Leidtgedanken keiner Historikerin, keiner Ökonomin, keiner Wirtschaftsjuristin und keiner Ökonometrikerin bei rotem Mond über den Dächern von Göttingen, die irgendwie ganz viel weiß, nichts kann aber am Ende wenigstens schlauer ist als vorher.
Hab ich eigentlich erwähnt, was für eine geile Wohnung ich doch habe? Vierzehnter Stock über Göttingen, da sieht man dann am Abend schonmal sowas:
Eigentlich sieht man sowas sogar so gut wie jeden Abend ![]()
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Der Wahlkampf wird wichtiger. Nichtmal mehr 50% der Deutschen wählen aus “Tradition”, besser gesagt, Parteibindung. Heute zählen die Inhalte. Was genau das nun eigentlich sein soll, wer weiß das schon? Aber wichtig sind sie, das hat jeder verstanden. Auch nicht ganz uninteressant: Die Kandidaten. Aber wie gewinnt man den jetzt eigentlich so eine Wahl? Am besten mit ganz ganz viel Schlamm.
Unglaublich.
Die benutzen Quoten zur Messung von Armut.
Tiefe der Armut, Ungleichheit, Subsistenzniveau… Wen kümmerts?
Können wir die VWL als Fach bitte abschaffen? Zählen und ein bisschen Rechnen scheint absolut zu reichen.
Everything I need to know in life I learned in Kindergarten.
Is this guy nuts? He’s got data for 1491?
Well… probably not. I’m just guessing.
Was der rennomierte Harvard-Forscher Jeffrey Williamson am 14. Mai 2009 an der Universität Göttingen vorstellte war vielleicht wirklich nur gut geraten. Vor allem aber war es der “Take-Off” für einen Richtungswechsel in der Ungleichheitsforschung. Sein Ergebnis: Persistent inequality in Latin America is a myth!

