Das muss ich einfach mal kurz los werden, es gibt ja so unglaublich göttliche Kommentare…
An den Börsen läuft es derzeit alles andere als rund. Das Wissen um zukünftige Belastungen der Banken macht weltweit die Anleger nervös. Kampf oder Flucht? Flucht. Das macht folgendes Zitat ein wenig zur selbsterfüllenden Pro… nein okay, so weit will ich dann doch nicht gehen.
Auch die F.A.Z. verzichtet nicht darauf, Anleger, Händler und gänzlich Unbeteiligte daran zu erinnern, dass die Krise noch lange nicht ausgestanden ist. Das mag ich an sich gar nicht kritisieren, eine Verantwortung für die Stimmung der Menschen kann man den Medien wohl sowieso nicht aufdrücken. Ob man es extra heraufbeschwören muss? Eigentlich egal, irgendwer würde es sowieso tun. Die F.A.Z. zumindest beschwichtigt Aktionäre, einfach mal die Füße still zu halten, wenigstens eine Zeitung.
Angst zu schüren ist einfach viel zu leicht – scheint seinen Reiz jedoch dennoch nicht zu verlieren. Wohlwollend gedacht: Das sieht dieser engagierte Leser offensichtlich auch so:
Die Krise von 1929 war noch relativ einfach, dies ist schwerste Wirtschaftskrise überhaupt. Es merkt nur keiner. Wenn Sie da ist, steht alles still.
Naja…
Wenns so bleibt, dass es außer ihm niemand merkt, solls mir ja Recht sein.
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