Die richtige Mischung aus Quantität und Qualität in den Aussagen und ein paar schöne Klausuren, die Benotung von Schülern lässt dem Mythos vom engagierten Lehrer viel Spielraum für faire Notenvergabe. Wer dann den Fehler macht und sich nicht aus dem Bildungsdschungel in Richtung Arbeitsmarkt verabschiedet, für den hat sich die Bewertung auf vernünftiger Grundlage endgültig erledigt.
Studieneignung auf Grundlage von Durchschnittsnoten, Modulergebnisse als Multiple-Choice Ratespielchen. Und wer sich dann selbst den fragwürdigen Gefallen einer Universitätslaufbahn getan hat steht am Ende auf einer Berufungsliste, die sich nach der Anzahl der Publikationen richtet und der qualitativen Bewertung – nicht des Papers selbst – des Journals.
Die Fähigkeit zur Lehre spielt übrigens eine untergeordnete Rolle. Klar, für Multiple-Choice-Klausuren lernt man als Student sowieso am besten harte Fakten. Zusammenhänge begreifen und Situationen interpretieren oder bewerten kann man ja als Berufseinsteiger noch früh genug lernen.
Marcus said:
Das kommt halt auf die Schwierigkeit der Antwortvorgaben an. Es gibt Multiple-Choice-Tests, wo man von vorn herein einige Antworten ausschließen kann, dann gibt es aber auch welche, wo sich in den Antworten oft nur ein oder wenige Worte unterscheiden. Und dann aus solchen (auf den ersten Blick gleichen) Antworten die richtige heraus zu picken, kann oft sehr schwierig werden. Man sollte sich vornweg schonmal die Antwort überlegen, bevor man sich die Antwortmöglichkeiten anschaut. Ansonsten kann man gerade bei schweren Fragen von den vorgegebenen Lösungen schnell verunsichert werden!
Marcus