Die richtige Mischung aus Quantität und Qualität in den Aussagen und ein paar schöne Klausuren, die Benotung von Schülern lässt dem Mythos vom engagierten Lehrer viel Spielraum für faire Notenvergabe. Wer dann den Fehler macht und sich nicht aus dem Bildungsdschungel in Richtung Arbeitsmarkt verabschiedet, für den hat sich die Bewertung auf vernünftiger Grundlage endgültig erledigt.

Studieneignung auf Grundlage von Durchschnittsnoten, Modulergebnisse als Multiple-Choice Ratespielchen. Und wer sich dann selbst den fragwürdigen Gefallen einer Universitätslaufbahn getan hat steht am Ende auf einer Berufungsliste, die sich nach der Anzahl der Publikationen richtet und der qualitativen Bewertung – nicht des Papers selbst – des Journals.

Die Fähigkeit zur Lehre spielt übrigens eine untergeordnete Rolle. Klar, für Multiple-Choice-Klausuren lernt man als Student sowieso am besten harte Fakten. Zusammenhänge begreifen und Situationen interpretieren oder bewerten kann man ja als Berufseinsteiger noch früh genug lernen.

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