Archive for May, 2009
Hab ich eigentlich erwähnt, was für eine geile Wohnung ich doch habe? Vierzehnter Stock über Göttingen, da sieht man dann am Abend schonmal sowas:
Eigentlich sieht man sowas sogar so gut wie jeden Abend ![]()
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Der Wahlkampf wird wichtiger. Nichtmal mehr 50% der Deutschen wählen aus “Tradition”, besser gesagt, Parteibindung. Heute zählen die Inhalte. Was genau das nun eigentlich sein soll, wer weiß das schon? Aber wichtig sind sie, das hat jeder verstanden. Auch nicht ganz uninteressant: Die Kandidaten. Aber wie gewinnt man den jetzt eigentlich so eine Wahl? Am besten mit ganz ganz viel Schlamm.
Unglaublich.
Die benutzen Quoten zur Messung von Armut.
Tiefe der Armut, Ungleichheit, Subsistenzniveau… Wen kümmerts?
Können wir die VWL als Fach bitte abschaffen? Zählen und ein bisschen Rechnen scheint absolut zu reichen.
Everything I need to know in life I learned in Kindergarten.
Is this guy nuts? He’s got data for 1491?
Well… probably not. I’m just guessing.
Was der rennomierte Harvard-Forscher Jeffrey Williamson am 14. Mai 2009 an der Universität Göttingen vorstellte war vielleicht wirklich nur gut geraten. Vor allem aber war es der “Take-Off” für einen Richtungswechsel in der Ungleichheitsforschung. Sein Ergebnis: Persistent inequality in Latin America is a myth!
Hatte Stalin eine Wahl?
Kapitalisten gegen Arbeiter, es hätte so einfach sein können. Doch Stalins Feldzug gegen die Verschärfung des Klassenkampfes fand auf einem Schlachtfeld mit unscharfen Fronten statt. Zwischen Freund und Feind zu unterscheiden war nicht nur schwierig, es wurde mit zunehmendem Druck seitens der Parteielite auch hinderlich – oder gefährlich. Fernab der ländlichen Wirklichkeit schürte Stalin unter seinen Anhängern eine Angst vor den „Bauern-Kapitalisten“, die vor Ort in Hass, Terror und Massenmord resultierte. Doch Angst mussten Stalins Zeitgenossen auch vor ihm selbst und seinem Parteiapparat haben. Eine Spaltung, die die Wirtschaft des Landes an den Rande des Ruins trieb.
Die Grundlagen der Grundlagen, es gibt Dinge, die muss man einfach wissen. Besondes als Wirtschaftssonderling im Geschichtsmaster merke ich jetzt, wie mir besonders die speziellen Arbeitstechniken einfach total neu sind. Exzerpt? Nie gebraucht. Abstract? Gibts im Internet. Buch?
Nichts als Probleme in der Welt. Hypothekenkrise, Bankenkrise, Finanzmarktkrise, Wirtschaftskrise… Weltkrise? Lässt sich ja alles noch steigern. Aber wo fängt eine Krise an? Und gibts eigentlich auch irgendwann mal keine Krise?
Ein Witz, den meine Mama mir erzählt hat…
