt vor der Tür: Die Feuerwehr samt Krankenwagen. Wenige Augenblicke später waren auch wir dann unten, ganz unvorbildlich mit dem Fahrstuhl.</p>
<p>Gar nicht so unbeeindruckend, kurz vor Mitternacht im Blinklicht der Einsatzwagen zu stehen. Mehr als rumstehen war aber auch nicht drin für die Jungs, die in voller Montur, samt Atemmaske und Sauerstoffgerät bereit zum Einsatz waren. In jedem Fall ist viel Adrenalin in der Luft verpufft, aber das war es dann auch schon.</p>

<p>Was von der Nacht übrig bleibt ist die Frage, wieso so viele Berichtenswerte Geschichten im Nichts versinken, während so viel Uninteressantes berichtet wird.</p>
<p>Wenigstens <em>hat </em>mal jemand Bescheid gesagt, weil er irgendwas gesehen hat. Auch wenn es nichts war. Passiert eigentlich viel seltener als das jemand nichts sagt, obwohl er etwas sieht.</p>
<p>Antwort: Weil wir uns nicht trauen? <em>Warum</em>?</p>
<p>Ist auch eigentlich gar nicht so wichtig. Nichts ist passiert aber wir können berichten.</p>
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		<title>Die Welt ist weg.</title>
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		<pubDate>Thu, 21 May 2009 05:56:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Göttingen]]></category>
		<category><![CDATA[Pictures]]></category>
		<category><![CDATA[Site News]]></category>
		<category><![CDATA[Fotographie]]></category>
		<category><![CDATA[Nebel]]></category>

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		<description><![CDATA[Hab ich eigentlich erwähnt, was für eine geile Wohnung ich doch habe? Vierzehnter Stock über Göttingen, da sieht man dann am Abend schonmal sowas: Eigentlich sieht man sowas sogar so gut wie jeden Abend Okay, den Bahnhof direkt unter meinem Balkon, den sieht man jetzt nicht. Aber jetzt gerade im Moment seh ich ihn auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hab ich eigentlich erwähnt, was für eine geile Wohnung ich doch habe? Vierzehnter Stock über Göttingen, da sieht man dann am Abend schonmal sowas:</p>
<p><a href="http://blog.isabellprophet.net/wp-content/uploads/2009/05/dsc01817.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-413" title="dsc01817" src="http://blog.isabellprophet.net/wp-content/uploads/2009/05/dsc01817-300x225.jpg" alt="dsc01817" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Eigentlich sieht man sowas sogar so gut wie <em>jeden </em>Abend <img src='http://blog.isabellprophet.net/wp-includes/images/smilies/icon_razz.gif' alt=':P' class='wp-smiley' /><br />
<span id="more-411"></span><br />
Okay, den Bahnhof direkt unter meinem Balkon, den sieht man jetzt nicht. Aber jetzt gerade im Moment seh ich ihn auch nicht, dabei ist es draussen sogar hell. Allerdings seh ich auch sonst nicht viel. Also&#8230; eigentlich sehe ich überhaupt nichts.</p>
<p>Sieben Uhr, ausgesprochen verkatertert, da kann das schonmal leichte Irritationen hervorrufen.</p>
<p><a href="http://blog.isabellprophet.net/wp-content/uploads/2009/05/dsc01851.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-414" title="dsc01851" src="http://blog.isabellprophet.net/wp-content/uploads/2009/05/dsc01851-300x225.jpg" alt="dsc01851" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Drinnen ists aber auch nicht schlecht, hier noch eins zum Angeben:</p>
<p><a href="http://blog.isabellprophet.net/wp-content/uploads/2009/05/dsc01831.jpg"><img class="size-medium wp-image-416 alignright" title="dsc01831" src="http://blog.isabellprophet.net/wp-content/uploads/2009/05/dsc01831-300x225.jpg" alt="dsc01831" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Nein, das ist nicht der Mond, das ist meine drei-Euro-Ikea Lampe.</p>
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