Archive for July, 2009
An für sich bin ich ja gegen Werbung. Aber das hier ist doch einfach zu niedlich
der Plural von Bambus?
Mal wieder was Produktives tun: Von heute an schiebe ich wieder ein wenig Aushilfsdienst bei der Celleschen Zeitung. Daher auch der Link in der Leiste da rechts, als offizielle Entschuldigung fürs mal-weniger-bloggen.
Gibt ja auch gewisse farbenfrohe Blogger, die das auch ohne Ausrede totaaal vernachlässigen *ichsagnix*
Was momentan Deutschlandweit zur kritischen Diskussion steht, wurde an der Universität Paderborn jetzt verwirklicht: Unbegrenzte Masterstudienplätze für jeden, der einen haben will – aber Notenabhängig. So hab ich mir das gewünscht.
… wenn mir jetzt nur jemand verraten könnte, was da am similar-posts-widget verfummelt ist..?

Prof. Dr. Dr. Andreas Löffler (Foto: UPB)
“So ein Psychopath… Ich studiere hier Wirtschaft und nicht Physik!” zwischte ein legendärer Student im Fahrstuhl der Universität Paderborn. Der meinte zwar nicht Prof. Dr. Dr. Andreas Löffler vom Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbs. Finanzierung und Investition, trotzdem brach dieser am 22. Juli 2009 mal eine Lanze für die geplagte Studentenschaft der Wirtschaftswissenschaften.
Am Mittwoch hielt András Gábor Löffler, wie er eigentlich mal hieß, seine Antrittsvorlesung in Paderborn zum Thema “Zeitdiskrete und Zeitstetige Modelle in der Unternehmensbewertung”. Klingt ganz furchtbar? War es eigentlich gar nicht.
Natürlich sind ältere Menschen die erfahrensten Autofahrer, die es gibt. Bringt das Leben ja meistens auch so mit sich. Aber was nutzt Erfahrung, wenn ein Mensch körperlich nicht mehr in der Lage ist, Verantwortung zu übernehmen? Und was spricht dagegen, diese körperlichen Fähigkeiten überprüfen zu lassen?
Gustav von Schmoller: Grundriss der allgemeinen Volkswirtschaftslehre
Der Methodenstreit
Der Weg von Gefühlen und Bedürfnissen hin zu allgemein gültigen Gesetzen der Volkswirtschaftslehre ist ein weiter. Die deutsche Historische Schule um Gustav von Schmoller versuchte dennoch, diesen Weg zu gehen. Doch der Ansatz, an Hand historischer Entwicklungen und ethischer Moralvorstellungen staatliche Institutionen zu fordern, führte zu Beginn des 20. Jahrhunderts zum so genannten „Werturteilsstreit“, den die Historische Schule gewisser Maßen „verloren“ hat. Doch ist es in der heutigen Gesellschaft noch angemessen, die Wissenschaft von Werturteilen zu trennen? Wie logisch ist eine Logik, die geschichtliche Erfahrungen außer Acht lassen will?
Auf der Petitionsseite des Deutschen Bundestags gibt es eine neue Petition zum Thema Masterstudienplätze für alle.
Das ist einer dieser Fälle, in denen ich vielleicht auf meine Mutter hätte hören sollen. Die hat nämlich immer schon dazu geraten, einen möglichst großen Bogen um Online-Käufe zu machen. Aber nein, ich konnte ja nicht hören.

