Hallo, Osterloh!

Nein, die Osterloher grüßen die Bockelskamp-Gemeinde nicht zurück. Einmal im Jahr bis fünf nach halb eins Rockmusik… geht ja gar nicht. Macht nichts, der Bockpalast findet trotzdem statt, jetzt schon 30 Jahre lang.

Auch wenn auf Rocktail leider verzichtet werden musste – ich hab da noch schemenhafte Erinnerungen an 25 years of Bockpalast – die Bandauswahl war top! Rocken von 18 Uhr bis halb zwei, zum Schluss unter sternenklarem Himmel. Kurz gelistet:

Accused, die wo ehemals mal Disguising Grace in Celle waren und – mir völlig unerklärlich – den Opener bildeten.

Die Weltenretter aus Wolfsburg, deren Sänger den eigenen Kommentaren nach zu urteilen sich mal Gedanken über ne Alkoholklinik machen sollte. Ansonsten was unterhaltsam.

Marys Forbidden Dreams, die spielten sonst immer später… ich glaub ich war zum allerersten Mal halbwegs nüchtern, als ich sie gesehen hab.  Sehr geil, neben Backfisch ein Grund mehr, sich auf Weihnachten zu freuen.

Die Ska-Band tauchte nicht auf, der Veranstalter hatte ne Combo aus Hamburg gebucht. Jetzt frag mich mal einer nach dem Namen… Macchu Picchu? Pikatchu? Selbst wenn eins davon stimmt, mit der Schreibweise kommt man auch nicht weiter… egal! Jetzt weiss also auch ich, was “Ska” sein soll. Abgesehen davon dass es nach etwa 15 Minuten wahnsinnig nervt, war die Band an sich cool. Mehr Rock, weniger Zirkusmukke bitte, danke.

Mitternacht, Headlinerzeit. D.N.A., die in dieser Formation schon bei Rocktail oft zu sehen waren (glaub ich zumindest) rockten mit viel und (fast) wie AC/DC & gewannen mit Message in a Bottle mein Herz endgültig. Am besten auf die Seite gucken und unbedingt mal anspielen.

Mein persönliches Highlight waren aber Heiko Badel und seine Gentle Manner, die zwischendurch vom kultigen Mietanhänger spielten. Danke dafür, wann gibts das nochmal?

Soviel zu den Bands, ich denke/hoffe/will, dass man sie in nächster Zeit wieder öfter zusammen sieht. Okay, ich hoffe, dass ich dann auch mal da bin ;-) Mehr vom Abend gibts die nächsten Tage.

… und ich schwöre, das letzte Bier war schlecht…